Veranstaltungsinfos
Rite of Spring
Armenian Soul
Alain Altinoglu | Dirigent
Schüler*innen des Goethe-Gymnasiums Frankfurt | Moderation
Aram Chatschaturjan | Adagio von Spartacus und Phrygia
Igor Strawinsky | Le sacre du printemps
Wer diese Musik einmal gehört hat, wird sie nie vergessen können. »Le sacre« – nicht wenige sprechen den Titel stets mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Grusel und Faszination aus. Strawinskys Ballettmusik ist und bleibt der Systemsprenger des klassischen Standardrepertoires. Möchte man die Musik beschreiben, die vor gut 100 Jahren den wohl größten Skandal der Musikgeschichte ausgelöst hat – es war im Jahr 1913 in Paris –, könnten Begriffe fallen wie »Orgie«, »Schwarze Messe«, »Hochamt für den Rhythmus«. Es ist Tanzmusik, doch für eine ganz andere, dunkle Art des Tanzes: Erdenschwer, pochend, scharfkantig, brutal. Wo bis dahin ein Ballett möglichst federleicht sein sollte, bohrt sich hier alles förmlich in den Untergrund. Es ist eine Musik, die bis heute überwältigt. Und berauscht. Und die man einfach niemals wieder vergisst. Damals, bei der Uraufführung, gab es nur wenige, die einzuordnen verstanden, welchem Ereignis sie da gerade beiwohnten. Einer dieser Zeitzeugen vermochte sie zu beschreiben, diese »neu Art von Wildheit in Unkunst und zugleich in Kunst: alle Form verwüstet, neue plötzlich aus dem Chaos auftauchend.« Alain Altinoglu und das hr-Sinfonieorchester werden die musikalischen Urkräfte des »Sacre« in diesem Jungen Konzert wecken und klanggewaltig in der Alten Oper zu entfesseln wissen.
Für Lehrkräfte werden über das Netzwerk »Musik und Schule« für jedes Konzert Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung der Konzertbesuche zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter hr-sinfonieorchester.de/education/netzwerk
Eine Veranstaltung des hr-Sinfonieorchesters und der Alten Oper Frankfurt
Projektpartner: Stiftung Giersch
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – Keine Pause!
Armenian Soul
Alain Altinoglu | Dirigent
Schüler*innen des Goethe-Gymnasiums Frankfurt | Moderation
Aram Chatschaturjan | Adagio von Spartacus und Phrygia
Igor Strawinsky | Le sacre du printemps
Wer diese Musik einmal gehört hat, wird sie nie vergessen können. »Le sacre« – nicht wenige sprechen den Titel stets mit einer Mischung aus Ehrfurcht, Grusel und Faszination aus. Strawinskys Ballettmusik ist und bleibt der Systemsprenger des klassischen Standardrepertoires. Möchte man die Musik beschreiben, die vor gut 100 Jahren den wohl größten Skandal der Musikgeschichte ausgelöst hat – es war im Jahr 1913 in Paris –, könnten Begriffe fallen wie »Orgie«, »Schwarze Messe«, »Hochamt für den Rhythmus«. Es ist Tanzmusik, doch für eine ganz andere, dunkle Art des Tanzes: Erdenschwer, pochend, scharfkantig, brutal. Wo bis dahin ein Ballett möglichst federleicht sein sollte, bohrt sich hier alles förmlich in den Untergrund. Es ist eine Musik, die bis heute überwältigt. Und berauscht. Und die man einfach niemals wieder vergisst. Damals, bei der Uraufführung, gab es nur wenige, die einzuordnen verstanden, welchem Ereignis sie da gerade beiwohnten. Einer dieser Zeitzeugen vermochte sie zu beschreiben, diese »neu Art von Wildheit in Unkunst und zugleich in Kunst: alle Form verwüstet, neue plötzlich aus dem Chaos auftauchend.« Alain Altinoglu und das hr-Sinfonieorchester werden die musikalischen Urkräfte des »Sacre« in diesem Jungen Konzert wecken und klanggewaltig in der Alten Oper zu entfesseln wissen.
Für Lehrkräfte werden über das Netzwerk »Musik und Schule« für jedes Konzert Unterrichtsmaterialien zur Vor- und Nachbereitung der Konzertbesuche zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie unter hr-sinfonieorchester.de/education/netzwerk
Eine Veranstaltung des hr-Sinfonieorchesters und der Alten Oper Frankfurt
Projektpartner: Stiftung Giersch
Konzertdauer: ca. 100 Minuten – Keine Pause!
Ort der Veranstaltung
Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.
Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.