Veranstaltungsinfos
»Annas Uhr vibriert am Handgelenk. Das ist das Zeichen dafür, dass sie sich mehr bewegen muss. Oder aber, dass sie gestresst ist, und eine Atemübung machen soll. Als ob Anna nicht selbst spürt, dass sie gestresst ist.«
Anna ist Anfang dreißig, und ihr Leben könnte perfekt sein. Sie hat eine stabile Partnerschaft, einen guten Job, führt das Großstadtleben, das sie immer gewollt hat – und ist trotzdem weit davon entfernt, glücklich zu sein. Viel zu sehr ist sie damit beschäftigt, dem Druck standzuhalten, der von allen Seiten auf sie ausgeübt wird: Auf der Arbeit wird ihr trotz allem Perfektionismus das Gefühl vermittelt, nicht genug zu sein. Ihre Eltern möchten am liebsten, dass Anna zurück an den Bodensee zieht und ihnen mit der kleinen Pension hilft, die sie betreiben. Und nun hat auch noch ihr Freund Felix für sie beide entschieden, dass es an der Zeit ist, eine Familie zu gründen. Für Anna stellt sich nun immer drängender die Frage, was sie eigentlich wirklich will vom Leben – und ob sie bereit ist, aus ihrer Passivität auszubrechen.
Atmosphärisch dicht und voller Empathie schreibt Laura Kind in ihrem Debütroman »Untiefe« von den Herausforderungen des Erwachsenseins, von Fürsorgepflichten, Angsstörungen und einer späten Selbstermächtigung. Auf subtile Weise wird dabei immer wieder sichtbar, wie hinter scheinbar individuellen Problemen oft handfeste gesellschaftliche Probleme lauern.
Moderation: Christian Dinger
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Laura Kind, geboren 1990, lebt in Frankfurt am Main. Sie schreibt Lyrik und Prosa
und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Sie ist Mitbegründerin und
Organisatorin der offenen Lesebühne Text & Tenor in Frankfurt. »Untiefe« ist ihr erster
Roman.
Foto (c) Kathrin Leisch
Anna ist Anfang dreißig, und ihr Leben könnte perfekt sein. Sie hat eine stabile Partnerschaft, einen guten Job, führt das Großstadtleben, das sie immer gewollt hat – und ist trotzdem weit davon entfernt, glücklich zu sein. Viel zu sehr ist sie damit beschäftigt, dem Druck standzuhalten, der von allen Seiten auf sie ausgeübt wird: Auf der Arbeit wird ihr trotz allem Perfektionismus das Gefühl vermittelt, nicht genug zu sein. Ihre Eltern möchten am liebsten, dass Anna zurück an den Bodensee zieht und ihnen mit der kleinen Pension hilft, die sie betreiben. Und nun hat auch noch ihr Freund Felix für sie beide entschieden, dass es an der Zeit ist, eine Familie zu gründen. Für Anna stellt sich nun immer drängender die Frage, was sie eigentlich wirklich will vom Leben – und ob sie bereit ist, aus ihrer Passivität auszubrechen.
Atmosphärisch dicht und voller Empathie schreibt Laura Kind in ihrem Debütroman »Untiefe« von den Herausforderungen des Erwachsenseins, von Fürsorgepflichten, Angsstörungen und einer späten Selbstermächtigung. Auf subtile Weise wird dabei immer wieder sichtbar, wie hinter scheinbar individuellen Problemen oft handfeste gesellschaftliche Probleme lauern.
Moderation: Christian Dinger
Eintritt: € 6,-/9,-/12,- (pay as you wish)
Laura Kind, geboren 1990, lebt in Frankfurt am Main. Sie schreibt Lyrik und Prosa
und veröffentlichte in verschiedenen Literaturzeitschriften. Sie ist Mitbegründerin und
Organisatorin der offenen Lesebühne Text & Tenor in Frankfurt. »Untiefe« ist ihr erster
Roman.
Foto (c) Kathrin Leisch
Teilnahmebedingungen
Bitte beachten!
Nacheinlass nur bis 20 Uhr möglich.
Ort der Veranstaltung
Seit 1988 gilt das freie Theater Künstler*innenhaus Mousonturm als eines der wichtigsten internationalen Produktionshäuser für zeitgenössischen Tanz, Theater und Performance in Deutschland. Sein Programm weist eine enorme Bandbreite von Tanz, Musik und bildender Kunst über Literatur bis hin zu Film und Hörspiel auf.
Im Mittelpunkt der Programm- und Vermittlungsarbeit stehen intensive Begegnungen, Kooperationen und Vernetzungen mit und zwischen Kunstschaffenden der darstellenden Künste in der Rhein-Main-Region, im deutschsprachigen Raum und an vielen Orten weltweit. Die mit dem Mousonturm verbundenen künstlerischen Praktiken vereinen unterschiedlichste Kenntnisse und Erfahrungen - aus Biografie und Alltag, aus kunst- und gesellschaftskritischen Diskursen sowie Einflüsse aus Pop-, Sub- und Soziokultur. Wie erfolgreich dieses Konzept ist, beweisen diverse Auszeichnungen sowie regelmäßige Einladungen zum renommierten Berliner Theatertreffen. Inzwischen ist das Künstler*innenhaus Mousonturm eine der ältesten Produktionsstätten für experimentelles und innovatives Theater in Deutschland und gilt darüber hinaus als wichtige Plattform für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler.
Die Anreise zum Künstler*innenhaus Mousonturm gelingt am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Die nächste Haltestelle der U-Bahn befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt, die Anbindung an den Hauptbahnhof ist exzellent.
Im Mittelpunkt der Programm- und Vermittlungsarbeit stehen intensive Begegnungen, Kooperationen und Vernetzungen mit und zwischen Kunstschaffenden der darstellenden Künste in der Rhein-Main-Region, im deutschsprachigen Raum und an vielen Orten weltweit. Die mit dem Mousonturm verbundenen künstlerischen Praktiken vereinen unterschiedlichste Kenntnisse und Erfahrungen - aus Biografie und Alltag, aus kunst- und gesellschaftskritischen Diskursen sowie Einflüsse aus Pop-, Sub- und Soziokultur. Wie erfolgreich dieses Konzept ist, beweisen diverse Auszeichnungen sowie regelmäßige Einladungen zum renommierten Berliner Theatertreffen. Inzwischen ist das Künstler*innenhaus Mousonturm eine der ältesten Produktionsstätten für experimentelles und innovatives Theater in Deutschland und gilt darüber hinaus als wichtige Plattform für Nachwuchskünstlerinnen und -künstler.
Die Anreise zum Künstler*innenhaus Mousonturm gelingt am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad. Die nächste Haltestelle der U-Bahn befindet sich nur wenige Gehminuten entfernt, die Anbindung an den Hauptbahnhof ist exzellent.