Johann Sebastian Bach Hohe Messe in H-Moll - Konzert zum 10. Todestag von KMD Dr. Paul Horn
Bachchor Ravensburg e. v./ Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben  
Veranstalter:
Bachchor Ravensburg e. V. , Blütenweg 13, 88214 Ravensburg, Deutschland
Veranstaltungsinfos
„Es ist das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“, schrieb 1811 Carl Friedrich Zelter, der Gründer der Berliner Singakademie, über die H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach. In der Tat die dieses riesige Werk, das in der Aufführung fast zwei Stunden dauert, ein Gipfelwerk der geistlichen Vokalmusik des Abendlandes. Bis heute ist nicht geklärt, für welchen Anlass Bach dieses ausladende Werk kurz vor seinem Tod geschrieben hat, sprengt es doch allein von der Größe her auch alle Konventionen der damaligen Aufführungspraxis. Nicht umsonst spricht man deshalb heute von einem Vermächtniswerk Bachs, zumal Bach hier noch einmal exemplarisch alle damals gebräuchlichen Vokalgattungen vorführt, vom strengen Kontrapunkt im „Alten Stil“ bis hin zum damals modernen Concerto.
Der Ravensburger Bachchor wird dieses letzte und höchststehende Werk seines Namensgebers Johann Sebastian Bach am 6. Dezember dieses Jahres in der Ravensburger Stadtkirche unter der Leitung seines neuen Dirigenten Reiner Schuhenn aufführen.
Es spielt die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben. Als Solisten wirken Irma Klaffenbach (Sopran), Tobias Knaus (Altus), Eric Price (Tenor) und Christian Feichtmair (Bass) mit. Die Textrezitation übernimmt Ana Schlaegel.
Das Konzert widmet der Chor dem Gedenken an den 10. Todestag von KMD Dr. Paul Horn, der von 1954 bis 1985 nicht nur Kantor an der Ev. Stadtkirche, sondern auch Leiter des Ravensburger Bachchores war. Daneben hat er jahrzehntelang für den CARUS-Verlag Generalbass-Aussetzungen und Klavierauszüge hergestellt, u.a. auch vom gesamten Vokalwerk Bachs. Der Bachchor bestreitet deshalb dieses Konzert großteils aus dem von Paul Horn gefertigten Aufführungsmaterial.
Der Ravensburger Bachchor wird dieses letzte und höchststehende Werk seines Namensgebers Johann Sebastian Bach am 6. Dezember dieses Jahres in der Ravensburger Stadtkirche unter der Leitung seines neuen Dirigenten Reiner Schuhenn aufführen.
Es spielt die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben. Als Solisten wirken Irma Klaffenbach (Sopran), Tobias Knaus (Altus), Eric Price (Tenor) und Christian Feichtmair (Bass) mit. Die Textrezitation übernimmt Ana Schlaegel.
Das Konzert widmet der Chor dem Gedenken an den 10. Todestag von KMD Dr. Paul Horn, der von 1954 bis 1985 nicht nur Kantor an der Ev. Stadtkirche, sondern auch Leiter des Ravensburger Bachchores war. Daneben hat er jahrzehntelang für den CARUS-Verlag Generalbass-Aussetzungen und Klavierauszüge hergestellt, u.a. auch vom gesamten Vokalwerk Bachs. Der Bachchor bestreitet deshalb dieses Konzert großteils aus dem von Paul Horn gefertigten Aufführungsmaterial.
Ort der Veranstaltung
Nicht nur Gottesdienste werden in der evangelischen Stadtkirche in Ravensburg abgehalten, auch diverse Veranstaltungen wie Konzerte finden in der Kirche des Öfteren einen Raum zur Entfaltung.
Die evangelische Stadtkirche in Ravensburg wurde im 14. Jahrhundert von dem Karmeliterorden errichtet, der sich 1344 in der Stadt niederließ. Fünf Jahre später wurde die Kirche geweiht, die damals noch eine Klosterkirche war. Dass das Gotteshaus nicht die üblichen prachtvollen und monumentalen Merkmale der Gotik besitzt, liegt an der Art und Weise, wie die Ordensbrüder ihren Glauben lebten. Ihre Ehrfurcht und strenge Demut vor Gott wurde durch eine Kirche, die erdrückend wirkt, gänzlich verschärft. Auch besitzt sie kaum prachtvolle Kunstwerke, um sich nicht von den Gebeten ablenken zu lassen.
Dank ihrer zentralen Lage, direkt am Marienplatz, ist die evangelische Stadtkirche sehr einfach zu erreichen. Stadtbusse sorgen von der Haltestelle „Marienplatz“ einen reibungslosen Anschluss an das gesamte Stadtgebiet sowie zum Bahnhof. Autofahrer finden in der näheren Umgebung ausreichend kostenpflichtige Parkhäuser, doch es lohnt sich allemal, durch die wunderschöne Altstadt zu schlendern.
Die evangelische Stadtkirche in Ravensburg wurde im 14. Jahrhundert von dem Karmeliterorden errichtet, der sich 1344 in der Stadt niederließ. Fünf Jahre später wurde die Kirche geweiht, die damals noch eine Klosterkirche war. Dass das Gotteshaus nicht die üblichen prachtvollen und monumentalen Merkmale der Gotik besitzt, liegt an der Art und Weise, wie die Ordensbrüder ihren Glauben lebten. Ihre Ehrfurcht und strenge Demut vor Gott wurde durch eine Kirche, die erdrückend wirkt, gänzlich verschärft. Auch besitzt sie kaum prachtvolle Kunstwerke, um sich nicht von den Gebeten ablenken zu lassen.
Dank ihrer zentralen Lage, direkt am Marienplatz, ist die evangelische Stadtkirche sehr einfach zu erreichen. Stadtbusse sorgen von der Haltestelle „Marienplatz“ einen reibungslosen Anschluss an das gesamte Stadtgebiet sowie zum Bahnhof. Autofahrer finden in der näheren Umgebung ausreichend kostenpflichtige Parkhäuser, doch es lohnt sich allemal, durch die wunderschöne Altstadt zu schlendern.