Veranstaltungsinfos
Herzlich willkommen bei LEVEL UP? – der Literatur-Game-Show, in der niemand gewinnt, alle mitspielen und am Ende vielleicht etwas klarer ist, was wir eigentlich verlieren. Handy-Games, die das Belohnungszentrum von Kindern hacken. Multiplayer-Welten, in denen Menschen Job und Familie riskieren, um beim nächsten Raid dabei zu sein. Shorts und Reels, die uns scrollen lassen, bis das Denken aufhört. Und eine Gesellschaft, die das alles mit dem Versprechen von „Gamifizierung" als Motivationstrick in Schule und Arbeitsleben einbaut – während das echte Spiel längst professionalisiert, workifiziert und monetarisiert wurde. Drei Autor:innen des VS Mittelfranken begegnen diesem Thema nicht mit Antworten, sondern mit den Mitteln, die Literatur hat: Lyrik, Prosa, Haltung. Chrys Schloyer liest Gedichte aus „JUMP ‚N' RUN" und „VENUS–MARS", die Computerspiel-Strukturen schon in ihrer Form tragen, und improvisiert dazu live elektroakustische Klangwelten: Computer und Analogelektronik als echte Instrumente, als körperliche Erweiterung des menschlichen Ausdrucks – Gegenentwurf zur algorithmischen Unterwerfung, mitten auf der Bühne. Yvonne Richters Jugendroman „Casting“ treibt das Spielgeschehen auf die Spitze bis ins Unmenschliche. Jeder gegen jeden. Dazwischen wachsen im Verborgenen Widerstände. Das Spiel mündet in einen Kampf um ein selbst bestimmtes Leben auf dem Weg in die Freiheit. Wo bleibt der Mensch zwischen E-Sport und Lockdown? Philip Krömer sucht in seinen Erzählungen mithilfe eines empathischen Bots den perfekten Loadout für das nächste Egoshooter-Match. Danach geht es in die Vergangenheit und Zukunft zugleich, wenn der letzte überlebende Senior einer Pandemie auf der ganz großen Show-Bühne gefeiert wird.
Die Show ist ein Zitat – und seine eigene Demontage. Eine Veranstaltung des VS Mittelfranken in Kooperation mit der Volksbühne von Verdi mit dem Gostner Hoftheater.
Die Show ist ein Zitat – und seine eigene Demontage. Eine Veranstaltung des VS Mittelfranken in Kooperation mit der Volksbühne von Verdi mit dem Gostner Hoftheater.
Ort der Veranstaltung
Das Gostner Hoftheater in Nürnberg ist das älteste und beliebteste Privattheater in der mittelfränkischen Metropole. Seit seiner Gründung ist das kleine Theater im Nürnberger Stadtteil Gostenhof für seine überwiegend zeitgenössischen Interpretationen auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus bekannt.
Südwestlich von Nürnbergs Innenstadt liegt der Stadtteil Gostenhof. Lange Zeit galt das Viertel eher als problematisch, doch seit den 80er Jahren hat hier ein deutlicher Image-Wandel stattgefunden. Zahlreiche alternative Kneipen, Initiativen, Kulturbüros und Künstlerwerkstätten haben sich hier niedergelassen und eben auch das Gostner Hoftheater. 1979 gegründet, entsprach es von Anfang an der alternativen Denkweise in Gostenhof. Das Gebäude war eine Spielzeugfabrik bis es zum Theater umfunktioniert wurde. Der Saal bietet Platz für 82 Besucher und ist sowohl bei Jung als auch bei Alt beliebt. Fünf bis sechs Eigenproduktionen werden pro Saison vom Ensemble gespielt. Zudem stehen hier Kabarett, Tanz, Chansons, Literatur und Theateraufführungen freier Gruppen auf dem Programm. Neben dem Theatersaal befindet sich die Theaterkneipe „Loft“. Auch hier werden Kabarett-und Leseabende veranstaltet. Eine weitere Spielstätte ist der Hubertussaal. Hier haben circa 250 Besucher Platz und diese Spielstätte hat sich vor allem dem Jugendtheater verschrieben.
2004 wurde das Hoftheater mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Überzeugen auch Sie sich von der Kreativität dieses Ensembles und lassen Sie sich zu neuen Denkweisen inspirieren. Das Hoftheater ist ganz bequem vom Bahnhof aus mit der U-Bahn (Linie 1 Richtung Fürth bis Haltestelle „Bärenschanze“) zu erreichen. Zum Hubertussaal kommen Sie ebenso mit der Linie 1 und steigen an der Haltestelle „Plärrer“ aus. Im Übrigen gilt Ihre Eintrittskarte ebenso als Fahrschein ab drei Stunden vor Vorstellungsbeginn.
Südwestlich von Nürnbergs Innenstadt liegt der Stadtteil Gostenhof. Lange Zeit galt das Viertel eher als problematisch, doch seit den 80er Jahren hat hier ein deutlicher Image-Wandel stattgefunden. Zahlreiche alternative Kneipen, Initiativen, Kulturbüros und Künstlerwerkstätten haben sich hier niedergelassen und eben auch das Gostner Hoftheater. 1979 gegründet, entsprach es von Anfang an der alternativen Denkweise in Gostenhof. Das Gebäude war eine Spielzeugfabrik bis es zum Theater umfunktioniert wurde. Der Saal bietet Platz für 82 Besucher und ist sowohl bei Jung als auch bei Alt beliebt. Fünf bis sechs Eigenproduktionen werden pro Saison vom Ensemble gespielt. Zudem stehen hier Kabarett, Tanz, Chansons, Literatur und Theateraufführungen freier Gruppen auf dem Programm. Neben dem Theatersaal befindet sich die Theaterkneipe „Loft“. Auch hier werden Kabarett-und Leseabende veranstaltet. Eine weitere Spielstätte ist der Hubertussaal. Hier haben circa 250 Besucher Platz und diese Spielstätte hat sich vor allem dem Jugendtheater verschrieben.
2004 wurde das Hoftheater mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Überzeugen auch Sie sich von der Kreativität dieses Ensembles und lassen Sie sich zu neuen Denkweisen inspirieren. Das Hoftheater ist ganz bequem vom Bahnhof aus mit der U-Bahn (Linie 1 Richtung Fürth bis Haltestelle „Bärenschanze“) zu erreichen. Zum Hubertussaal kommen Sie ebenso mit der Linie 1 und steigen an der Haltestelle „Plärrer“ aus. Im Übrigen gilt Ihre Eintrittskarte ebenso als Fahrschein ab drei Stunden vor Vorstellungsbeginn.