Veranstaltungsinfos
Gespräch: Mithu Sanyal
Unsere Freiheit verteidigen – im Zweifel auch mit Waffen? Dieser Abend stellt eine der wichtigsten Freiheitsfragen der Gegenwart: Was schuldet der Einzelne der Gesellschaft, wenn Krieg droht?
»Für euch würde ich kämpfen« – das macht Artur Weigandt in seinem aktuellen Buch (C.H.Beck) unmissverständlich deutlich. Als Dolmetscher für ukrainische Soldaten erlebte er, was es wirklich heißt, für sein Land zu kämpfen. Eigentlich glühender Pazifist, fordert er daher konkret dazu auf, der Realität ins Auge zu blicken. Denn: »Freiheit ist kein Geschenk, sie wird erkämpft«.
Ganz anders sieht es Ole Nymoen. In »Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde« (Rowohlt) hinterfragt er, wem der Dienst an der Waffe wirklich dient – und wem gerade nicht.
Und die gefeierte Autorin Mithu Sanyal (»Antichristie«, Hanser, 2024) hat sich vehement gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgesprochen: »Deutschland hat seine Bürger dazu erzogen, den Krieg zu hassen. Jetzt will es, dass wir uns zur Armee melden – aber wir sagen nein« (in The Guardian).
Muss Widerstand, wenn er moralisch einwandfrei sein möchte, gewaltfrei sein? Wer wird im Ernstfall kämpfen und wer kann (darf) sich entziehen? Und endet unsere persönliche Freiheit, wenn die des Landes auf dem Spiel steht? Ein Abend zu einem der meistdiskutierten Themen unserer Gegenwart.
»Den Pazifismus zu befürworten bedeutet nicht, die Ukraine aufzugeben.« MITHU SANYAL
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
Veranstalter: Literaturfest München
HINWEIS: Während des Literaturfestes werden ausgewählte Abende gestreamt. Auch in diesem Jahr ist das Festival-Streaming kostenlos. Für alle, die nicht jeden Abend nach München kommen können. Link zu den Live-Streams unter www.literaturfest-muenchen.de immer auf der jeweiligen Veranstaltungsseite. Schalten Sie ein!
(Foto: Mithu Sanyal © Carolin Windel, Ole Nymoen © Mark, Artur Weigandt © Anna Zhukovets)
Unsere Freiheit verteidigen – im Zweifel auch mit Waffen? Dieser Abend stellt eine der wichtigsten Freiheitsfragen der Gegenwart: Was schuldet der Einzelne der Gesellschaft, wenn Krieg droht?
»Für euch würde ich kämpfen« – das macht Artur Weigandt in seinem aktuellen Buch (C.H.Beck) unmissverständlich deutlich. Als Dolmetscher für ukrainische Soldaten erlebte er, was es wirklich heißt, für sein Land zu kämpfen. Eigentlich glühender Pazifist, fordert er daher konkret dazu auf, der Realität ins Auge zu blicken. Denn: »Freiheit ist kein Geschenk, sie wird erkämpft«.
Ganz anders sieht es Ole Nymoen. In »Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde« (Rowohlt) hinterfragt er, wem der Dienst an der Waffe wirklich dient – und wem gerade nicht.
Und die gefeierte Autorin Mithu Sanyal (»Antichristie«, Hanser, 2024) hat sich vehement gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgesprochen: »Deutschland hat seine Bürger dazu erzogen, den Krieg zu hassen. Jetzt will es, dass wir uns zur Armee melden – aber wir sagen nein« (in The Guardian).
Muss Widerstand, wenn er moralisch einwandfrei sein möchte, gewaltfrei sein? Wer wird im Ernstfall kämpfen und wer kann (darf) sich entziehen? Und endet unsere persönliche Freiheit, wenn die des Landes auf dem Spiel steht? Ein Abend zu einem der meistdiskutierten Themen unserer Gegenwart.
»Den Pazifismus zu befürworten bedeutet nicht, die Ukraine aufzugeben.« MITHU SANYAL
EINTRITT: EURO 16.- / 10.-
Veranstalter: Literaturfest München
HINWEIS: Während des Literaturfestes werden ausgewählte Abende gestreamt. Auch in diesem Jahr ist das Festival-Streaming kostenlos. Für alle, die nicht jeden Abend nach München kommen können. Link zu den Live-Streams unter www.literaturfest-muenchen.de immer auf der jeweiligen Veranstaltungsseite. Schalten Sie ein!
(Foto: Mithu Sanyal © Carolin Windel, Ole Nymoen © Mark, Artur Weigandt © Anna Zhukovets)
Ort der Veranstaltung
Am Salvatorplatz, unweit des Marienplatzes, steht das Literaturhaus München. Früher noch als Schule und Markt genutzt, stehen Literaturbegeisterten seit Mitte der 1990er mehrere Veranstaltungsräume und ein Literaturcafé zur Verfügung. Auf dem Programm stehen Präsentationen junger Autoren, Diskussionsforen für politische und kulturelle Themen, Ausstellungen, Lesungen und Seminare. Alles rund um die Literatur wird hier thematisiert und dargestellt. Besonderes Highlight des Hauses ist die Stahl-Glas-Konstruktion, die einen Blick zur Kuppel der Theatinerkirche und über die Dächer Münchens frei gibt. Ein Ort der Raum zum Denken und Diskutieren ermöglicht. Im Herzen Münchens ist durch das Literaturhaus ein wichtiger Veranstaltungsort der Region entstanden. Erleben Sie interessante und unterhaltsame Veranstaltungen in einzigartiger Atmosphäre. Hier können Sie die Seele baumeln lassen und sich als Bücherwurm outen.
Das Literaturhaus genießt durch die zentrale Lage einen großen Andrang. Lassen Sie sich diese Location nicht entgehen. Denn hier ist für jeden etwas dabei – garantiert!
Das Literaturhaus genießt durch die zentrale Lage einen großen Andrang. Lassen Sie sich diese Location nicht entgehen. Denn hier ist für jeden etwas dabei – garantiert!