Veranstaltungsinfos
Da ist er. Der Staatsschauspieler(!) Bruscon. Mit seiner Komödie »Das Rad der Geschichte«, die die gesamte Weltliteratur in sich vereint. In Utzbach. Spielort ist der Tanzsaal im Gasthaus »Schwarzer Hirsch«. Ein Unort. Nicht mal »zum Wasserlassen habe ich diese Art von Gasthäusern betreten«, »eine Kunstfalle«!
Insgesamt ist die 280-Seelen-Gemeinde auf den bevorstehenden Welterfolg nur äußerst ungenügend vorbereitet. Der Bühnenboden droht durchzubrechen, die Luft ist zu schwül, die Feuerwehr wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, das Notlicht auszuschalten, selbst »in der Frittatensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe«. Außerdem ist Blutwursttag. Da kommt sowieso niemand. Sagt die Wirtin. Noch so eine geistige Nebenerscheinung.
Das Ensemble besteht aus Bruscons Familie, der angeblich erkälteten Ehefrau und den beiden talentlosen Kindern. Allesamt Enttäuschungen. Gigantischer Antitalentismus!
In endlosen Tiraden, die letztlich nur seine eigene Unsicherheit, Einsamkeit und Liebesbedürftigkeit zum Ausdruck bringen, nähert sich Bruscon unaufhaltsam dem Vorstellungsbeginn. Wider Erwarten füllt sich der Saal, die Hoffnung, doch gehört und angebetet zu werden, bahnt sich ihren Weg.
»Wenn wir ehrlich sind, ist das Theater an sich eine Absurdität. Wenn wir ehrlich sind, können wir überhaupt nichts mehr tun. Außer uns umbringen. Und da wir uns aber nicht umbringen, umbringen wollen, wenigstens bis heute und bis jetzt nicht, da wir uns also bis heute und bis jetzt nicht umgebracht haben, versuchen wir es immer wieder mit dem Theater.«
Thomas Bernhards bekanntestes Stück, ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, ist eine komödiantische Liebeserklärung an das Theater. In seiner unnachahmlichen sprachlichen Meisterschaft gelingt es ihm, die ganze Faszination, die das Theater mit all seinen Widersprüchen und Verzauberungen mit sich bringt, deutlich werden zu lassen. Uraufgeführt 1985 bei den Salzburger Festspielen hat das Stück nichts von seiner komischen und tragischen Kraft verloren.
Insgesamt ist die 280-Seelen-Gemeinde auf den bevorstehenden Welterfolg nur äußerst ungenügend vorbereitet. Der Bühnenboden droht durchzubrechen, die Luft ist zu schwül, die Feuerwehr wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, das Notlicht auszuschalten, selbst »in der Frittatensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe«. Außerdem ist Blutwursttag. Da kommt sowieso niemand. Sagt die Wirtin. Noch so eine geistige Nebenerscheinung.
Das Ensemble besteht aus Bruscons Familie, der angeblich erkälteten Ehefrau und den beiden talentlosen Kindern. Allesamt Enttäuschungen. Gigantischer Antitalentismus!
In endlosen Tiraden, die letztlich nur seine eigene Unsicherheit, Einsamkeit und Liebesbedürftigkeit zum Ausdruck bringen, nähert sich Bruscon unaufhaltsam dem Vorstellungsbeginn. Wider Erwarten füllt sich der Saal, die Hoffnung, doch gehört und angebetet zu werden, bahnt sich ihren Weg.
»Wenn wir ehrlich sind, ist das Theater an sich eine Absurdität. Wenn wir ehrlich sind, können wir überhaupt nichts mehr tun. Außer uns umbringen. Und da wir uns aber nicht umbringen, umbringen wollen, wenigstens bis heute und bis jetzt nicht, da wir uns also bis heute und bis jetzt nicht umgebracht haben, versuchen wir es immer wieder mit dem Theater.«
Thomas Bernhards bekanntestes Stück, ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, ist eine komödiantische Liebeserklärung an das Theater. In seiner unnachahmlichen sprachlichen Meisterschaft gelingt es ihm, die ganze Faszination, die das Theater mit all seinen Widersprüchen und Verzauberungen mit sich bringt, deutlich werden zu lassen. Uraufgeführt 1985 bei den Salzburger Festspielen hat das Stück nichts von seiner komischen und tragischen Kraft verloren.
Ort der Veranstaltung
Am Europaplatz im Nordrhein-westfälischen Castrop- Rauxel befindet sich dieser einmalige Veranstaltungsort. Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, steht die Stadthalle als kleines Wunderwerk der Technik. Mit verschiebbaren Hallenwänden und ein stufenweise versenkbarer Boden wird eine optimale, flexible Raumaufteilung/ - und Nutzung ermöglich. In einem atmosphärischen Rahmen können je nach Bestuhlung können max. 700 Personen Platz nehmen oder an Konzerten bis zu 1‘000 Gäste feiern.
Neben Banketts- und Konzertveranstaltungen, wird die Stadthalle Castrop- Rauxel u.a. auch für Tagungen, Konferenzen, Ausstellungen, Hochzeiten und Kleinkunst wie Kabarett und Theater genutzt. Variabilität der Nutzung und die Besucherfreundlichen Gegebenheiten machen diesen Veranstaltungsort einzigartig.
Die zentrale Lage sowie das abwechslungsreiche Programmangebot der Stadthalle Castrop- Rauxels, lässt jede Veranstaltung unvergesslich werden.
Neben Banketts- und Konzertveranstaltungen, wird die Stadthalle Castrop- Rauxel u.a. auch für Tagungen, Konferenzen, Ausstellungen, Hochzeiten und Kleinkunst wie Kabarett und Theater genutzt. Variabilität der Nutzung und die Besucherfreundlichen Gegebenheiten machen diesen Veranstaltungsort einzigartig.
Die zentrale Lage sowie das abwechslungsreiche Programmangebot der Stadthalle Castrop- Rauxels, lässt jede Veranstaltung unvergesslich werden.