Veranstaltungsinfos
von Jao Moon
– Während der Aufführung wird Stroboskoplicht verwendet!
Auch wenn ich schlechte Laune habe, gehe ich mit strahlendem Lachen herum – denn es ist schlicht zu riskant, als schlecht drauf und damit als „gefährlich“ wahrgenommen zu werden. PRETENDING! Meine Kleider sind super akkurat. Denn wenn Du als „anders“ und „arm“ angesehen wirst, gibt es keinen Respekt und damit keinen Schutz. Pretend! Face it! Pretend! Überlebenstechnik.
Sei wie und was Du willst! Freiraum, Gestaltungsmöglichkeit, Raum für Selbstentwürfe. Mach Dein Ding! War da nicht ein Versprechen? Jemand sein, jemand anderes sein, sich entwerfen. Entfaltung. War das die Wirklichkeit? Für Wen? Und was ist, wenn die Blicke fixieren, wenn die Erwartungen festhalten, in der alten Rolle, in der fremdbestimmten Rolle? Die Räume sind klein. Wer darf behaupten etwas anderes zu sein, als die Zuschreibung vorgibt? Face it!
Also: Woher nehmen wir die Energie? Um rauszugehen. Um uns zu zeigen, mit dem eigenen Gesicht. You have to face it!
Everybody can be everybody can not be ist eine getanzte queere Performance über Exotisierung, Energien des Widerstands und selbstbestimmte Sichtbarkeiten. Everybody can be everybody can not be ist die queere Alltagsperformance, vor und zurück zwischen Angriff und Verteidigung, zwischen Selbstschutz und Hypersichtbarkeit, es ist die queere Alltagsperformance, in die Konfrontation zu gehen, allein, gemeinsam.
Das Ballhaus Naunynstraße zeigt nach Gritty Glamour (2015), FRUTAS AFRODISÍACAS (2016) und der Soloperformance Memory of Dislocation – Exactly the Same is the Opposite Direction (2017) mit Everybody can be everybody can not be nun Jao Moons vierte Arbeit. Als Choreograf eines Performer*innen-Teams ist es für Moon ein Debüt!
Foto: Juan Saez
– Während der Aufführung wird Stroboskoplicht verwendet!
Auch wenn ich schlechte Laune habe, gehe ich mit strahlendem Lachen herum – denn es ist schlicht zu riskant, als schlecht drauf und damit als „gefährlich“ wahrgenommen zu werden. PRETENDING! Meine Kleider sind super akkurat. Denn wenn Du als „anders“ und „arm“ angesehen wirst, gibt es keinen Respekt und damit keinen Schutz. Pretend! Face it! Pretend! Überlebenstechnik.
Sei wie und was Du willst! Freiraum, Gestaltungsmöglichkeit, Raum für Selbstentwürfe. Mach Dein Ding! War da nicht ein Versprechen? Jemand sein, jemand anderes sein, sich entwerfen. Entfaltung. War das die Wirklichkeit? Für Wen? Und was ist, wenn die Blicke fixieren, wenn die Erwartungen festhalten, in der alten Rolle, in der fremdbestimmten Rolle? Die Räume sind klein. Wer darf behaupten etwas anderes zu sein, als die Zuschreibung vorgibt? Face it!
Also: Woher nehmen wir die Energie? Um rauszugehen. Um uns zu zeigen, mit dem eigenen Gesicht. You have to face it!
Everybody can be everybody can not be ist eine getanzte queere Performance über Exotisierung, Energien des Widerstands und selbstbestimmte Sichtbarkeiten. Everybody can be everybody can not be ist die queere Alltagsperformance, vor und zurück zwischen Angriff und Verteidigung, zwischen Selbstschutz und Hypersichtbarkeit, es ist die queere Alltagsperformance, in die Konfrontation zu gehen, allein, gemeinsam.
Das Ballhaus Naunynstraße zeigt nach Gritty Glamour (2015), FRUTAS AFRODISÍACAS (2016) und der Soloperformance Memory of Dislocation – Exactly the Same is the Opposite Direction (2017) mit Everybody can be everybody can not be nun Jao Moons vierte Arbeit. Als Choreograf eines Performer*innen-Teams ist es für Moon ein Debüt!
Foto: Juan Saez
Ort der Veranstaltung
Theater, Tanz, Performance, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filmabende – mitten in Kreuzberg bietet das Ballhaus Naunynstraße ein reiches Programm. 2023 wurde es hierfür mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Denn tatsächlich ist das Profil dieses Hauses einzigartig, es markiert eine Zäsur in der deutschsprachigen Theaterlandschaft.
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen