Veranstaltungsinfos
Eine multimediale Reise in die verborgene Welt unter unseren Füßen
Die Menschen hatten guten Grund, ihren Planeten nach der dünnen Haut zu benennen, die ihn umgibt: Erde. Ob Obst, Gemüse und Getreide, die unmittelbar der menschlichen Ernährung dienen, oder Futtermittel wie Gras und Soja, die im Trog unserer Nutztiere landen: Satte 95 Prozent aller Nahrungsmittel haben ihren Ursprung im Boden. Doch ausgerechnet mit der Art und Weise, wie wir unsere Lebensmittel erzeugen, ziehen wir uns im wörtlichen Sinne selbst den Boden unter den Füßen weg. Die Böden werden versiegelt und verdichtet, ausgelaugt und umgepflügt, mit Agrarchemikalien überschwemmt – und der Erosion preisgegeben.
Im Zeitalter der Bodenkrise müssen wir den Ackerbau von Grund auf neu denken. Die Böden zu bewahren ist dabei nicht nur der Schlüssel im Kampf gegen den Hunger. Gesunde Böden wappnen uns auch gegen Klimakrise, Wassernot und Artensterben.
Deshalb präsentiert der Journalist Marius Münstermann in seinem multimedialen Vortrag nicht nur die Geschichte eines Niedergangs, sondern auch eine Suche nach Alternativen: Gibt es Agrar- und Ernährungssysteme, die eine nachhaltige Bodennutzung ermöglichen?
So existentiell die Krise der Böden auch ist – viele Lösungen sind längst da. Auf immer mehr Betrieben wird sie bereits praktiziert: Eine Landwirtschaft, die tatsächlich Teil der Lösung sein kann. Davon erzählen die Bauern und Forscherinnen, die in diesem Vortrag über Äcker und Felder, durch Gewächshäuser und Labore führen.
Doch auch die Agrarindustrie hat den Boden längst für sich entdeckt. Ob genveränderte Bodenmikroben, das „intelligente Feld“ oder fragwürdige CO2-Zertifikate: der Boden wird zunehmend zu einem Produkt.
Und die Politik? Auch in Berlin und Brüssel rückt der Schutz der Böden zunehmend in den Fokus. Doch bisher vertagen Bundesregierung und EU-Kommission den Schutz der Böden.
Der Vortrag zeigt, wie verschiedene Akteure – landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Konzerne und Politik – mit teils konkurrierenden Interessen um den Boden ringen.
Foto: orco46
Die Menschen hatten guten Grund, ihren Planeten nach der dünnen Haut zu benennen, die ihn umgibt: Erde. Ob Obst, Gemüse und Getreide, die unmittelbar der menschlichen Ernährung dienen, oder Futtermittel wie Gras und Soja, die im Trog unserer Nutztiere landen: Satte 95 Prozent aller Nahrungsmittel haben ihren Ursprung im Boden. Doch ausgerechnet mit der Art und Weise, wie wir unsere Lebensmittel erzeugen, ziehen wir uns im wörtlichen Sinne selbst den Boden unter den Füßen weg. Die Böden werden versiegelt und verdichtet, ausgelaugt und umgepflügt, mit Agrarchemikalien überschwemmt – und der Erosion preisgegeben.
Im Zeitalter der Bodenkrise müssen wir den Ackerbau von Grund auf neu denken. Die Böden zu bewahren ist dabei nicht nur der Schlüssel im Kampf gegen den Hunger. Gesunde Böden wappnen uns auch gegen Klimakrise, Wassernot und Artensterben.
Deshalb präsentiert der Journalist Marius Münstermann in seinem multimedialen Vortrag nicht nur die Geschichte eines Niedergangs, sondern auch eine Suche nach Alternativen: Gibt es Agrar- und Ernährungssysteme, die eine nachhaltige Bodennutzung ermöglichen?
So existentiell die Krise der Böden auch ist – viele Lösungen sind längst da. Auf immer mehr Betrieben wird sie bereits praktiziert: Eine Landwirtschaft, die tatsächlich Teil der Lösung sein kann. Davon erzählen die Bauern und Forscherinnen, die in diesem Vortrag über Äcker und Felder, durch Gewächshäuser und Labore führen.
Doch auch die Agrarindustrie hat den Boden längst für sich entdeckt. Ob genveränderte Bodenmikroben, das „intelligente Feld“ oder fragwürdige CO2-Zertifikate: der Boden wird zunehmend zu einem Produkt.
Und die Politik? Auch in Berlin und Brüssel rückt der Schutz der Böden zunehmend in den Fokus. Doch bisher vertagen Bundesregierung und EU-Kommission den Schutz der Böden.
Der Vortrag zeigt, wie verschiedene Akteure – landwirtschaftliche Betriebe, aber auch Konzerne und Politik – mit teils konkurrierenden Interessen um den Boden ringen.
Foto: orco46
Ort der Veranstaltung
Mitten im Herzen der Gemeinde Gauting, gelegen nahe der malerischen Würm, findet sich das bosco Bürger- und Kulturhaus. Das bosco bietet ein fantastisches und vielseitiges Kulturprogramm an und ist fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Gauting. Für Vereine, Institutionen und als Kulturstätte für Zusammenkünfte stehen die Türen des bosco jederzeit offen.
Das bosco Bürger- und Kulturhaus fällt mit seinen roten Fassaden direkt ins Auge. Seit dem grundlegenden Umbau des ehemaligen „Don-Bosco-Heim“ der Kirchengemeinde 2005 hat sich das bosco zu einem ansehnlichen Veranstaltungshaus mit zwei herausragenden Räumen und einem Foyer inklusive der „bar rosso“ entwickelt. Das bosco steht für kulturelle Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung, kann jedoch auch für private Feiern, Jubiläen oder Konferenzen genutzt werden.
Für die Anfahrt mit dem Pkw steht den Besucherinnen und Besuchern des bosco Bürger- und Kulturhauses ein großer Parkplatz direkt am Haus zur Verfügung. Zudem kann die Tiefgarage der Gemeinde Gauting genutzt werden. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrmitteln ist ebenfalls möglich. Circa fünf Gehminuten entfernt, befindet sich die S-Haltestelle Gauting. Die Bushaltestelle Gauting-Rathaus ist gerade einmal 150 Meter vom bosco gelegen.
Das bosco Bürger- und Kulturhaus fällt mit seinen roten Fassaden direkt ins Auge. Seit dem grundlegenden Umbau des ehemaligen „Don-Bosco-Heim“ der Kirchengemeinde 2005 hat sich das bosco zu einem ansehnlichen Veranstaltungshaus mit zwei herausragenden Räumen und einem Foyer inklusive der „bar rosso“ entwickelt. Das bosco steht für kulturelle Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung, kann jedoch auch für private Feiern, Jubiläen oder Konferenzen genutzt werden.
Für die Anfahrt mit dem Pkw steht den Besucherinnen und Besuchern des bosco Bürger- und Kulturhauses ein großer Parkplatz direkt am Haus zur Verfügung. Zudem kann die Tiefgarage der Gemeinde Gauting genutzt werden. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrmitteln ist ebenfalls möglich. Circa fünf Gehminuten entfernt, befindet sich die S-Haltestelle Gauting. Die Bushaltestelle Gauting-Rathaus ist gerade einmal 150 Meter vom bosco gelegen.