Bild: Frühjahrskonzert der Jungen Münchner Symphoniker e. V.

Frühjahrskonzert der Jungen Münchner Symphoniker e. V.

Junge Münchner Symphoniker  

Residenzstrasse 1
80333 München

Tickets ab 23,20 € *
Veranstalter: Junge Münchner Symphoniker e. V. , Adalbertstraße 102, 80799 München, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Genießen Sie Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 5 in F-Dur op. 76, die zu seinen mittleren Sinfonien gehört
und bereits deutlich seinen unverwechselbaren Stil mit böhmischen Einflüssen und einen wichtigen
Entwicklungsschritt in seinem Schaffen zeigt. Auffällig ist hier seine Naturverbundenheit, die sich in
idyllischen und landschaftlich inspirierten Passagen widerspiegelt. Aber nicht nur die Spuren der
bömischen Volksmusik werden akzentuiert; ebenso macht sich auch eine reife Tonsprache
bemerkbar, die nunmehr einen eigenen Stil markiert. Im Vergleich zu späteren Werken wie der
berühmten Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ wirkt sie weniger dramatisch, dafür aber intimer und
lyrischer. Ursprünglich wurde sie als 3. Sinfonie gezählt – die Nummerierung wurde später geändert.
Nach der Beethoven-Ouvertüre zu Coriolan in C-moll op. 62 erwartet Sie bei diesem Frühjahrskonzert
ein besonderes, weitgehend verborgenes Juwel der Konzertliteratur: das Bratschenkonzert von Cecil
Forsyth.
Mit seiner warmen, sonoren Klangfarbe und einer außergewöhnlichen Ausdruckstiefe stellt dieses
Werk die Bratsche in den Mittelpunkt – ein Instrument, das selten so eindrucksvoll und facettenreich
zur Geltung kommt. Forsyth verbindet spätromantische Klangfülle mit virtuoser Brillanz und schafft
ein Konzerterlebnis, das gleichermaßen berührt und begeistert.
Doch wer war der Komponist hinter diesem außergewöhnlichen Werk? Cecil Forsyth (1870–1941)
war ein britischer Komponist, Bratschist und Musikpädagoge, der sich zeitlebens für die Aufwertung
der Bratsche einsetzte. Als ausgebildeter Musiker kannte er die besonderen klanglichen
Möglichkeiten seines Instruments genau – und nutzte dieses Wissen, um Werke zu schaffen, die die
Bratsche aus ihrem oft unterschätzten Schattendasein herausholen.
Von lyrischen, innigen Melodien bis hin zu kraftvollen, leidenschaftlichen Passagen entfaltet sich ein
musikalischer Spannungsbogen, der das Publikum von der ersten bis zur letzten Note in seinen Bann
zieht. Dieses Konzert ist nicht nur ein Genuss für Liebhaber klassischer Musik, sondern auch eine
Entdeckung für alle, die neue Klangwelten erleben möchten.
Lassen Sie sich von

Ort der Veranstaltung

Die Münchner Residenz ist zusammen mit der Bayrischen Schlossverwaltung und verschiedenen anderen kulturellen Institutionen einer der größten Museumskomplexe Bayerns. Sie gliedert sich in die drei Hauptkomplexe Königsbau, Maximilianische Residenz und Festsaalbau und weist aufgrund der ständigen Erweiterung durch die Jahrhunderte hinweg architektonische Merkmale aus der Renaissance, dem Barock, dem Rokoko und dem Klassizismus auf.

Von 1508 bis 1918 war die Münchner Residenz Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige. Ausgehend von der Neuveste, einer Burg in der heutigen Nordostecke des Komplexes, erweiterten die Fürsten den Bau und verwandelten ihn im Laufe der Jahrhunderte in einen prachtvollen Herrschersitz, dessen Höfe und Gärten bis in die Stadt hinein reichen. Das Residenzmuseum zeigt bei einem Rundgang durch die Appartements, die Festsäle und die Hofkapellen der bayerischen Herrscher einen prunkvollen Eindruck von der fürstlichen Wohnkultur vergangener Zeiten. Neben Porzellan, Silber, Gemälden und Miniaturen finden Besucher auch eindrucksvolle Einzelkunstwerke, antike Skulpturen, herausragende Tapisserien sowie kostbare Möbel und Kerzenleuchter. In der Schatzkammer werden wertvolle Goldschmiedewerke, Email-, Kristall- und Elfenbeinarbeiten ausgestellt, die über lange Zeit von den Herrschern der Residenz zusammengetragen wurden. Auch die Allerheiligen-Hofkirche und das Cuvilliés-Theater sind eindrucksvolle Bauten innerhalb der Münchner Residenz und in jedem Fall einen Besuch wert.

Die Münchner Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und gehört zu den wichtigsten Raumkunstmuseen Europas. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu den Haltestellen Marienplatz und Odeonsplatz.
Münchner Residenz
Residenzstraße 1
80333 München
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