Bild: Gioachino Rossini - Petite Messe solennelle - Konzert in St. Sixti Northeim

Gioachino Rossini - Petite Messe solennelle - Konzert in St. Sixti Northeim

PetriChor-Weende, Martin Kohlmann, Lea Suter, Burkhard Bauche, Solist:innen  

Hagenstr. 18
37154 Northeim

Tickets ab 25,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Petrichor Weende e.V. , Hölderlinstr. 19, 37120 Bovenden, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Erleben Sie das innige und zugleich gewaltige, das in jedem Fall besondere Werk in zwei Konzerten des PetriChor Weende, am Samstag, 30. Mai 2026 um 19 Uhr in St. Paulus Göttingen und am Sonntag, 31. Mai 2026 um 17 Uhr in St. Sixti Northeim. Dabei bringen wir die Fassung für Klavier und Harmonium zur Aufführung, die als Originalfassung und als die von Rossini bevorzugte Variante gilt. Die Solopartien werden von Theresa Pilsl (Sopran), Freya Müller (Alt), André Khamasmie (Tenor) und Mathias Tönges (Bass) übernommen, am Klavier und am Harmonium hören Sie Burkhard Bauche und Lea Suter. Die Leitung der Aufführungen hat Martin Kohlmann.

Rossinis Petite Messe solennelle gleicht einer musikalischen Zeitreise: Im eröffnenden Kyrie bzw. Christe eleison orientiert sich der Komponist gut erkennbar an Satztechniken der Renaissance, zwei große Fugen spielen auf eine wichtige barocke Gattung an, zahlreiche romantische Elemente ergänzen die Zusammenstellung. Es scheint, als blicke der schon gealterte und vom Opernschaffen zurückgetretene Komponist Rossini in unerwarteter Frömmigkeit auf sein eigenes Leben zurück. Rossinis Messe freut sich auch heute großer Beliebtheit, weil in ihr die Synthese aus Oper und Kirchenmusik, aus Belcanto und Chorgesang, aus großer Bühne und persönlichem Gebet hörbar und erfahrbar wird.

Ort der Veranstaltung

Schon seit dem 15. Jahrhundert erhebt sich der kleine Turm der St. Sixti Kirche über Northeim. Auch heute noch steht die Kirche mit einem regen Gemeindeleben in der Tradition, die sie als Stadtkirche und geistlicher Mittelpunkt Northeims auszeichnet.

Bis ins neunte Jahrhundert lässt sich die Geschichte der St. Sixti Kirche zurückverfolgen, das heutige Gotteshaus stammt aus dem 15. Jahrhundert: 1470 begannen die Bauarbeiten, zunächst für den Chor, bis 1519 dann Schiffe und Kapellen fertiggestellt waren. Der Turm ist dabei der älteste Teil der Kirche und stammt aus dem Jahr 1250. Unter ihm dominiert der Baukörper des Gotteshauses den machtvollen Eindruck, der durch kunstvolles und bewegtes Maßwerk aufgelockert wird. Wie auch im Inneren der Kirche herrschen einheitliche Stilelemente vor, die durch ebenjene Maßwerkdetails durchbrochen werden. Innerhalb St. Sixti man derweil kann zahlreiche Figuren erkennen: Eine Darstellung der heiligen Barbara findet sich ebenso wie eine Meerjungfrau und eine Teufelsfratze.

Vor allem die spätgotischen Glasmalereien zählen zu den Kunstschätzen von St. Sixti. Die vier Passionsfenster erzählen in beeindruckender Farbigkeit und figürlicher Darstellung von der Leidensgeschichte Christi und stammen aus dem Jahr 1478. Auch der norddeutsche Hochaltar zieht die Blicke auf sich und stand bereits in der Vorgängerkirche. Er ist ebenso wie der kleinere Marienaltar ein kunsthistorisch bedeutsames Ausstattungsstück und entstand um 1500.
Lutherische St. Sixti-Kirche
Hagenstraße 18
37154 Northeim
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