Ensemble Weser-Renaissance Bremen
18:30 Einlass, 19:00 Uhr Künstlergespräch  
Veranstalter:
Stadt Weingarten - Abteilung Kultur und Tourismus , Münsterplatz 1, 88250 Weingarten, Deutschland
Veranstaltungsinfos
SALVE REGINA - Marienmotetten von Jacob Reiner und Orlando di Lasso
Manfred Cordes Leitung
Mark Williams Superius
Franz Vitzthum Superius
David Erler Altus
Christian Volkmann Tenor
Tore Tom Denys Tenor
Jan van Elsacker Tenor
Kees Jan den Koning Bass
Ulfried Staber Bass
Salve Regina - Marienmotetten von Jacob Reiner und Orlando di Lasso
Die Verehrung der Heiligen Jungfrau nimmt in katholisch geprägten Ländern eine zentrale Stellung ein – vielerorts bis heute. Für die feierliche Gestaltung der zahlreichen Marienfeste im Kirchenjahr schufen die Komponisten der Renaissance eine Fülle kunstvoller geistlicher Musik. Auch der Weingartener Klosterkomponist Jacob Reiner (1555/60–1606) konnte in seinen Lehrjahren an der Münchener Hofkapelle in die Klangwelt der klassischen Vokalpolyphonie eintauchen. Unter dem dort tätigen „Großmeister“ Orlando di Lasso perfektionierte Reiner seine Kompositionskünste und brachte sie mit zurück in seine Heimat. Es heißt, dass Jacob Reiner der Lieblingsschüler von Orlando di Lasso war, der von seinen Zeitgenossen als „Princeps musicorum“, also Fürst der Musik, bezeichnet wurde.
Das mit acht Männerstimmen besetzte Ensemble Weser-Renaissance stellt in seinem Konzert Marienkompositionen beider Meister gegenüber. Im historischen Kreuzgang des ehemaligen Klosters Weingarten entsteht so ein besonderer Klangraum für ein Konzert mit einem der international renommiertesten Ensembles für Renaissance-Musik. Dabei lässt sich eindrucksvoll erleben, wie sehr der Schüler seinem großen Lehrer künstlerisch auf Augenhöhe begegnet.
Manfred Cordes Leitung
Mark Williams Superius
Franz Vitzthum Superius
David Erler Altus
Christian Volkmann Tenor
Tore Tom Denys Tenor
Jan van Elsacker Tenor
Kees Jan den Koning Bass
Ulfried Staber Bass
Salve Regina - Marienmotetten von Jacob Reiner und Orlando di Lasso
Die Verehrung der Heiligen Jungfrau nimmt in katholisch geprägten Ländern eine zentrale Stellung ein – vielerorts bis heute. Für die feierliche Gestaltung der zahlreichen Marienfeste im Kirchenjahr schufen die Komponisten der Renaissance eine Fülle kunstvoller geistlicher Musik. Auch der Weingartener Klosterkomponist Jacob Reiner (1555/60–1606) konnte in seinen Lehrjahren an der Münchener Hofkapelle in die Klangwelt der klassischen Vokalpolyphonie eintauchen. Unter dem dort tätigen „Großmeister“ Orlando di Lasso perfektionierte Reiner seine Kompositionskünste und brachte sie mit zurück in seine Heimat. Es heißt, dass Jacob Reiner der Lieblingsschüler von Orlando di Lasso war, der von seinen Zeitgenossen als „Princeps musicorum“, also Fürst der Musik, bezeichnet wurde.
Das mit acht Männerstimmen besetzte Ensemble Weser-Renaissance stellt in seinem Konzert Marienkompositionen beider Meister gegenüber. Im historischen Kreuzgang des ehemaligen Klosters Weingarten entsteht so ein besonderer Klangraum für ein Konzert mit einem der international renommiertesten Ensembles für Renaissance-Musik. Dabei lässt sich eindrucksvoll erleben, wie sehr der Schüler seinem großen Lehrer künstlerisch auf Augenhöhe begegnet.
Ort der Veranstaltung
An der Oberschwäbischen Barockstraße gelegen, gehört die Abtei Weingarten zu den wohl sehenswürdigsten Stationen dieser Route. Denn mit ihrem ehemaligen Klosterkomplex und der dazugehörigen Basilika St. Martin ist die Abtei nicht nur von kunsthistorischer Bedeutung, sondern auch für die römisch-katholische Kirche ein wichtiger Ort. Hier liegt eine Heilig-Blut-Reliquie, deren religiöse Verehrung weit über die Region hinausgeht und jährlich mit der größten Reiterprozession Europas, dem sogenannten „Blutritt“, geehrt wird.
Gegründet wurde das erste Kloster an dieser Stelle im Jahr 1056, der Neubau erfolgte zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Nach der Säkularisation wurde die Abtei unter anderem als Fabrik, Munitionslager, Waisenhaus und Kaserne benutzt. 1922 wurde die Abtei von Benediktinermönchen neu gegründet, im Jahr 2010 aber endgültig aufgelöst. Während dieser Periode wurde der Sakralbau von Papst Pius XII. zur „Basilica minor“ erhoben.
Heute wird die Abtei in vielfältiger Weise genutzt. Die Pädagogische Hochschule Weingarten sowie die Diözese Rottenburg-Weingarten nutzen die Räumlichkeiten der ehemaligen Klosteranlage. Doch der Höhepunkt sind seit dem Jahr 2000 neben dem Blutritt die Aufführungen der Klosterfestspiele Weingarten. Fantastische Werke werden hier vor unverwechselbaren Kulissen jährlich Tausenden von Besuchern vorgeführt, in einer einzigartigen barocken Atmosphäre.
Gegründet wurde das erste Kloster an dieser Stelle im Jahr 1056, der Neubau erfolgte zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Nach der Säkularisation wurde die Abtei unter anderem als Fabrik, Munitionslager, Waisenhaus und Kaserne benutzt. 1922 wurde die Abtei von Benediktinermönchen neu gegründet, im Jahr 2010 aber endgültig aufgelöst. Während dieser Periode wurde der Sakralbau von Papst Pius XII. zur „Basilica minor“ erhoben.
Heute wird die Abtei in vielfältiger Weise genutzt. Die Pädagogische Hochschule Weingarten sowie die Diözese Rottenburg-Weingarten nutzen die Räumlichkeiten der ehemaligen Klosteranlage. Doch der Höhepunkt sind seit dem Jahr 2000 neben dem Blutritt die Aufführungen der Klosterfestspiele Weingarten. Fantastische Werke werden hier vor unverwechselbaren Kulissen jährlich Tausenden von Besuchern vorgeführt, in einer einzigartigen barocken Atmosphäre.