Veranstaltungsinfos
Feste im Kirchenjahr sind Zyklen des Gedenkens mit ritualisierten Lesungen, Predigten und Musik. Johann Sebastian Bachs "Concerto in Dialogo" greift diese Struktur auf: Zwei Stimmen, Sopran und Bass, treten in einen allegorischen Dialog zwischen der gläubigen Seele und Christus. Die Texte von Georg Christian Lehms verbinden Evangelium und barocke Dichtung zu einer klar gegliederten Erzählung. Bach vertont sie als dramatische Szenen, reduziert auf zwei Sänger*innen und kleines Orchester, aber mit großem Ausdruck. Die drei Kantaten dieses Programms entstanden im engen zeitlichen Abstand zwischen 1725 und 1727.
Das Neue Orchester
Chorus Musicus
Leitung: Christoph Spering
Handel, Handwerk und Gewerbe e.V. lädt in der Pause zum Imbiss ein.
Das Neue Orchester
Chorus Musicus
Leitung: Christoph Spering
Handel, Handwerk und Gewerbe e.V. lädt in der Pause zum Imbiss ein.
Ort der Veranstaltung
Die Anfänge der Evangelischen Stadtkirche von Bad Arolsen reichen bis auf eine romanische Kapelle bei der Burg Arolsen im 13. Jahrhundert zurück und so kann sich die Gemeinde auf eine lange Tradition berufen. Die barocke Stadtkirche beeindruckt vor allem durch ihre Schlichtheit und die untypische Innenausstattung.
Über 50 Jahre lang wurde unter verschiedenen Baumeistern an der Kirche gebaut, bis sie 1787 endlich eingeweiht werden konnte. Als schlichter Barockbau präsentiert sie sich zwar an der Ost-West-Achse ausgerichtet, der Altar befindet sich jedoch ganz untypisch für Kirchen im Westen. Dies wurde notwendig, weil das Gotteshaus in die barocke Symmetrie der Stadt eingebettet wurde und der Turm sich so im Osten der Kirche erhebt.
Im Gegensatz zum schlichten Äußeren der Stadtkirche ist der Innenraum reicher geschmückt. Der Orgelprospekt ist aufwendig mit dem Stadtwappen verziert, das Deckengewölbe zieht mit prächtigen Stuckaturen im Stil des Rokoko die Blicke auf sich. Hohe Rundbogenfenster lenken den Blick in die Gewölbe und auf die drei Marmorfiguren gegenüber des Südeinganges, die Glaube, Liebe und Hoffnung repräsentieren.
Über 50 Jahre lang wurde unter verschiedenen Baumeistern an der Kirche gebaut, bis sie 1787 endlich eingeweiht werden konnte. Als schlichter Barockbau präsentiert sie sich zwar an der Ost-West-Achse ausgerichtet, der Altar befindet sich jedoch ganz untypisch für Kirchen im Westen. Dies wurde notwendig, weil das Gotteshaus in die barocke Symmetrie der Stadt eingebettet wurde und der Turm sich so im Osten der Kirche erhebt.
Im Gegensatz zum schlichten Äußeren der Stadtkirche ist der Innenraum reicher geschmückt. Der Orgelprospekt ist aufwendig mit dem Stadtwappen verziert, das Deckengewölbe zieht mit prächtigen Stuckaturen im Stil des Rokoko die Blicke auf sich. Hohe Rundbogenfenster lenken den Blick in die Gewölbe und auf die drei Marmorfiguren gegenüber des Südeinganges, die Glaube, Liebe und Hoffnung repräsentieren.