Veranstaltungsinfos
Als ich jung war, war alles anders! Da waren Singles noch aus Vinyl und nicht aus Verzweiflung. Da konnte ich mich noch an alles erinnern, egal ob es passiert war oder nicht. Und „Ungesund“ war nur ein anderes Wort für „Lecker“. Mittlerweile bin ich vielseitig desinteressiert. Bevor ich mich wieder aufrege, ist es mir lieber scheißegal. Es ist mir auch vollkommen egal, wer in einem Film stirbt. Hauptsache der Hund überlebt! Seitdem ich mir vorstelle, dass Politikern beim Reden Seifenblasen aus dem Mund aufsteigen, ist das Gesprochene wenigstens was fürs Auge. Heute weiß ich sogar, so ein kleiner Mittagsschlaf ist, als würde man den Tag mit Käse überbacken. Echt jetzt, das Leben ist zu kurz, um traurig zu sein. Wir müssen mehr lächeln, das verunsichert die Leute. Michael Ranz lässt sich in seinem fünften Soloprogramm von Tobias Saalfeld wieder reichlich Worte in den Mund legen. Zwei Übungsstunden im Schmunzeln, Lächeln und Lachen. Profis dürfen dabei auch Kreischen, Wiehern, Jubeln und Schenkel klopfen. Also Handys aus und einfach mal das Leben genießen!!!Übrigens, ich finde, wenn kleine Menschen ihre Regenschirme öffnen, sehen sie aus wie Pilze.
Ort der Veranstaltung
Warum heißt das Kaberett Obelisk Potsdam überhaupt so, wenn in der Nähe des Gebäudes eigentlich weit und breit kein Obelisk zu sehen ist? Nun, die Geschichte des Theaterhauses geht schon einige längere Zeit zurück und beginnt bei den Toren Sanssoucis, vor denen besagter Obelisk steht, der einst namensgebend war.
1978 wurde dort das Potsdamer Kabarett in dessen Nähe (Schopenhauerstraße/Ecke Hegelallee) gegründet und in ein altes Kino, das dem Grundensemble provisorisch als Spielstätte dienen sollte, einquartiert. Dieses Provisorium hielt dann ganze 20 Jahre lang, bis schließlich 1997 der Umzug in die barocke Charlottenstraße bevorstand, wo das schon zu DDR-Zeiten immer etwas andere Satiretheater auch heute noch zu finden ist. Und wie sein festes Ensemble ist auch das Kabarett nicht mehr von dort wegzudenken, so sehr hat sein einmaliger Stil die Gegend geprägt.
Neben dem Saal und dem Nebengelass beherbergt das Gebäude außerdem die Kabarett-Kneipe „Koschuweit“ und den „Club Charlotte“ im Obergeschoss. Direkt an der Hinterfront des Hauses steht ein schöner Saal, in dem sich das Kabarett völlig nach seinem Motto „das einzig Witzige an Preußen“ ausleben darf.
1978 wurde dort das Potsdamer Kabarett in dessen Nähe (Schopenhauerstraße/Ecke Hegelallee) gegründet und in ein altes Kino, das dem Grundensemble provisorisch als Spielstätte dienen sollte, einquartiert. Dieses Provisorium hielt dann ganze 20 Jahre lang, bis schließlich 1997 der Umzug in die barocke Charlottenstraße bevorstand, wo das schon zu DDR-Zeiten immer etwas andere Satiretheater auch heute noch zu finden ist. Und wie sein festes Ensemble ist auch das Kabarett nicht mehr von dort wegzudenken, so sehr hat sein einmaliger Stil die Gegend geprägt.
Neben dem Saal und dem Nebengelass beherbergt das Gebäude außerdem die Kabarett-Kneipe „Koschuweit“ und den „Club Charlotte“ im Obergeschoss. Direkt an der Hinterfront des Hauses steht ein schöner Saal, in dem sich das Kabarett völlig nach seinem Motto „das einzig Witzige an Preußen“ ausleben darf.