Veranstaltungsinfos
von Marcel Raabe und Manuel Waltz
Uraufführung
Ein Bundeswehroffizier, der Befehle verweigert. Ein Mitglied der »Letzten Generation«, das für ihren Aktivismus inhaftiert wird. Ein Eisenbahngewerkschafter, der Streiks organisiert. Ein Schweinebauer, der Straßen blockiert. Sie alle verbindet, dass sie eine Grenze überschritten haben: Sie haben entwederdas Gesetz gebrochen oder werden durch ihr Handeln in der
Öffentlichkeit als »ungehorsam« wahrgenommen und unter Druck gesetzt. »Ungehorsam« bedeutet: ein persönliches Risiko einzugehen, die Grenzen des Erlaubten, Erwarteten, Üblichen auszureizen, zu übertreten, infrage zu stellen. Ungehorsam findet im Kleinen wie im Großen statt: auf deutschen Autobahnen, im Bundesamt für Migration, von Whistleblowern, im Hambacher Forst oder in Lützerath – oder in Dörfern, die von Reichsbürgern zu autonomen Republiken erklärt werden. Ungehorsam hängt an der großen medialen Glocke ebenso wie im kleinen privaten Trotz. Manchmal stehen hehre Ziele dahinter, manchmal irrationale Ängste, bisweilen große moralische Fragen. Die Autoren Marcel Raabe und Manuel Waltz führten zahlreiche Interviews, begleitet von einer intensiven Recherche zum Thema ziviler Ungehorsam. Aus dem dokumentarischen Material entwickeln sie ein partizipatives Theaterstück, das die Besucher:innen mit einbezieht.
Uraufführung
Ein Bundeswehroffizier, der Befehle verweigert. Ein Mitglied der »Letzten Generation«, das für ihren Aktivismus inhaftiert wird. Ein Eisenbahngewerkschafter, der Streiks organisiert. Ein Schweinebauer, der Straßen blockiert. Sie alle verbindet, dass sie eine Grenze überschritten haben: Sie haben entwederdas Gesetz gebrochen oder werden durch ihr Handeln in der
Öffentlichkeit als »ungehorsam« wahrgenommen und unter Druck gesetzt. »Ungehorsam« bedeutet: ein persönliches Risiko einzugehen, die Grenzen des Erlaubten, Erwarteten, Üblichen auszureizen, zu übertreten, infrage zu stellen. Ungehorsam findet im Kleinen wie im Großen statt: auf deutschen Autobahnen, im Bundesamt für Migration, von Whistleblowern, im Hambacher Forst oder in Lützerath – oder in Dörfern, die von Reichsbürgern zu autonomen Republiken erklärt werden. Ungehorsam hängt an der großen medialen Glocke ebenso wie im kleinen privaten Trotz. Manchmal stehen hehre Ziele dahinter, manchmal irrationale Ängste, bisweilen große moralische Fragen. Die Autoren Marcel Raabe und Manuel Waltz führten zahlreiche Interviews, begleitet von einer intensiven Recherche zum Thema ziviler Ungehorsam. Aus dem dokumentarischen Material entwickeln sie ein partizipatives Theaterstück, das die Besucher:innen mit einbezieht.
Ort der Veranstaltung
Das Mörgens ist im Werkstattgebäude des Theaters von Aachen untergebracht und hat sich als wohlbekannte Bühne für neue Theaterkunst etabliert. Genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre eine der zahlreichen Aufführungen im Mörgens!
In einem roten Backsteingebäude befindet sich der Spielort Mörgens, welcher zum Theater von Aachen gehört. Das Theater von Aachen wurde 1825 feierlich mit einer Opernaufführung eröffnet. Bei einem Bombenangriff 1943 wurde das Theater fast komplett zerstört. Lediglich der Portikus, eine als Säulenhalle gestaltete Vorhalle, und das Foyer wurden kaum beschädigt. Bis 1951 wurde das Theater von Aachen wieder aufgebaut und mit einer „Meistersinger“-Aufführung neueröffnet. Heute besitzt das Theater von Aachen mehrere Spielstätten, darunter z.B. die große Bühne (für ca. 730 Personen), die Kammer, das Spiegelfoyer sowie der Eurogress-Saal. Das Mörgens ist die kleinste Spielstätte des Theaters und bietet neben einer Theaterbar Platz für 99 Besucherinnen und Besucher.
Das Mörgens liegt in der Innenstadt von Aachen, knappe 600 m südwestlich des Aachener Doms gelegen und nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Daher erreichen Sie das Mörgens problemlos über den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, diverse Bushaltestellen befinden sich in 2 Minuten Fußweg, oder mit dem PKW. Es stehen mehrere City Parkhäuser zur Verfügung.
In einem roten Backsteingebäude befindet sich der Spielort Mörgens, welcher zum Theater von Aachen gehört. Das Theater von Aachen wurde 1825 feierlich mit einer Opernaufführung eröffnet. Bei einem Bombenangriff 1943 wurde das Theater fast komplett zerstört. Lediglich der Portikus, eine als Säulenhalle gestaltete Vorhalle, und das Foyer wurden kaum beschädigt. Bis 1951 wurde das Theater von Aachen wieder aufgebaut und mit einer „Meistersinger“-Aufführung neueröffnet. Heute besitzt das Theater von Aachen mehrere Spielstätten, darunter z.B. die große Bühne (für ca. 730 Personen), die Kammer, das Spiegelfoyer sowie der Eurogress-Saal. Das Mörgens ist die kleinste Spielstätte des Theaters und bietet neben einer Theaterbar Platz für 99 Besucherinnen und Besucher.
Das Mörgens liegt in der Innenstadt von Aachen, knappe 600 m südwestlich des Aachener Doms gelegen und nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Daher erreichen Sie das Mörgens problemlos über den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, diverse Bushaltestellen befinden sich in 2 Minuten Fußweg, oder mit dem PKW. Es stehen mehrere City Parkhäuser zur Verfügung.