Bild: Lost In Lona (CH) - Tour 2026

Lost In Lona (CH) - Tour 2026

Antonstraße 8
01097 Dresden

Tickets ab 21,00 € *
Veranstalter: SAX Stadtmagazin UG , Bautzner Str. 22, 01099 Dresden, Deutschland
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Veranstaltungsinfos

Seit dem Lost in Lona-Debüt «Scared Like A Mother and Her Gun» (2024) hat sich viel verändert. Nicht laut, aber grundlegend. Lidia Beck und Konstantin Aebli, das Duo aus Basel und Zürich, haben ihren Sound geschärft, sich selbst entblösst und den Mut gefunden, dorthin zu schauen, wo es wirklich wehtut.

Schon der erste Song, der Titeltrack des Albums «The Killer» stellt die unbequeme Frage: Wie viel Druck hält ein junger Mensch eigentlich aus? In einer Welt voller Selbstoptimierung bleibt hier kein Raum für Leichtigkeit. Nur die leise Einsicht: I waste my life most of the time.

Das Album erzählt von Überforderung, von alten Gesprächen, die nachhallen (Emily), von Erwartungen, die auf der Brust liegen wie Beton (Disappointing Each Other).

Es erzählt vom Begehren, das sich langsam auflöst, wenn die Anerkennung ausbleibt (Looking For) Und von Entscheidungen, die sich nie wirklich richtig anfühlen. «The Wrong Cards» erzählt davon, wie sehr wir manchmal nach Sicherheit rufen, während wir innerlich längst fliehen wollen.
In «Mathilda» singt Lidia Beck von ihrem Alter Ego, einer inneren Freundin, zerrissen zwischen zwei Welten. «Hold On» blickt tiefer: auf Familienmuster, die sich durch Generationen ziehen. „My mother’s mum – she was the one to fear her daughter’s growth.“

Und dann ist da noch «The Movies», ein letzter Song wie ein tiefer Atemzug am Ende. Ein stilles Finale, das alles offenlässt. Let’s go to the movies and guess all the endings, and if they’re not soothing, I’m the only one attending.
Trotz all dieser Schwere gibt es in diesen Liedern etwas Tröstendes. Weil sie aussprechen, was viele denken und selten jemand laut sagt. Weil sie Nähe schaffen, wo sonst Stille ist und weil sie zeigen, wie viel Schönheit in der Ehrlichkeit liegt.

«The Killer» ist kein Konzeptalbum, und doch hängen alle Fäden zusammen. Es geht um das Jungsein in einer Welt voller Erwartungen. Um Selbstkritik, um Nähe, um Angst, um Aufbruch. Mit The Killer sind Lost in Lona näher an sich selbst als je zuvor.

Ort der Veranstaltung

Das Alte Wettbüro kann auf eine lange und bunte Geschichte zurückblicken. Einst war dieser charakteristische Würfelbau des Klassizismus ein Künstlercasino der 1950er-Jahre, ein Verlagsgebäude in der DDR und in den 90ern ein klassisches Wettbüro. Heute ist es ein Restaurant, Club, eine Bar und Konzertstätte mit einem wundervollen Sommergarten und hält für seine Gäste ein trashiges Umfeld und hochwertige musikalische Kost bereit – eine extrem feierliche Kombination.

Das Gebäude wurde 1825 errichtet und dem Architekten Gottlob Friedrich Thormeyer zugeschrieben. Es entstand im Zuge der Stadterweiterung Dresdens, nachdem die alten Festungsanlagen abgetragen wurden. Das Haus ist neben der Altstädter Wache, dem Dritten Belvedere, dem Schwanenhaus, den Torhäusern am Leipziger Tor und dem Kuppelsaal des Schlosses Pillnitz eine der wenigen klassizistischen Bauten der Stadt. Als Miethaus gebaut, wohnte in der schlichten Villa unter anderem die Familie des Generalmajors Hans Oster, der eine zentrale Rolle im militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus spielte.

Das Alte Wettbüro befindet sich zentral in Dresden gelegen. Nur wenige Gehminuten trennen die Location vom Bahnhof Dresden-Neustadt, Bus- und Straßenbahnhaltestellen liegen ebenfalls nicht weit entfernt. Parkmöglichkeiten stehen in der Umgebung zur Verfügung.
Altes Wettbüro
Antonstraße 8
01097 Dresden