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Ingmar Stadelmann - Stadelmann liest die Bibel – ein satirischer Diskurs von Gott bis Telegram

Schloßstraße 2
01067 Dresden

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Veranstalter: AGENTOUR & HumorZone GmbH , Pulsnitzer Str. 13, 01099 Dresden, Deutschland
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Ingmar Stadelmann
Stadelmann liest die Bibel – ein satirischer Diskurs von Gott bis Telegram

Nach dem gefeierten Erfolg von „Stadelmann liest Höcke – ein satirischer Diskurs kurz vor der Machtergreifung“ setzt Ingmar Stadelmann seine Reihe humoristischer Show-Lesungen konsequent fort – und nimmt sich eines der wirkmächtigsten Denksysteme der Menschheitsgeschichte vor: des Glaubens.

„Stadelmann liest die Bibel – ein satirischer Diskurs von Gott bis Telegram“ ist keine Bibelstunde, sondern eine scharfsinnige, humorvolle und analytische Expedition durch religiöses und quasireligiöses Denken. Ausgehend von biblischen Texten weitet Stadelmann den Blick auf Glaubensmodelle insgesamt – von klassischen Weltreligionen über Gurus bis hin zu modernen Heilsversprechen und Verschwörungserzählungen im digitalen Zeitalter.

Mit Witz, Präzision und analytischem Gespür untersucht er Glauben als Denkmodell, Trostangebot und Machtinstrument. Warum greifen Menschen nach einfachen Wahrheiten? Wie entstehen Erlösungsfantasien?

Und weshalb erleben Glaubenssysteme gerade dann Hochkonjunktur, wenn gesellschaftliche Realität komplex und widersprüchlich wird?

Die Inszenierung verbindet literarische Analyse, politische Satire und gesellschaftliche Beobachtung zu einer pointierten Auseinandersetzung mit Sinnsuche, Identität und geistigen Abkürzungen. Klug, provokant und überraschend erkenntnisreich.
Wer nach „Stadelmann liest Höcke“ dachte, es werde harmloser, irrt.

Es wird grundsätzlicher.

Foto: Andreas O. Loff (AI)
Grafik: Sven Kuhr

Ort der Veranstaltung

Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.

1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.

Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
Herkuleskeule
Schloßstraße 2
01067 Dresden
Herkuleskeule