Veranstaltungsinfos
Veranstaltung teilweise in englischer Sprache mit konsekutiver Übersetzung.
»Manchmal fühle ich mich wie der einsamste Palästinenser auf der Welt.«
Wie sprechen wir miteinander über das, was uns trennt? Hamza Howidy, eine wichtige Stimme der palästinensischen Exilgemeinde, entzieht sich einfachen Zuschreibungen. Mit Güner Balcı und Rebecca Schönenbach spricht er über das Aufwachsen im Gaza der 2000er-Jahre, erzählt von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die großen Lektionen des Lebens beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen Fatah und Hamas, direkt vor seiner Haustür, und wie sehr das Leben in Gaza von Terror geprägt war. Jahre später protestiert er gegen die Hamas und wird festgenommen, gefoltert und muss fliehen. Mittlerweile ist Hamza Howidy zu einem bekannten Influencer in den sozialen Medien und im öffentlichen Diskurs geworden. Unermüdlich wirbt er für Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern, rückt Darstellungen gerade und räumt mit Mythen und Missverständnissen auf. Er ist eine seltene Stimme in diesem Konflikt, die reflektiert über das Leid beider Seiten spricht und Hoffnung für eine demokratische und friedliche Lösung des Nahostkonflikts macht.
Hamza Abu Howidy, geboren 1997 in Gaza, studierte Wirtschaft und Verwaltung an der Islamischen Universität Gaza und engagierte sich früh gegen die Hamas-Herrschaft. Als Teil der Protestbewegung »Wir wollen leben« wurde er mehrfach verhaftet und gefoltert. 2023 floh er über Ägypten und Griechenland nach Deutschland. Als freier Autor und Redner tritt er in deutschsprachigen und internationalen Medien für gewaltfreie Ansätze im Nahostkonflikt ein.
Güner Yasemin Balcı, Journalistin, Autorin und Filmemacherin, wurde 1975 in Berlin-Neukölln geboren. Bis 2010 war sie Fernsehredakteurin beim ZDF, heute arbeitet sie als freie Autorin und Fernsehjournalistin. Als Integrationsbeauftragte setzt sie sich seit August 2020 in Berlin-Neukölln für Chancengleichheit und gegen Parallelgesellschaften ein. Für ihr demokratisches Engagement wird sie 2026 mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis geehrt.
Rebecca Schönenbach arbeitet als unabhängige Beraterin zu Fragen der islamischen Finanzierung und der Terrorismusbekämpfung und ist darüber hinaus mit Frauenfeindlichkeit als Radikalisierungsfaktor befasst. Sie ist Diplom-Volkswirtin und studierte an der FU Berlin, der Sorbonne in Paris und der Universität Limerick, Irland. Seit 2011 ist sie Certified Islamic Finance Expert (CIFE). Rebecca Schönenbach ist ehrenamtliche Vorsitzende der Vereine „Veto! Für den Rechtsstaat“ und „Frauen für Freiheit“.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir zu beachten, dass bei dieser Veranstaltung keine Jacken, Mäntel und Taschen größer DIN A4 oder Gegenstände mit in den Saal genommen werden dürfen. Bitte geben Sie diese an der Garderobe ab.
Foto © Gustav Glas
»Manchmal fühle ich mich wie der einsamste Palästinenser auf der Welt.«
Wie sprechen wir miteinander über das, was uns trennt? Hamza Howidy, eine wichtige Stimme der palästinensischen Exilgemeinde, entzieht sich einfachen Zuschreibungen. Mit Güner Balcı und Rebecca Schönenbach spricht er über das Aufwachsen im Gaza der 2000er-Jahre, erzählt von seiner Familie, besonders seinem Vater, der ihm beim Muschelsammeln die großen Lektionen des Lebens beigebracht hat, aber auch von den blutigen Kämpfen zwischen Fatah und Hamas, direkt vor seiner Haustür, und wie sehr das Leben in Gaza von Terror geprägt war. Jahre später protestiert er gegen die Hamas und wird festgenommen, gefoltert und muss fliehen. Mittlerweile ist Hamza Howidy zu einem bekannten Influencer in den sozialen Medien und im öffentlichen Diskurs geworden. Unermüdlich wirbt er für Verständigung zwischen Israelis und Palästinensern, rückt Darstellungen gerade und räumt mit Mythen und Missverständnissen auf. Er ist eine seltene Stimme in diesem Konflikt, die reflektiert über das Leid beider Seiten spricht und Hoffnung für eine demokratische und friedliche Lösung des Nahostkonflikts macht.
Hamza Abu Howidy, geboren 1997 in Gaza, studierte Wirtschaft und Verwaltung an der Islamischen Universität Gaza und engagierte sich früh gegen die Hamas-Herrschaft. Als Teil der Protestbewegung »Wir wollen leben« wurde er mehrfach verhaftet und gefoltert. 2023 floh er über Ägypten und Griechenland nach Deutschland. Als freier Autor und Redner tritt er in deutschsprachigen und internationalen Medien für gewaltfreie Ansätze im Nahostkonflikt ein.
Güner Yasemin Balcı, Journalistin, Autorin und Filmemacherin, wurde 1975 in Berlin-Neukölln geboren. Bis 2010 war sie Fernsehredakteurin beim ZDF, heute arbeitet sie als freie Autorin und Fernsehjournalistin. Als Integrationsbeauftragte setzt sie sich seit August 2020 in Berlin-Neukölln für Chancengleichheit und gegen Parallelgesellschaften ein. Für ihr demokratisches Engagement wird sie 2026 mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis geehrt.
Rebecca Schönenbach arbeitet als unabhängige Beraterin zu Fragen der islamischen Finanzierung und der Terrorismusbekämpfung und ist darüber hinaus mit Frauenfeindlichkeit als Radikalisierungsfaktor befasst. Sie ist Diplom-Volkswirtin und studierte an der FU Berlin, der Sorbonne in Paris und der Universität Limerick, Irland. Seit 2011 ist sie Certified Islamic Finance Expert (CIFE). Rebecca Schönenbach ist ehrenamtliche Vorsitzende der Vereine „Veto! Für den Rechtsstaat“ und „Frauen für Freiheit“.
Aus Sicherheitsgründen bitten wir zu beachten, dass bei dieser Veranstaltung keine Jacken, Mäntel und Taschen größer DIN A4 oder Gegenstände mit in den Saal genommen werden dürfen. Bitte geben Sie diese an der Garderobe ab.
Foto © Gustav Glas
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!