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KABARATTE SICH WER KANN

Puppenspielerin Cornelia Fritzsche  

Schloßstraße 2
01067 Dresden

Tickets ab 29,00 € *
Veranstalter: DIE HERKULESKEULE GmbH , Schloßstr. 2, 01067 Dresden, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Veranstaltungsinfos

KABARATTE SICH WER KANN

Die Dresdner Puppenspielerin Cornelia Fritzsche lässt ihre Ratte Ursula von Rättin über Politik, Gesundheit und das Leben philosophieren.

Ganze Populationen sind vom Aussterben bedroht: treue Ehemänner, Arbeitsplätze, Löhne, Lebensräume, Nahrung, Gesundheit. Nur eine Art wird alle überleben: Die Kabaratte! Das widerstandsfähigste Wesen aller Zeiten. K-A.B-A steht für Kaum- Auffällig-Bartlos-Angepasst. Anlass für die eigenwillige Theaterratte, diesen Phänomen auf den Grund zu gehen. Liegt es an den Genen oder in der Erziehung.? Kann man dazu ausgebildet werden? Gibt es sie wirklich oder ist sie nur ein Wunschtraum wie der Traum vom ewigen Leben? Ist sie Ideal oder Horrorvorstellung? Oder nichts von beidem? Auf ihre Erkenntnisse darf man gespannt sein - originell, gewitzt, nachdenklich, auf jeden Fall mit Biss und ganz schön musikalisch!

Ort der Veranstaltung

Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.

1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.

Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
Herkuleskeule
Schloßstraße 2
01067 Dresden
Herkuleskeule