Veranstaltungsinfos
er Abend entfaltet sich als durchgehendes Programm: Die beiden Lesungen gehen fließend ineinander über und sind Teil eines gemeinsamen Galaabends.
In ihrem neuen Buch setzt Judith Hermann sich mit dem lebenslangen Schweigen ihrer betagten Mutter auseinander, die mit ihren Brüdern vom Vater verlassen wurde, als sie 10 Jahre alt war. Die Erzählerin reist nach Polen, folgt den Spuren des Großvaters, der im zweiten Weltkrieg als SS-Mann in Radom stationiert war, einem Ort besonderer Gräuel. Sie will die mutmaßlichen Untaten des Mannes weder begreifen noch erklären, weder verurteilen noch verzeihen, sondern umkreist das Erinnern, Vergessen und Verleugnen, den Zusammenhang und die Fortdauer von Schweigen und Schuld. Sie reist weiter nach Neapel zur Schwester, einer Archäologin, die mit der Vergangenheit abgeschlossen hat. Sie spricht mit ihr, telefoniert mit der Mutter, orientiert sich in tastenden Suchbewegungen durch die Zwischen- und Leerräume der Geschichte.
Seit seinem Debut „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ ist der Österreicher Christoph Ransmayr neugierig auf die Welt und verfügt über eine Sprache, diese Neugier ansteckend zu machen in Texten von hypnotisierender Schönheit. Ransymar erzählt von Aufbrüchen und Heimkünften, Fernweh, Irrfahrten, Gipfelerstürmungen und Welterkundungen, Gängen über Fels und Eis, aber auch über die Abgründe unseres eigenen Bewusstseins. Christoph Ransmayr ist nicht nur einer unserer sprachmächtigsten Gegenwartsautoren, sondern auch ein leidenschaftlicher Hobbyastronom. Immer wieder spielt die Beschäftigung mit Sonne, Mond und Sternen, Sonnensystemen und Galaxien eine Rolle in seinen Texten. Seit einigen Jahren arbeitet Ransmayr an einem neuen Roman, der den Arbeitstitel „Swan oder Der Puls der Sterne“ trägt. In Potsdam spricht Christoph Ransmayr erstmals über dieses work-in-progress und liest u.a. seine Erzählungen "Die Sternenpflücker" und "Im Weltraum" aus "Atlas eines ängstlichen Mannes".
In ihrem neuen Buch setzt Judith Hermann sich mit dem lebenslangen Schweigen ihrer betagten Mutter auseinander, die mit ihren Brüdern vom Vater verlassen wurde, als sie 10 Jahre alt war. Die Erzählerin reist nach Polen, folgt den Spuren des Großvaters, der im zweiten Weltkrieg als SS-Mann in Radom stationiert war, einem Ort besonderer Gräuel. Sie will die mutmaßlichen Untaten des Mannes weder begreifen noch erklären, weder verurteilen noch verzeihen, sondern umkreist das Erinnern, Vergessen und Verleugnen, den Zusammenhang und die Fortdauer von Schweigen und Schuld. Sie reist weiter nach Neapel zur Schwester, einer Archäologin, die mit der Vergangenheit abgeschlossen hat. Sie spricht mit ihr, telefoniert mit der Mutter, orientiert sich in tastenden Suchbewegungen durch die Zwischen- und Leerräume der Geschichte.
Seit seinem Debut „Die Schrecken des Eises und der Finsternis“ ist der Österreicher Christoph Ransmayr neugierig auf die Welt und verfügt über eine Sprache, diese Neugier ansteckend zu machen in Texten von hypnotisierender Schönheit. Ransymar erzählt von Aufbrüchen und Heimkünften, Fernweh, Irrfahrten, Gipfelerstürmungen und Welterkundungen, Gängen über Fels und Eis, aber auch über die Abgründe unseres eigenen Bewusstseins. Christoph Ransmayr ist nicht nur einer unserer sprachmächtigsten Gegenwartsautoren, sondern auch ein leidenschaftlicher Hobbyastronom. Immer wieder spielt die Beschäftigung mit Sonne, Mond und Sternen, Sonnensystemen und Galaxien eine Rolle in seinen Texten. Seit einigen Jahren arbeitet Ransmayr an einem neuen Roman, der den Arbeitstitel „Swan oder Der Puls der Sterne“ trägt. In Potsdam spricht Christoph Ransmayr erstmals über dieses work-in-progress und liest u.a. seine Erzählungen "Die Sternenpflücker" und "Im Weltraum" aus "Atlas eines ängstlichen Mannes".