Bild: Galaabend: Ein Fest für die Literatur

Galaabend: Ein Fest für die Literatur

Judith Hermann und Christoph Ransmayr  

Bertiniweg 2
14469 Potsdam

Tickets ab 35,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: lit:pots e.V. , Bertiniweg 2, 14469 Potsdam, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Normalplatz
Normalpreis
je 40,00 €

Ermäßigter Preis
je 28,00 €

Begleitperson für Menschen mit Behinderung
je 0,00 €

Menschen mit Behinderung
je 40,00 €

Eigene Picknickdecke (evtl. eingeschränkte Sicht)
Normalpreis
je 35,00 €

Ermäßigter Preis
je 25,00 €

Begleitperson für Menschen mit Behinderung
je 0,00 €

Menschen mit Behinderung
je 25,00 €

Mitgliederticket
Förderticket
Förderticket
je 65,00 €

Begleitperson für Menschen mit Behinderung
je 0,00 €

Menschen mit Behinderung
je 65,00 €

Flanierplätze (evtl. eingeschränkte Sicht)
Normalpreis
je 35,00 €

Ermäßigter Preis
je 25,00 €

Menschen mit Behinderung
je 25,00 €

Summe 0,00 €
* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

Fördertickets inkludieren reservierte Plätze und ein kostenloses Getränk. Bitte holen Sie Ihren Bon dafür am Einlass ab.
Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende, Erwerbslose und Arbeitslosengeld-II-Empfänger. Bitte Nachweis bei Veranstaltung vorzeigen.
Menschen mit Behinderung mit Merkzeichen "B" im Ausweis oder im Rollstuhl bezahlen den vollen Preis, die Begleitperson erhält freien Eintritt.
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Veranstaltungsinfos

er Abend entfaltet sich als durchgehendes Programm: Die beiden Lesungen gehen fließend ineinander über und sind Teil eines gemeinsamen Galaabends.

In ihrem neuen Buch setzt Judith Hermann sich mit dem lebenslangen Schweigen ihrer betagten Mutter auseinander, die mit ihren Brüdern vom Vater verlassen wurde, als sie 10 Jahre alt war. Die Erzählerin reist nach Polen, folgt den Spuren des Großvaters, der im zweiten Weltkrieg als SS-Mann in Radom stationiert war, einem Ort besonderer Gräuel. Sie will die mutmaßlichen Untaten des Mannes weder begreifen noch erklären, weder verurteilen noch verzeihen, sondern umkreist das Erinnern, Vergessen und Verleugnen, den Zusammenhang und die Fortdauer von Schweigen und Schuld. Sie reist weiter nach Neapel zur Schwester, einer Archäologin, die mit der Vergangenheit abgeschlossen hat. Sie spricht mit ihr, telefoniert mit der Mutter, orientiert sich in tastenden Suchbewegungen durch die Zwischen- und Leerräume der Geschichte.

Seit seinem Debut „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ ist der Österreicher Christoph Ransmayr neugierig auf die Welt und verfügt über eine Sprache, diese Neugier ansteckend zu machen in Texten von hypnotisierender Schönheit. Ransymar erzählt von Aufbrüchen und Heimkünften, Fernweh, Irrfahrten, Gipfelerstürmungen und Welterkundungen, Gängen über Fels und Eis, aber auch über die Abgründe unseres eigenen Bewusstseins. Christoph Ransmayr ist nicht nur einer unserer sprachmächtigsten Gegenwartsautoren, sondern auch ein leidenschaftlicher Hobbyastronom. Immer wieder spielt die Beschäftigung mit Sonne, Mond und Sternen, Sonnensystemen und Galaxien eine Rolle in seinen Texten. Seit einigen Jahren arbeitet Ransmayr an einem neuen Roman, der den Arbeitstitel „Swan oder Der Puls der Sterne“ trägt. In Potsdam spricht Christoph Ransmayr erstmals über dieses work-in-progress und liest u.a. seine Erzählungen "Die Sternenpflücker" und "Im Weltraum" aus "Atlas eines ängstlichen Mannes".

Ort der Veranstaltung

Park der Villa Jacobs
Bertiniweg 2
14469 Potsdam