Veranstaltungsinfos
Hausschuhe an und hereinspaziert!
Es wird gemütlich und heimatlich heimelig. Und es wird sehr musikalisch, denn Bettina Prokert und Maxim Hofmann versuchen sich als Ensemble Weltkritik am Volksliedgut. Schließlich versprechen sie einen Heimatabend. Einen wilden noch dazu. Denn nicht selten scheitern sie an der mangelnden Volkslied-Textkenntnis des Publikums aber auch an zu offensichtlichen politischen Bezügen: Ist „Horch was kommt von draußen rein?“ eine Anspielung auf aktuelle Einwanderungsdebatten? Oder geht es bei „Muss i denn zum Städtele hinaus?“ um übereifrige Gentrifizierung? Außerdem ist das Ganze viel ostiger geworden als geplant, verraten die Beiden. „Wir wollten die deutsche Seele zwischen Kants Königsberg und Beethovens Bonn erkunden und sind irgendwie eher zwischen Wurzener Erdnussflips und Schmalkaldener Nougatstangen gelandet“, geben sie dann unumwunden zu. Egal, es lohnt sich in jedem Fall.
Es wird gemütlich und heimatlich heimelig. Und es wird sehr musikalisch, denn Bettina Prokert und Maxim Hofmann versuchen sich als Ensemble Weltkritik am Volksliedgut. Schließlich versprechen sie einen Heimatabend. Einen wilden noch dazu. Denn nicht selten scheitern sie an der mangelnden Volkslied-Textkenntnis des Publikums aber auch an zu offensichtlichen politischen Bezügen: Ist „Horch was kommt von draußen rein?“ eine Anspielung auf aktuelle Einwanderungsdebatten? Oder geht es bei „Muss i denn zum Städtele hinaus?“ um übereifrige Gentrifizierung? Außerdem ist das Ganze viel ostiger geworden als geplant, verraten die Beiden. „Wir wollten die deutsche Seele zwischen Kants Königsberg und Beethovens Bonn erkunden und sind irgendwie eher zwischen Wurzener Erdnussflips und Schmalkaldener Nougatstangen gelandet“, geben sie dann unumwunden zu. Egal, es lohnt sich in jedem Fall.
Ort der Veranstaltung
Als das „Nonplusultra des Ostkabaretts“ wird die Herkuleskeule bezeichnet. Aber das Dresdner Kabarett-Theater ist natürlich längst eine gesamtdeutsche Satire-Institution, eine der wenigen, die sich noch wirkliches politisches Kabarett zutraut. Mit Ostblick, aber gerade für das mutige „Zwischendiestühlesetzen“ auch von „Wessis“ geliebt. Jeden Abend gibt’s im Kabarettkeller im Kulturpalast am Altmarkt bissige Satire, die bei aller Ernsthaftigkeit natürlich auch den Spaß nicht vergisst.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.
1961 gründete der Kabarettist Manfred Schubert das Theater als Berufskabarett. „Keine Witzbeschwerden“ war das erste Stück des Ensembles, das 1961 uraufgeführt wurde. Dass es ausgerechnet die Kellerräume der Ruine der Reformierten Kirche am Altmarkt waren, in denen das Kabarett dann sein Domizil hatte, passte: Denn reformieren, verändern wollten die Kabarettisten ja auch. Das kleine Land DDR … Das fanden „die da oben“ nicht immer gut, 1969 wurde ein politisches Programm des Kabaretts verboten. Manfred Schubert wurde vorübergehend zum „Nachsitzen“ auf die Parteischule geschickt – doch er holte für die Übergangszeit Wolfgang Schaller als Dramaturg und Autor nach Dresden. Manfred Schubert kam als Kabarett-Leiter zurück, und auch Schaller blieb. Zum Glück für die „Keule“ und das ostdeutsche Kabarett insgesamt. Denn Wolfgang Schaller und der Schriftsteller Peter Ensikat wurden das erfolgreichste Autoren-Duo des DDR-Kabaretts. Im saarländischen St. Ingbert trat die Herkuleskeule im Jahr 1987 zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland auf. Es wurde der große Durchbruch auch im Westen. Und der Erfolg der Herkuleskeule ist ungebrochen, denn seit 2017 spielt die „Keule“ im Kabarettkeller im Kulturpalast. Also wieder direkt am Altmarkt. Und das jeden Abend.
Vom Dresdner Hauptbahnhof aus bringt Sie die Straßenbahn in die unmittelbare Nähe der Herkuleskeule. Wer zu Fuß gehen möchte, ist in circa 20 Minuten vor Ort. Für Gäste, die mit dem PKW anreisen, stehen um die Location herum kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung.