Bild: Führung am Vormittag: Opernwelten: Geschichte(n) um Richard Wagner

Führung am Vormittag: Opernwelten: Geschichte(n) um Richard Wagner

Tschaikowskiplatz 7
01796 Pirna OT Graupa

Tickets ab 10,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH , Am Markt 7, 01796 Pirna, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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je 10,00 €

Schüler ab 18 Jahre, Studenten

je 8,00 €

Personen unter 18 Jahre

je 5,00 €

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* Preise inkl. MwSt. pro Bestellung

Ermäßigungsinformationen

Die Begleitperson eines Schwerbeschädigten mit Ausweis B erhält freien Zutritt. Diese Eintrittskarte ist nur über die Vorverkaufsstellen der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH erhältlich. Die Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass vorzuweisen.
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Veranstaltungsinfos

Museumsrundgang in die Welt von Richard Wagners Opern mit Holographietheater, Hörstationen und virtuellem Orchestergraben

Führung durch das ganze Museum: Im Jagdschloss Graupa erhalten Sie Einblicke in die Lebenswelt(en) Richard Wagners, seine Zeit als Hofkapellmeister am Königlichen Hoftheater Dresden (heutige Semperoper) und den in Dresden uraufgeführten Opern. Erfahren Sie Wissenswertes über seine wichtigsten Wegbegleiter und seinen Einfluss auf die moderne Opernwelt bis in die heutige Filmmusik. Holographietheater, Hörstationen und virtueller Orchestergraben laden zum Ausprobieren und zu Hörerlebnissen ein!
Die Führung endet im nahegelegenen Lohengrinhaus – der heute weltweit ältesten museal genutzten Wohnstätte Wagners. Hier verweilte Richard Wagner im Sommer 1846 und entwarf in einem wahren Schaffensrausch die Musik zur romantischen Oper des Schwanenritters Lohengrin.

Teilnahmebedingungen

Kundeninformation Richard-Wagner-Stätten Graupa
Keine Besonderheiten.

Ort der Veranstaltung

Das Jagdschloss in Graupa ist architektonisch ein wahres Schmuckstück und auch kulturgeschichtlich sehr bedeutsam. Seit 2013 ist es Teil der Richard-Wagner-Stätten Graupa und beherbergt eine moderne multimediale Ausstellung zum Thema „Richard Wagner in Sachsen“. Ein Holografietheater zeigt technisch brillant umgesetzt Verwandlungsszenen aus den Opern „Lohengrin“, „Der fliegende Holländer“ und „Rheingold“. An einem virtuellen Orchestergraben kann sich jeder als Dirigent fühlen oder einfach sehen, wie Musik klingt. Und natürlich dürfen in einem Museum zu Richard Wagner auch Hörstationen nicht fehlen. Der angrenzende Schlosspark mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein. Ganz nebenher erhält man auf Texttafeln Informationen zu wesentlichen Lebensstationen des Komponisten und einen traumhaften Blick gen Elbtal, Sächsische Schweiz und Osterzgebirge.

Das Schloss zeigt noch heute vielfältige Spuren seiner langen Geschichte, die als Gutsbesitz mit Wirtschaftshof begann. Verschiedene Adelsgeschlechter sind nachweisbar. Ausmalungen im Schlossinneren sowie ein prächtiger Wappenstein zeugen noch heute vom Wirken der Familie von Friesen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die Wettiner die Anlage und bauten sie zu einem barocken Jagdschloss (Raupenberg) aus. Jagdwege, die von Pillnitz nach Graupa führen sowie ein auf Balthasar Permoser zurückgehendes Jagdrelief über dem Schlosseingang künden noch immer von der Jagdleidenschaft der fürstlichen Besitzer.

Auch wenn Richard Wagner während der Zeit seiner Sommerfrische 1846, in der er die Kompositionsskizzen zu seiner Oper "Lohengrin" schuf, nicht im Schloss gewesen ist – es wurde damals als fürstliche Amtsförsterei genutzt – so sind seine Spuren doch im ganzen Ort und vor allem in dem nur wenige Meter entfernten Lohengrinhaus präsent.
Jagdschloss
Tschaikowskiplatz
01796 Pirna
Jagdschloss