Bild: Große Reihe | La valse

Große Reihe | La valse

Dalia Stasevska, Bertrand Chamayou, hr-Sinfonieorchester  

Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Tickets ab 22,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Hessischer Rundfunk , Bertramstr. 8, 60320 Frankfurt am Main, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

La valse

Ravel 150

Bertrand Chamayou | Klavier
Dalia Stasevska | Dirigentin

Missy Mazzoli | Sinfonia (for Orbiting Spheres)
Maurice Ravel | Klavierkonzert G-Dur
Witold Lutosławski | 4. Sinfonie
Maurice Ravel | La valse


Wer die finnische Dirigentin Dalia Stasevska einlädt, bekommt strahlende Gesichter im Orchester wie im Publikum. Und ein Konzertprogramm, das nie von der Stange kommt. Hier nun: der Jubilar des Jahres Maurice Ravel im Dialog mit dem Meister der polnischen Moderne Witold Lutosławski. Maurice Ravel ist dabei vertreten mit zwei seiner temporeichsten Werke: Mit »La valse«, diesem fratzenhaften Abgesang auf den Wiener Walzer, der sich hier mit größer Rasanz und Berauschtheit in den Abgrund dreht. Und mit dem G-Dur-Klavierkonzert mit seinen Stilelementen des Jazz, ganz der Mode der 1930er-Jahre verpflichtet. Atemlos wie die Zeit ist auch diese Musik, ein jagendes Treiben ohne Unterlass. Am Klavier zu Gast beim hr-Sinfonieorchester: der Franzose Bertrand Chamayou, zu dessen DNA die Musik Ravels seit seinen ersten Tagen am Konservatorium gehört. Ravel war selbst regelmäßiger Gast in New Yorker Jazz-Clubs, und so weiß Chamayou: Diese Musik soll klingen »wie eine große, geniale Improvisation«. Strenge ja, Sprödigkeit nein, das ist das Ideal des Pianisten, dessen CD-Aufnahmen des gesamten Ravel-Klavierwerks vor zehn Jahren als »sein Meisterstück« (FonoForum) und »eine Sensation« (Stereoplay) bewertet wurde.

Konzerteinführung: 19 Uhr
Konzertdauer: ca. 120 Minuten – inklusive Pause

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Anyone who invites the Finnish conductor Dalia Stasevska will get beaming faces in both the orchestra and the audience. And a concert program that never comes off the peg. Here now: the jubilarian of the year Maurice Ravel in dialog with the master of Polish modernism Witold Lutosławski. Maurice Ravel is represented with two of his most fast-paced works: »La valse«, this grimacing swan song to the Viennese waltz, which spirals into the abyss with great speed and intoxication. And with the Piano Concerto in G major, with its jazz stylistic elements, entirely in keeping with the fashion of the 1930s. This music is as breathless as the times, a never-ending hustle and bustle. The Frankfurt Radio Symphony guest pianist is the Frenchman Bertrand Chamayou, whose DNA has included Ravel´s music since his first days at the conservatory. Ravel himself was a regular guest in New York jazz clubs, and so Chamayou knows: This music should sound »like a great, brilliant improvisation«. Rigor yes, brittleness no, that is the ideal of the pianist, whose CD recordings of Ravel´s complete piano works were praised ten years ago as »his masterpiece« (FonoForum) and »a sensation« (Stereoplay).

Concert introduction: 19 pm
Concert duration: about 120 minutes – including break

Ort der Veranstaltung

Mitten in der Frankfurter Innenstadt steht die „Alte Oper Frankfurt“. Sie lockt mit Konzerten und Veranstaltungen der Spitzenklasse. Künstler wie Martha Argerich, Alfred Brendel oder Hélène Grimaud, sowie die „Berliner Philharmoniker“ sind hier schon aufgetreten.

Seit 1880 bietet die „Alte Oper Frankfurt“ Raum für Musik und Feste. Daran konnten auch „Dynamit-Rudi´s“ Pläne, das Gebäude in die Luft zu sprengen, nichts ändern. Und seit der Eröffnung zieht die Oper prominente Künstler und Gäste an. Kaiser Wilhelm der 1. kam zur Eröffnung zu Besuch und Carl Orffs „Carmina Burana“ wurde hier 1937 uraufgeführt. Und so hat sich zwischen den Bürotürmen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte gehalten. Dem Schriftzug über dem Eingang „Dem Wahren, Schönen, Guten“ entsprechend, ist die „Alte Oper Frankfurt“ ein Garant für ein tolles Programm und unvergessliche Konzertabende. Der große Saal bietet mit 2500 Sitzplätzen genug Platz für große Konzerte, der „Mozartsaal“ schafft mit 700 Plätzen eine intimere Atmosphäre.

Die „Alte Oper Frankfurt“ ist eine feste Kulturinstitution. Sie genießt weit über das Rhein-Main-Gebiet einen sehr guten Ruf. Hier wird Kunst perfektioniert.
Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main
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