Veranstaltungsinfos
»Wir dachten, die Erde sei flach, die Sonne kreise um uns, und Gott habe uns nach seinem Bild geschaffen.
In unserer Jugend glaubten wir, die Zeit sei unendlich, die Liebe ewig.
Dann im Alter stellen wir fest, das Leben war nur ein Augenblick, und die Liebe… die Liebe ist doch wirklich ewig, schön und grenzenlos.
Aber dann kamen dieser wahnsinnige Christoph Kolumbus, der grausame Galilei, der gefühllose Darwin und schließlich dieser unverschämte Wyripajew.«
(Laszló Bagossy)
Iwan Wyrypajev, eine der herausragendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen russischen Dramatik, erforscht in seinem Stück »Illusionen« mit berührender Ehrlichkeit und feinem Humor die Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen. Das Stück erzählt die Geschichte von vier Figuren – zwei Ehepaaren – und enthüllt dabei die verborgenen Schichten von Gefühlen, Bindungen und Liebe, während es das Publikum mit der zerbrechlichen Grenze zwischen Illusion und Realität konfrontiert.
Die Handlung ist zugleich lyrisch und ironisch: Die Figuren blicken auf ihre Vergangenheit zurück und gestehen tief verborgene Geheimnisse, wobei die Grenze zwischen Wahrheit und Einbildung verschwimmt. Was ist wahre Liebe? Was bedeutet es, treu zu sein? Wie sind Menschen fähig, einander – und sich selbst – angesichts der unausweichlichen Vergänglichkeit zu lieben? Diese Fragen leiten den Gedankengang des Stückes. Wyrypajews meisterhafte Sprache ist zugleich philosophisch und sinnlich, berührend und mitunter zum Lachen anregend. Das Stück bietet keine einfachen Antworten, es fordert die Zuschauer*innen dazu auf, das eigene Leben neu zu überdenken.
In unserer Jugend glaubten wir, die Zeit sei unendlich, die Liebe ewig.
Dann im Alter stellen wir fest, das Leben war nur ein Augenblick, und die Liebe… die Liebe ist doch wirklich ewig, schön und grenzenlos.
Aber dann kamen dieser wahnsinnige Christoph Kolumbus, der grausame Galilei, der gefühllose Darwin und schließlich dieser unverschämte Wyripajew.«
(Laszló Bagossy)
Iwan Wyrypajev, eine der herausragendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen russischen Dramatik, erforscht in seinem Stück »Illusionen« mit berührender Ehrlichkeit und feinem Humor die Tiefen zwischenmenschlicher Beziehungen. Das Stück erzählt die Geschichte von vier Figuren – zwei Ehepaaren – und enthüllt dabei die verborgenen Schichten von Gefühlen, Bindungen und Liebe, während es das Publikum mit der zerbrechlichen Grenze zwischen Illusion und Realität konfrontiert.
Die Handlung ist zugleich lyrisch und ironisch: Die Figuren blicken auf ihre Vergangenheit zurück und gestehen tief verborgene Geheimnisse, wobei die Grenze zwischen Wahrheit und Einbildung verschwimmt. Was ist wahre Liebe? Was bedeutet es, treu zu sein? Wie sind Menschen fähig, einander – und sich selbst – angesichts der unausweichlichen Vergänglichkeit zu lieben? Diese Fragen leiten den Gedankengang des Stückes. Wyrypajews meisterhafte Sprache ist zugleich philosophisch und sinnlich, berührend und mitunter zum Lachen anregend. Das Stück bietet keine einfachen Antworten, es fordert die Zuschauer*innen dazu auf, das eigene Leben neu zu überdenken.
Ort der Veranstaltung
Komödien, Tragödien, Klassiker und moderne Stücke – das Repertoire des Theaters tri-bühne in Stuttgart kennt keine Grenzen. Wer erstklassiges Theater erleben möchte, ist hier genau richtig. Mit großer Spielfreude, viel Humor und Poesie stellt sich das junge Ensemble des Theaters den politischen, gesellschaftlichen sowie künstlerischen Ansprüchen mit großem Erfolg.
Die Kulturszene Stuttgarts ohne dieses Theater? Das ist seit 1975 nicht mehr vorstellbar. In diesem Jahr gründeten Michael und Edith Koerber sowie Johanna Bäumker die Spielstätte gemeinsam als freie Gruppe. Zu Beginn wurde noch auf die Bühne des Forumtheaters und des Künstlerhauses Reuchlinstraße ausgewichen, bis 1979 eine eigene Bühne im Tagblatt-Turm-Areal zur Verfügung stand. So entstand mit der Zeit ein Kulturzentrum, welches nicht nur das kulturelle Leben Stuttgarts mitbestimmt. Auch international bereichert das Theater tri-bühne im Austausch und in Kooperation mit anderen Spielstätten die Theaterszene. Dies wird alle zwei Jahre beim Stuttgarter Europa Theater Treffen (SETT) gefeiert.
Das Theater in Stuttgarts Zentrum ist am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Haltestellen „Rotebühlplatz“, „Rathaus“ und „Österreichischer Platz“ sind nur wenige Gehminuten entfernt und ermöglichen eine entspannte Anfahrt zum Theater. Für alle Autofahrer sind zahlreiche Parkplätze in unmittelbarer Umgebung vorhanden. Das Theater tri-bühne freut sich auf Ihren Besuch!
Die Kulturszene Stuttgarts ohne dieses Theater? Das ist seit 1975 nicht mehr vorstellbar. In diesem Jahr gründeten Michael und Edith Koerber sowie Johanna Bäumker die Spielstätte gemeinsam als freie Gruppe. Zu Beginn wurde noch auf die Bühne des Forumtheaters und des Künstlerhauses Reuchlinstraße ausgewichen, bis 1979 eine eigene Bühne im Tagblatt-Turm-Areal zur Verfügung stand. So entstand mit der Zeit ein Kulturzentrum, welches nicht nur das kulturelle Leben Stuttgarts mitbestimmt. Auch international bereichert das Theater tri-bühne im Austausch und in Kooperation mit anderen Spielstätten die Theaterszene. Dies wird alle zwei Jahre beim Stuttgarter Europa Theater Treffen (SETT) gefeiert.
Das Theater in Stuttgarts Zentrum ist am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die Haltestellen „Rotebühlplatz“, „Rathaus“ und „Österreichischer Platz“ sind nur wenige Gehminuten entfernt und ermöglichen eine entspannte Anfahrt zum Theater. Für alle Autofahrer sind zahlreiche Parkplätze in unmittelbarer Umgebung vorhanden. Das Theater tri-bühne freut sich auf Ihren Besuch!