Bild: Graphic Novel Tage – Festivaltag 2

Graphic Novel Tage – Festivaltag 2

Keum Suk Gendry-Kim, Isabelle Maroger und Bianca Schaalburg  

Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Tickets ab 16,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Literaturhaus Hamburg , Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Saalticket

Normalpreis

je 16,00 €

Mitglieder

je 12,00 €

Ermäßigt

je 12,00 €

Ermäßigt aufgrund von Schwerbehinderung

je 12,00 €

Freikarte (Begleitperson zu Schwerbehinderung mit Merkzeichen B)

je 0,00 €

Livestream

Livestream

je 6,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

Ermäßigungsberechtigt sind neben Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins: Schüler*innen, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger*innen und Arbeitssuchende sowie Inhaber*innen der Hamburger Engagementkarte.

Freier Eintritt für Studierende/Auszubildende/Schüler*innen an der Abendkasse
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Veranstaltungsinfos

14. HAMBURGER GRAPHIC NOVEL TAGE – KEUM SUK GENDRY-KIM
Von Krieg und Kriegsgefahr erzählen

Die erste Hälfte eines Doppelabends und ein Soloauftritt: Keum Suk Gendry-Kim hat mit ihrem französischen Ehemann lange auf der Insel Ganghwa gewohnt – nahe an der Grenze zu Nordkorea. Darüber erzählt sie in »Mein Freund Kim Jong-un« (Avant; Übersetzung: Alexandra Dickmann), einem Recherchecomic zur jüngeren koreanischen Geschichte. Und ganz frisch von Nataly Han übersetzt, bringt sie »Gras« (Avant) mit, ihren Dokumentarcomic über eine junge Koreanerin, die während der japanischen Besatzung zur Prostitution gezwungen wurde. Für die koreanische Heimat von Gendry-Kim hat das Thema ›Trostfrauen‹ große Bedeutung – weil Japan sich immer noch nicht zu seiner Verantwortung bekannt hat.

Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscherin: Myong-Sook Park

***

14. HAMBURGER GRAPHIC NOVEL TAGE – ISABELLE MAROGER UND BIANCA SCHAALBURG
Dunkle Geheimnisse in der eigenen Familie

Der heutige Doppelabend wird mit zwei Zeichnerinnen fortgesetzt, die beide Comics zur NS-Vergangenheit ihrer Familien gezeichnet haben. Beide erzählen sie als unfreiwillige Entdeckergeschichten. Bianca Schaalburg ist in »Der Duft der Kiefern« (Avant) dem Verhalten ihrer Großeltern im nationalsozialistischen Berlin nachgegangen. Die französische Zeichnerin Isabelle Maroger erfährt durch Zufall, dass ihre Mutter im Rahmen des »Lebensborn«-Programms der Nazis als Kind eines deutschen Soldaten und einer norwegischen Frau geboren wurde. »Lebensborn« (Helvetiq; Übersetzung: Silv Bannenberg) heißt denn auch ihr Comic. Wie bei Schaalburg ist es eine gemeinsame Familienanstrengung, die das zutage fördert, was in der Vergangenheit lange beschwiegen worden ist.

Moderation: Andreas Platthaus
Dolmetscherin: Svenja Huckle

Mit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens Stiftung, der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung

Illustration (c) Katia Fouquet
Grafik (c) Kathleen Bernsdorf

Ort der Veranstaltung

Das Literaturhaus Hamburg befindet sich in einer wunderschönen historischen Stadtvilla an der Außenalster und ist das literarische Herzstück der vielfältigen hanseatischen Kulturlandschaft.

Seit 1989 begeistert das Literaturhaus Hamburg mit historischem Flair und einem anspruchsvollen Kulturprogramm und lockt damit Künstler und Besucher in die Hansestadt. Die spätklassizistische weiße Stadtvilla befindet sich in bester Lage und ist eine Heimat für Nobelpreisträger, Schriftsteller und Nachwuchsautoren sowie junge und erwachsene Kulturinteressierte. Im prächtigen Festsaal fanden früher vornehme Bälle statt. Heute steht der Saal unter Denkmalschutz und verzaubert nach wie vor mit edlen Kronleuchtern, Marmorsäulen, Stuckarbeiten und detaillierten Deckengemälden. Neben anspruchsvollen Kulturveranstaltungen eignet sich der Festsaal ebenso für feierliche Empfänge mit Buffet. Ein Stockwerk darüber befinden sich drei lichtdurchflutete und flexibel nutzbare Salons der Beletage, von deren Balkons sich ein herrlicher Blick über die Außenalster werfen lässt. Darüber hinaus eignet sich ein Gartenzimmer für kleine Konferenzen, Präsentationen und Tagungen für bis zu 12 Personen. Einladende gastronomische Offerten, ein gemütliches Lesecafé und eine Buchhandlung komplettieren das umfangreiche Angebot und machen das Literaturhaus Hamburg zu einer Wohlfühloase für Kulturbegeisterte.

Das Literaturhaus Hamburg begeistert mit einem anspruchsvollen und umfangreichen Kulturprogramm und verleiht darüber hinaus privaten Feierlichkeiten und Firmenfesten eine unverwechselbare Atmosphäre.
Literaturhaus Hamburg
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