Veranstaltungsinfos
Ein Konzert im Rahmen des Markgräfler Musikherbstes.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: 3 Konzerte KV 107 nach 3 Klaviersonaten op. 5 von Johann Christian Bach
Johann Sebastian Bach: Toccata e-Moll BWV 914
Johann Christian Bach: Sonate für Cembalo op. 5 Nr. 6; Sonate für Cembalo mit Begleitung einer Violine op. 10 Nr. 1
Im April des Jahres 1764 siedelte die Familie Mozart von Paris nach London über. Johann Christian Bach empfing die Familie Mozart mit offenen Armen und unterrichtete den jungen Wolfgang Amadé. Einer Anekdote nach nahm Johann Christian Bach Wolfgang auf den Schoß und sie spielten zusammen ein Stück, wobei jeder abwechselnd einen Takt übernahm, ohne dass die Zuhörer merkten, dass hier zwei Pianisten am Werk waren. Danach spielten sie eine Fuge, die der Meister begann und Wolfgang fortführte. Seinerseits hegte Mozart zeitlebens Bewunderung für den erfolgreichen Hofkomponisten. Als Johann Christian Bach 1766 seine Sechs Sonaten für Pianoforte oder Cembalo op. 5 in London veröffentlichte, gefielen diese Wolfgang so gut, dass er drei davon als Konzerte für Cembalo und Streicher bearbeitete. Im Sommer 1778 kam es in Paris zu einer letzten Begegnung zwischen den beiden Komponisten. Mozart schrieb an seinen Vater: „Ich liebe ihn … von ganzem Herzen und habe Hochachtung für ihn.“
Inés Moreno, Hammerflügel
Ensemble Minué
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: 3 Konzerte KV 107 nach 3 Klaviersonaten op. 5 von Johann Christian Bach
Johann Sebastian Bach: Toccata e-Moll BWV 914
Johann Christian Bach: Sonate für Cembalo op. 5 Nr. 6; Sonate für Cembalo mit Begleitung einer Violine op. 10 Nr. 1
Im April des Jahres 1764 siedelte die Familie Mozart von Paris nach London über. Johann Christian Bach empfing die Familie Mozart mit offenen Armen und unterrichtete den jungen Wolfgang Amadé. Einer Anekdote nach nahm Johann Christian Bach Wolfgang auf den Schoß und sie spielten zusammen ein Stück, wobei jeder abwechselnd einen Takt übernahm, ohne dass die Zuhörer merkten, dass hier zwei Pianisten am Werk waren. Danach spielten sie eine Fuge, die der Meister begann und Wolfgang fortführte. Seinerseits hegte Mozart zeitlebens Bewunderung für den erfolgreichen Hofkomponisten. Als Johann Christian Bach 1766 seine Sechs Sonaten für Pianoforte oder Cembalo op. 5 in London veröffentlichte, gefielen diese Wolfgang so gut, dass er drei davon als Konzerte für Cembalo und Streicher bearbeitete. Im Sommer 1778 kam es in Paris zu einer letzten Begegnung zwischen den beiden Komponisten. Mozart schrieb an seinen Vater: „Ich liebe ihn … von ganzem Herzen und habe Hochachtung für ihn.“
Inés Moreno, Hammerflügel
Ensemble Minué
Ort der Veranstaltung
Im Süden von Bad Krozingen erhebt sich in einer malerischen Parkanlage das Schloss der Freiherren von Gleichenstein. Als wunderschönes Renaissancegebäude bildet es den stilvollen Rahmen für die einmaligen Schlosskonzerte, bei denen ausschließlich auf historischen Instrumenten gespielt wird. Diese stammen aus dem Bestand der im Schloss untergebrachten Sammlung historischer Tasteninstrumente.
Als ehemalige Propstei des Klosters St. Blasien wurde das Gebäude 1579 durch den Benediktinerabt Caspar II. errichtet. Im Zuge eines Umbaus im 18. Jahrhundert erhielt es sein heutiges Aussehen: Reiche Stuckarbeiten und die wertvolle Ausstattung des Festsaals stammen aus dieser Zeit. Im Gegensatz zum Interieur, das im Stil des Rokoko gehalten war, wurde das äußere Erscheinungsbild barock gestaltet und entsprach so dem Repräsentationsbedürfnis der damaligen Zeit. Auch die Schlosskapelle aus dem 17. Jahrhundert erhielt zu jener Zeit ein neues Gesicht und beherbergt seitdem neben dem Marienaltar auch ein kunstvolles Rokoko-Interieur. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz der Familie Dr. Gombert / Gleichenstein.
Die seit 1974 im Schloss befindliche Sammlung, zusammengestellt vom Cembalisten Fritz Neumeyer, umfasst rund 50 historische Tasteninstrumente. Dazu gehören mit Spinett, Regal, Virginale, Cembali und Hammerflügel die wichtigsten Typen ihrer Zeit, die teilweise noch von 1600 stammen. Die sehr gut erhaltenen Instrumente machen es möglich, Musik vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in ihrem ursprünglichen Klangbild aufzuführen. So erhält jedes der Schlosskonzerte in Bad Krozingen einen einzigartigen Klang und Charakter, den man so nur selten zu hören bekommt.
Als ehemalige Propstei des Klosters St. Blasien wurde das Gebäude 1579 durch den Benediktinerabt Caspar II. errichtet. Im Zuge eines Umbaus im 18. Jahrhundert erhielt es sein heutiges Aussehen: Reiche Stuckarbeiten und die wertvolle Ausstattung des Festsaals stammen aus dieser Zeit. Im Gegensatz zum Interieur, das im Stil des Rokoko gehalten war, wurde das äußere Erscheinungsbild barock gestaltet und entsprach so dem Repräsentationsbedürfnis der damaligen Zeit. Auch die Schlosskapelle aus dem 17. Jahrhundert erhielt zu jener Zeit ein neues Gesicht und beherbergt seitdem neben dem Marienaltar auch ein kunstvolles Rokoko-Interieur. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz der Familie Dr. Gombert / Gleichenstein.
Die seit 1974 im Schloss befindliche Sammlung, zusammengestellt vom Cembalisten Fritz Neumeyer, umfasst rund 50 historische Tasteninstrumente. Dazu gehören mit Spinett, Regal, Virginale, Cembali und Hammerflügel die wichtigsten Typen ihrer Zeit, die teilweise noch von 1600 stammen. Die sehr gut erhaltenen Instrumente machen es möglich, Musik vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in ihrem ursprünglichen Klangbild aufzuführen. So erhält jedes der Schlosskonzerte in Bad Krozingen einen einzigartigen Klang und Charakter, den man so nur selten zu hören bekommt.