Veranstaltungsinfos
Stück von Simone de Beauvoir
Deutsch von Armand Roggenhofer und Hannes Razum
Uraufführung dieser Übersetzung
Was wäre, wenn die Oberen einer in Kriegszeiten
belagerten Stadt beschließen würden, alle »unnützen
Mäuler« zu opfern, weil nur so die Stadt gerettet werden
könnte? Und mit »unnützen Mäulern« wären alle Frauen,
Kinder und alten Menschen gemeint! Basierend auf
dieser unfassbaren Ausgangssituation, die beim heutigen
Weltgeschehen leider gar nicht mal abwegig erscheint,
schrieb Simone de Beauvoir ihr erstes und einziges
Theaterstück. Über die dem Stück zugrundeliegende
Idee äußerte sie sich selbst: »Rechtfertigt der Zweck in
jedem Falle die Mittel? Darf man, um einen begonnenen
Kampf zum Siege zu führen, die Beweggründe opfern,
welche erst diesem Kampf seinen Sinn geben?«
Wäre ein um diesen schlimmen Preis erkaufter Sieg
nicht die größte aller Niederlagen, denn »in einer
wahren Gemeinschaft gibt es keine unnützen Esser«?
Andererseits gilt: »Der Zweck heiligt die Mittel« ...
die unnützen mäuler, uraufgeführt 1945 in Paris, ist ein
beeindruckendes Werk zum großen Themenkomplex
der sozialen Verantwortung und gesellschaftlichen
Solidarität – geschrieben von einer Ausnahmeliteratin,
die ihrer Zeit weit voraus war. Freuen Sie sich auf einen
spannenden und bewegenden Theaterabend, der sicher
niemanden kalt lässt!
Deutsch von Armand Roggenhofer und Hannes Razum
Uraufführung dieser Übersetzung
Was wäre, wenn die Oberen einer in Kriegszeiten
belagerten Stadt beschließen würden, alle »unnützen
Mäuler« zu opfern, weil nur so die Stadt gerettet werden
könnte? Und mit »unnützen Mäulern« wären alle Frauen,
Kinder und alten Menschen gemeint! Basierend auf
dieser unfassbaren Ausgangssituation, die beim heutigen
Weltgeschehen leider gar nicht mal abwegig erscheint,
schrieb Simone de Beauvoir ihr erstes und einziges
Theaterstück. Über die dem Stück zugrundeliegende
Idee äußerte sie sich selbst: »Rechtfertigt der Zweck in
jedem Falle die Mittel? Darf man, um einen begonnenen
Kampf zum Siege zu führen, die Beweggründe opfern,
welche erst diesem Kampf seinen Sinn geben?«
Wäre ein um diesen schlimmen Preis erkaufter Sieg
nicht die größte aller Niederlagen, denn »in einer
wahren Gemeinschaft gibt es keine unnützen Esser«?
Andererseits gilt: »Der Zweck heiligt die Mittel« ...
die unnützen mäuler, uraufgeführt 1945 in Paris, ist ein
beeindruckendes Werk zum großen Themenkomplex
der sozialen Verantwortung und gesellschaftlichen
Solidarität – geschrieben von einer Ausnahmeliteratin,
die ihrer Zeit weit voraus war. Freuen Sie sich auf einen
spannenden und bewegenden Theaterabend, der sicher
niemanden kalt lässt!
Ort der Veranstaltung
Das Große Haus ist die Hauptspielstätte des Theater für Niedersachsen (tfn) im Stadttheater Hildesheim und leistet mit seinem Spektrum an Angeboten einen wertvollen Beitrag zur Kulturszene der Stadt, Region und sogar des Landes. Es werden hauptsächlich Musiktheater, Schauspiel, Musicals, Konzerte und Tanz präsentiert.
Über 540 Sitzplätze verfügt das Große Haus. Die Sitzreihen im Parkett sowie im ersten und zweiten Rang sind nach hinten ansteigend, was eine bessere Sicht auf die Bühne ermöglicht. Im hinteren Bereich des Parketts gibt es sechs Plätze für Rollstuhlfahrende, die über eine Rampe von außen barrierefrei zugänglich sind. Zusätzlich gibt es auf der linken Seite des Parketts ein barrierefreies WC. Der erste und zweite Rang sind nur über die Treppen erreichbar.
Das Stadttheater mit dem Großen Haus ist hervorragend angebunden. Der Hauptbahnhof ist nur 13 Gehminuten entfernt, die nächste Bushaltestelle zum Theater sogar nur eine Minute. Auch für diejenigen, die mit dem PKW anreisen, befinden sich mehrere Parkhäuser im Umkreis von einem Kilometer.
Über 540 Sitzplätze verfügt das Große Haus. Die Sitzreihen im Parkett sowie im ersten und zweiten Rang sind nach hinten ansteigend, was eine bessere Sicht auf die Bühne ermöglicht. Im hinteren Bereich des Parketts gibt es sechs Plätze für Rollstuhlfahrende, die über eine Rampe von außen barrierefrei zugänglich sind. Zusätzlich gibt es auf der linken Seite des Parketts ein barrierefreies WC. Der erste und zweite Rang sind nur über die Treppen erreichbar.
Das Stadttheater mit dem Großen Haus ist hervorragend angebunden. Der Hauptbahnhof ist nur 13 Gehminuten entfernt, die nächste Bushaltestelle zum Theater sogar nur eine Minute. Auch für diejenigen, die mit dem PKW anreisen, befinden sich mehrere Parkhäuser im Umkreis von einem Kilometer.