Bild: Große Reihe | Sacre du Printemps

Große Reihe | Sacre du Printemps

Sergey Khachatryan, Alain Altinoglu, hr-Sinfonieorchester  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 22,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Sacre du Printemps

Armenian Soul

Sergey Khachatryan | Violine
Alain Altinoglu | Dirigent/Klavier

Aram Chatschaturjan | Adagio von Spartacus und Phrygia
Aram Chatschaturjan | Violinkonzert
Igor Strawinsky | Le sacre du printemps

Nach(t)konzert:
Alain Altinoglu & Sergey Khachatryan

Komitas Vardapet | Krunk (Der Kranich) / Tsirani Tsar (Der Aprikosenbaum)
Aram Chatschaturjan | Uzun Dara / Säbeltanz – aus dem Ballett »Gayaneh«


Fast ein Familientreffen: hr-Chefdirigent Alain Altinoglu hat, in Paris geboren, armenische Wurzeln. Und der aus Eriwan stammende Sergey Khachatryan wuchs in Frankfurt auf, als eines der größten Violin-Talente der letzten Jahrzehnte. Ein Muss, dass dabei auch Armeniens bekanntester Komponist ins Spiel kommt und ein Plus, dass unter dem Titel »Armenian Soul« daraus sogar ein kleiner Programmschwerpunkt des hr-Sinfonieorchesters erwächst. Aram Chatschaturjan 1940 entstandenes Violinkonzert hat alles, was sich ein Geiger nur wünschen kann: Feuer, Brillanz, die große Kantilene ebenso wie den leichten, aber immer spürbaren folkloristischen Einschlag. Und es verlangt einen echten Virtuosen wie Sergey Khachatryan, der sagt: Wenn er nicht Geige spielen würde, wäre er Rennfahrer geworden. Den Adrenalin-Kick sucht er immer, auf dem Podium wie auch im Leben, und es spielt jedes Konzert mit einer künstlerischen Verausgabung, als wäre es ein letztes. Verausgabung: Das ist auch das Stichwort für eines der berühmtesten Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts, Igor Strawinskys »Le sacre du printemps«. Es ist eine Ballettmusik, aber keine der luftigen Art – im Gegenteil, es ist eine Anbetung der Erde, rhythmisch stampfend, von horrender Klangkraft. Die Uraufführung 1913 wurde von Fassungslosigkeit und Tumult dominiert – den Atem raubt das Werk noch heute.

Konzerteinführung: 18 Uhr
Konzertdauer: ca. 115 Minuten – inklusive Pause
Im Anschluss: Nach(t)konzert ca. 20 Minuten

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Almost a family reunion: hr Music Direktor Alain Altinoglu was born in Paris und has Armenian roots. And Yerevan-born Sergey Khachatryan grew up in Frankfurt as one of the greatest violin talents of recent decades. It is a must that Armenia´s best-known composer is also comes into play here and a plus that this even results in a small program focus for the Frankfurt Radio Symphony under the title »Armenian Soul«. Aram Khatchaturian´s Violin Concerto, composed in 1940, has everything a violinist could wish for: Fire, brilliance, the great cantilena as well as the light but always noticeable folkloristic touch. And it calls for a true virtuoso like Sergey Khachatryan, who says: »If he didn´t play the violin, he would have become a racing driver.« He is always looking for an adrenaline rush, on the podium as well as in life, and he plays every concert with an artistic exertion as if it were his last. Exhaustion: this is also the keyword for one of the most famous orchestral works of the 20th century, Igor Stravinsky´s »Le sacre du printemps«. It is ballet music, but not the airy kind – on the contrary, it is a worship of the earth, rhythmically pounding, with horrendous sound power. The premiere in 1913 was dominated by bewilderment and tumult – the work still takes the breath away today.

Concert introduction: 18 pm
Concert duration: about 115 minutes – including break
Afterwards: Post-concert about 20 minutes

Ort der Veranstaltung

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
Alte Oper