Veranstaltungsinfos
VVon der Gründung zu Trump, vom Imperialismus zum Isolationismus, vom Glücksversprechen des Massenkonsums zum Klimawandel, von der Vormacht zum chaotischen Faktor, von der Verheißung zur Gefahr: die gemischte Bilanz der amerikanischen Epoche.
Die Vereinigten Staaten haben sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt – und ähnlich viel zugemutet. Die Bilanz des Historikers und Amerika-Experten Philipp Gassert ist ambivalent und so erhellend wie ernüchternd. Er zeigt auf, wie tief die kaum zu überbrückenden Widersprüche, die heute so offen zutage treten, in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind. Im Gespräch mit Klaus Brinkbäumer, der sich intensiv mit dem "MAGA-Amerika" und der systematischen Schwächung der demokratischen Institutionen beschäftigt. diskutiert er die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Krisen der USA und deren historische Bezüge: Ist die Zivilgesellschaft der USA noch in der Lage, sich gegen die ultrarechte Regierung und die MAGA-Bewegung zu verteidigen? Oder ist 250 Jahre nach Gründung der USA der amerikanische Traum am Ende? Greta Buschhaus moderiert das Gespräch.
Philipp Gassert ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er hat zuvor am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., an der Universität Heidelberg, der LMU München, der University of Pennsylvania und der Universität Augsburg geforscht und gelehrt. Gastprofessuren in Haifa und Wien. 2022/23 war er Senior Fellow des Historischen Kollegs in München. Philipp Gassert forscht im Bereich der deutschen und europäischen Zeitgeschichte sowie der trans atlantischen Geschichte und der US-Außenpolitik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Greta Buschhaus, Journalistin und Moderatorin, studierte International Journalism (M.A.) an der City, University of London sowie International Business (B.A.) an der Maastricht University. Sie schreibt und präsentiert Dokumentationen für das investigative ZDF-Format Die Spur und war als Creative Producerin an einer Amazon-Prime-Dokuserie zur Klimakrise beteiligt, die mit dem Deutschen Fernsehpreis als „Beste Doku-Serie“ ausgezeichnet wurde. Zuvor arbeitete sie in der Redaktion des ZDF heute journal und für das Magazin Frontal.
Klaus Brinkbäumer verfolgte seit seinem Studium an der University of California das politische und kulturelle Leben in den USA. 2007 ging er als Korrespondent des SPIEGEL nach New York. Von 2015 bis 2018 war er Chefredakteur des SPIEGEL und Herausgeber von SPIEGEL ONLINE. 2018 verlegte Klaus Brinkbäumer seinen Lebensschwerpunkt erneut in die USA, von wo aus er nun als Journalist für die ZEIT, als Filmemacher und Buchautor tätig ist. 2019 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. In seinem neuen Buch "Der amerikanische Albtraum" (S.Fischer) setzt er sich mit der tiefgreifenden Krise der USA unter Trump und dem Verfall des amerikanischen Traums auseinander.
Foto: Universität Mannheim
Die Vereinigten Staaten haben sich und der Welt ungeheuer viel geschenkt – und ähnlich viel zugemutet. Die Bilanz des Historikers und Amerika-Experten Philipp Gassert ist ambivalent und so erhellend wie ernüchternd. Er zeigt auf, wie tief die kaum zu überbrückenden Widersprüche, die heute so offen zutage treten, in der Gründung und der Geschichte des Landes verwurzelt sind. Im Gespräch mit Klaus Brinkbäumer, der sich intensiv mit dem "MAGA-Amerika" und der systematischen Schwächung der demokratischen Institutionen beschäftigt. diskutiert er die tiefgreifenden politischen und gesellschaftlichen Krisen der USA und deren historische Bezüge: Ist die Zivilgesellschaft der USA noch in der Lage, sich gegen die ultrarechte Regierung und die MAGA-Bewegung zu verteidigen? Oder ist 250 Jahre nach Gründung der USA der amerikanische Traum am Ende? Greta Buschhaus moderiert das Gespräch.
Philipp Gassert ist seit 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er hat zuvor am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., an der Universität Heidelberg, der LMU München, der University of Pennsylvania und der Universität Augsburg geforscht und gelehrt. Gastprofessuren in Haifa und Wien. 2022/23 war er Senior Fellow des Historischen Kollegs in München. Philipp Gassert forscht im Bereich der deutschen und europäischen Zeitgeschichte sowie der trans atlantischen Geschichte und der US-Außenpolitik des 20. und 21. Jahrhunderts.
Greta Buschhaus, Journalistin und Moderatorin, studierte International Journalism (M.A.) an der City, University of London sowie International Business (B.A.) an der Maastricht University. Sie schreibt und präsentiert Dokumentationen für das investigative ZDF-Format Die Spur und war als Creative Producerin an einer Amazon-Prime-Dokuserie zur Klimakrise beteiligt, die mit dem Deutschen Fernsehpreis als „Beste Doku-Serie“ ausgezeichnet wurde. Zuvor arbeitete sie in der Redaktion des ZDF heute journal und für das Magazin Frontal.
Klaus Brinkbäumer verfolgte seit seinem Studium an der University of California das politische und kulturelle Leben in den USA. 2007 ging er als Korrespondent des SPIEGEL nach New York. Von 2015 bis 2018 war er Chefredakteur des SPIEGEL und Herausgeber von SPIEGEL ONLINE. 2018 verlegte Klaus Brinkbäumer seinen Lebensschwerpunkt erneut in die USA, von wo aus er nun als Journalist für die ZEIT, als Filmemacher und Buchautor tätig ist. 2019 wurde er in den Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels berufen. In seinem neuen Buch "Der amerikanische Albtraum" (S.Fischer) setzt er sich mit der tiefgreifenden Krise der USA unter Trump und dem Verfall des amerikanischen Traums auseinander.
Foto: Universität Mannheim
Ort der Veranstaltung
Wer in Berlin auf der Suche nach interessanten Events ist, der landet mit Sicherheit früher oder später in der Urania. Seit der Gründung im 19. Jahrhundert setzt die Urania mit ihrer einzigartigen Philosophie, wissenschaftliche Bildung allen Bürgern zugänglich zu machen, neue Maßstäbe. Auf dem Programm stehen hier von Lesungen, über Diskussionsrunden bis hin zu künstlerischen Darbietungen jede Menge interessante Events aus den Bereichen Wissenschaft und Kultur.
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!
Die Urania in Berlin hat sich seit ihrer Entstehung weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus einen Namen gemacht. 1888 wurde in Berlin auf Impulse von Alexander von Humboldt hin das einzigartige Projekt verwirklicht, wissenschaftliche Erkenntnisse auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen: die Urania war geboren! Das erste „Science-Center“ der Welt war damals noch in der Invalidenstraße im Moabit untergebracht. Nach einer turbulenten Geschichte und zahlreichen Standort-Wechseln, befindet sich die heutige Urania in den ehemaligen Räumlichkeiten der Technischen Universität. Der bereits vorhandene Altbau, der zudem auf eine bewegte Geschichte als Jüdisches Logenhaus und spätere Reichsfilmakademie zurückblickt, wurde geschickt mit einem ansprechenden Neubauteil zusammengefügt. Heute befinden sich hinter der verspiegelten Glasfassade mehrere Veranstaltungssäle, darunter der große Humboldt-Saal, weitläufige Foyers, eine Art Loft sowie die Cafeteria. Alle Räume sind mit modernster Projektions- und Vortragstechnik ausgestattet und versprechen damit jedes Event perfekt in Szene zu setzen!
Circa 1400 Veranstaltungen finden jährlich in der Urania statt und damit zählt sie zu einem der Event-Locations in Berlin. Seit ihrer Gründung hat sich das Veranstaltungszentrum über zwei Weltkriege und die Wirtschaftskrise hinweg gehalten. Seitdem haben hier zahlreiche Highlights stattgefunden – darunter u.a. Lesungen berühmter Literaten wie Heinrich Böll, Max Frisch und Günter Grass‘. Und auch in der Zukunft werden in der Urania noch einige interessante Events stattfinden – überzeugen Sie sich selbst!