Veranstaltungsinfos
Mit Norbert Heckner, Sebastian Edtbauer, Jürgen Fischer, Ina Meling, Michael A. Grimm
Regie: Andreas Schmitz
Erlegt der Jäger im Tierpark einen Tiger –
Der Tennisclub Unterreit absolviert eine gewohnt harmonische Jahreshauptversammlung, als die Anschaffung eines neuen Vereinsgrills auf der Tagesordnung steht. Wenn es nach den beiden Vorständen geht, wäre dieser Punkt flott abgehandelt. Gäbe es da nicht den Vorschlag aus dem Plenum, für das einzige türkische Vereinsmitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, um bei Vereinsfesten dessen Essensvorschriften gerecht zu werden. Was freundlich gemeint ist, legt tiefe Gräben offen, die binnen kurzer Zeit nicht mehr nur die Sache betreffen. Es wird ungemütlich, wenn das krampfhafte Bemühen um politische Korrektheit, mehr oder weniger fundierte Religions- und Migrationskritik und gegenseitiges Unverständnis aufeinanderprallen. Die Feindseligkeiten um die Anzahl und Größe des Grillequipments machen deutlich, dass es letztlich doch nur um persönliche Befindlichkeiten und Eifersüchteleien geht. Bald steht nicht nur die Zukunft des ganzen Vereins auf dem Prüfstand. Und das Buffet bleibt uneröffnet.
Da TCU bracht an neia Grill zwecks mehra Wurschtausstoß. Des is aba ned so leicht, weil’s im Varein an Türken gibt, und der soi nadiale aa grilln – woin. Oda kena. Ietz dischkriern de, ob‘s an zwoatn bracht. Oiso an zwoatn Grill. Und na geht’s dahi!
Sebastian Edtbauer hat sich für dieses Projekt sein perfektes Ensemble zusammengestellt. Und weil’s ein Herzensprojekt ist, sind’s auch Herzensmenschen, die er zusammengetrommelt hat. Am längsten besteht die Freundschaft zu Ina Meling, mit der er nach wie vor regelmäßig in „Der Gott des Gemetzels" von Yazmina Reza auf der Bühne steht. Jürgen Fischer, Michael A. Grimm und Norbert Heckner lernte er bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel kennen, wo ihm die drei das Schafkopfen beigebracht haben. Das hat man offenbar am Hertzhaimer Gymnasium Trostberg verpasst. Dort gehörte Edtbauer gemeinsam mit Regisseur Andreas Schmitz dem legendären Schulspiel von Hans-Peter Schmidt an.
Sebastian Edtbauer interessiert die Verbindung des Bayerischen Volkstheaters und des zeitgenössischen Sprechtheaters. Deshalb hat er „Extrawurst" ins Bairische übertragen. Zwei Theaterkulturen, die traditionell eher nebeneinander als miteinander existieren, verschmelzen hier zu etwas Neuem. Das hat schon bei „Der Gott des Gemetzels" hervorragend funktioniert: Die Produktion wurde mit dem Innovationspreis Volkskultur der Landeshauptstadt München und dem Publikumspreis der Theatertage Wasserburg ausgezeichnet.
Regie: Andreas Schmitz
Erlegt der Jäger im Tierpark einen Tiger –
Der Tennisclub Unterreit absolviert eine gewohnt harmonische Jahreshauptversammlung, als die Anschaffung eines neuen Vereinsgrills auf der Tagesordnung steht. Wenn es nach den beiden Vorständen geht, wäre dieser Punkt flott abgehandelt. Gäbe es da nicht den Vorschlag aus dem Plenum, für das einzige türkische Vereinsmitglied einen zweiten Grill anzuschaffen, um bei Vereinsfesten dessen Essensvorschriften gerecht zu werden. Was freundlich gemeint ist, legt tiefe Gräben offen, die binnen kurzer Zeit nicht mehr nur die Sache betreffen. Es wird ungemütlich, wenn das krampfhafte Bemühen um politische Korrektheit, mehr oder weniger fundierte Religions- und Migrationskritik und gegenseitiges Unverständnis aufeinanderprallen. Die Feindseligkeiten um die Anzahl und Größe des Grillequipments machen deutlich, dass es letztlich doch nur um persönliche Befindlichkeiten und Eifersüchteleien geht. Bald steht nicht nur die Zukunft des ganzen Vereins auf dem Prüfstand. Und das Buffet bleibt uneröffnet.
Da TCU bracht an neia Grill zwecks mehra Wurschtausstoß. Des is aba ned so leicht, weil’s im Varein an Türken gibt, und der soi nadiale aa grilln – woin. Oda kena. Ietz dischkriern de, ob‘s an zwoatn bracht. Oiso an zwoatn Grill. Und na geht’s dahi!
Sebastian Edtbauer hat sich für dieses Projekt sein perfektes Ensemble zusammengestellt. Und weil’s ein Herzensprojekt ist, sind’s auch Herzensmenschen, die er zusammengetrommelt hat. Am längsten besteht die Freundschaft zu Ina Meling, mit der er nach wie vor regelmäßig in „Der Gott des Gemetzels" von Yazmina Reza auf der Bühne steht. Jürgen Fischer, Michael A. Grimm und Norbert Heckner lernte er bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel kennen, wo ihm die drei das Schafkopfen beigebracht haben. Das hat man offenbar am Hertzhaimer Gymnasium Trostberg verpasst. Dort gehörte Edtbauer gemeinsam mit Regisseur Andreas Schmitz dem legendären Schulspiel von Hans-Peter Schmidt an.
Sebastian Edtbauer interessiert die Verbindung des Bayerischen Volkstheaters und des zeitgenössischen Sprechtheaters. Deshalb hat er „Extrawurst" ins Bairische übertragen. Zwei Theaterkulturen, die traditionell eher nebeneinander als miteinander existieren, verschmelzen hier zu etwas Neuem. Das hat schon bei „Der Gott des Gemetzels" hervorragend funktioniert: Die Produktion wurde mit dem Innovationspreis Volkskultur der Landeshauptstadt München und dem Publikumspreis der Theatertage Wasserburg ausgezeichnet.
Ort der Veranstaltung
In der Altstadt Trostbergs findet sich der einzigartige Postsaal, dessen Mauern Vergangenheit und Zukunft miteinander verbinden. Das bedeutende Kulturzentrum ist ein Ort der Begegnung, Kommunikation und Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Trostberg. Hier können Besucherinnen und Besucher zwischen Kabarett, Konzerten, Musicals, Literatur und Theater wählen.
Die Grundmauern des Gebäudes stammen aus dem 16. Jahrhundert. Durch eine umfassende Sanierung erstrahlt das Gebäude heute allerdings in neuem Glanz. Die alten Mauern, gepaart mit einer prägnanten Glasfassade, kreieren eine einmalige Atmosphäre. Die circa 170 erstklassigen Veranstaltungen machen den Postsaal zu dem, was er heute ist: Zu einem bedeutenden Kulturzentrum im nördlichen Chiemgau. Die Räumlichkeiten können auch für private Anlässe gebucht werden. Die moderne Ton- und Lichttechnik garantiert hierbei ein unvergessliches Erlebnis.
Der Bahnhof Trostberg befindet sich circa fünf Gehminuten vom Postsaal entfernt, weswegen die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einwandfrei möglich ist. Rund um den Veranstaltungsort finden sich Parkmöglichkeiten, sodass Besucherinnen und Besucher problemlos mit dem PKW anreisen können.
Die Grundmauern des Gebäudes stammen aus dem 16. Jahrhundert. Durch eine umfassende Sanierung erstrahlt das Gebäude heute allerdings in neuem Glanz. Die alten Mauern, gepaart mit einer prägnanten Glasfassade, kreieren eine einmalige Atmosphäre. Die circa 170 erstklassigen Veranstaltungen machen den Postsaal zu dem, was er heute ist: Zu einem bedeutenden Kulturzentrum im nördlichen Chiemgau. Die Räumlichkeiten können auch für private Anlässe gebucht werden. Die moderne Ton- und Lichttechnik garantiert hierbei ein unvergessliches Erlebnis.
Der Bahnhof Trostberg befindet sich circa fünf Gehminuten vom Postsaal entfernt, weswegen die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einwandfrei möglich ist. Rund um den Veranstaltungsort finden sich Parkmöglichkeiten, sodass Besucherinnen und Besucher problemlos mit dem PKW anreisen können.