Veranstaltungsinfos
Zwischen Barockglanz und Jahreszeiten-Zauber
„Farinelli barockt Vivaldi“ vom 26.04. bis 03.05. 2026
Ein großes Orchester, eine gefeierte Solistin, ein leidenschaftlicher Maestro – und eines der bekanntesten Werke der Musikgeschichte: Mit „Farinelli barockt Vivaldi“ lädt die Polish Art Philharmonic 2026 zu einer musikalischen Zeitreise in die Welt des Barock ein - virtuos, emotional und überraschend zeitlos. Unter der Leitung von Michael Maciaszczyk präsentiert das Orchester ein zweigeteiltes Programm, das den Zauber des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt.
Im Zentrum des ersten Programmteils steht eine der schillerndsten Figuren der Musikgeschichte: Farinelli, geboren als Carlo Broschi. Im 18. Jahrhundert war er ein europäischer Superstar, gefeiert an den Höfen von London bis Madrid. Seine außergewöhnliche Stimme mit einem Umfang von mehr als drei Oktaven inspirierte Komponisten wie Georg Friedrich Händel zu virtuosen Arien. Farinelli war jedoch mehr als nur ein Sänger – er war Projektionsfläche für Sehnsüchte und Symbol einer Epoche zwischen künstlerischer Freiheit und persönlichem Opfer. Seine Karriere erzählt von Ruhm, Einsamkeit und der überwältigenden Kraft der Musik.
Diese historische Figur erhält 2026 eine heutige Stimme: die Koloratur-Mezzosopranistin Aleksandra Opała. Die international gefragte Sängerin gilt als Spezialistin im Barock- und Belcanto-Repertoire. Ihre Interpretationen sind technisch brillant und zugleich emotional fein nuanciert. „Diese Musik verlangt absolute Hingabe“, sagt Opała. Mit Ausdruckskraft und stimmlicher Präzision haucht sie den Arien neues Leben ein.
Nach der Pause erklingen mit „Le quattro stagioni“ die berühmten „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi – eines der meistgespielten Werke der klassischen Musik. Als Geiger und Dirigent in Personalunion gestaltet Maciaszczyk das Werk mit besonderer Nähe zum Orchester. „Die Jahreszeiten sind wie ein musikalischer Spiegel“, erklärt er: „Jeder hört darin eigene Erinnerungen, Stimmungen, Hoffnungen.“ Ziel des Ensembles sei es, Brücken zu bauen – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Kennern und Neugierigen.
Die besondere Atmosphäre der Konzertsäle mit ihren eindrucksvollen Architekturen bieten dafür den idealen Rahmen. Man darf sich also freuen auf ein Konzert, das barocke Opernleidenschaft und orchestrale Klangfarben eindrucksvoll vereint. Oder, wie es Maciaszczyk formuliert: „Wenn die Menschen nach dem Konzert mit glänzenden Augen nach Hause gehen, dann haben wir alles richtig gemacht.“
Karten für „Farinelli barockt Vivaldi“ gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis zehn Jahre zahlen in Begleitung eines Erwachsenen nur fünf Euro, Schüler bis 16 Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Bestplatzbuchungen sind möglich unter: bestofclassic@web.de.
Fotos: Andreas Lander, Layout: NIWI Design
„Farinelli barockt Vivaldi“ vom 26.04. bis 03.05. 2026
Ein großes Orchester, eine gefeierte Solistin, ein leidenschaftlicher Maestro – und eines der bekanntesten Werke der Musikgeschichte: Mit „Farinelli barockt Vivaldi“ lädt die Polish Art Philharmonic 2026 zu einer musikalischen Zeitreise in die Welt des Barock ein - virtuos, emotional und überraschend zeitlos. Unter der Leitung von Michael Maciaszczyk präsentiert das Orchester ein zweigeteiltes Programm, das den Zauber des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt.
Im Zentrum des ersten Programmteils steht eine der schillerndsten Figuren der Musikgeschichte: Farinelli, geboren als Carlo Broschi. Im 18. Jahrhundert war er ein europäischer Superstar, gefeiert an den Höfen von London bis Madrid. Seine außergewöhnliche Stimme mit einem Umfang von mehr als drei Oktaven inspirierte Komponisten wie Georg Friedrich Händel zu virtuosen Arien. Farinelli war jedoch mehr als nur ein Sänger – er war Projektionsfläche für Sehnsüchte und Symbol einer Epoche zwischen künstlerischer Freiheit und persönlichem Opfer. Seine Karriere erzählt von Ruhm, Einsamkeit und der überwältigenden Kraft der Musik.
Diese historische Figur erhält 2026 eine heutige Stimme: die Koloratur-Mezzosopranistin Aleksandra Opała. Die international gefragte Sängerin gilt als Spezialistin im Barock- und Belcanto-Repertoire. Ihre Interpretationen sind technisch brillant und zugleich emotional fein nuanciert. „Diese Musik verlangt absolute Hingabe“, sagt Opała. Mit Ausdruckskraft und stimmlicher Präzision haucht sie den Arien neues Leben ein.
Nach der Pause erklingen mit „Le quattro stagioni“ die berühmten „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi – eines der meistgespielten Werke der klassischen Musik. Als Geiger und Dirigent in Personalunion gestaltet Maciaszczyk das Werk mit besonderer Nähe zum Orchester. „Die Jahreszeiten sind wie ein musikalischer Spiegel“, erklärt er: „Jeder hört darin eigene Erinnerungen, Stimmungen, Hoffnungen.“ Ziel des Ensembles sei es, Brücken zu bauen – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Kennern und Neugierigen.
Die besondere Atmosphäre der Konzertsäle mit ihren eindrucksvollen Architekturen bieten dafür den idealen Rahmen. Man darf sich also freuen auf ein Konzert, das barocke Opernleidenschaft und orchestrale Klangfarben eindrucksvoll vereint. Oder, wie es Maciaszczyk formuliert: „Wenn die Menschen nach dem Konzert mit glänzenden Augen nach Hause gehen, dann haben wir alles richtig gemacht.“
Karten für „Farinelli barockt Vivaldi“ gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis zehn Jahre zahlen in Begleitung eines Erwachsenen nur fünf Euro, Schüler bis 16 Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Bestplatzbuchungen sind möglich unter: bestofclassic@web.de.
Fotos: Andreas Lander, Layout: NIWI Design
Ort der Veranstaltung
Mitten im Zentrum von Halle lockt die Georg-Friedrich-Händel Halle mit einem vielfältigen Programm zahlreiche Gäste in ihre Hallen. Als Hommage an den berühmten Sohn der Stadt entstand hier die erste neu erbaute Konzerthalle in den neuen Bundesländern.
In unmittelbarer Nähe zum Händel-Haus wurde die Kongress- und Konzerthalle 1989 errichtet. Mit ihrem modernen Erscheinungsbild, der Symbiose aus Glas, Beton und Naturmaterialien, zählt die Georg-Friedrich-Händel Halle zu den modernsten Veranstaltungslokationen der ganzen Region. Absoluter Blickfang der Konzerthalle ist die 2000 erbaute Konzertorgel, die nicht nur visuell sondern auch akustisch den Raum beherrscht.
Die steilen Ränge, durch die auch der Gast in der letzten Reih erstaunlich nahe am Geschehen ist, bieten über 1.500 Besuchern beste Sicht von allen Plätzen. Auch die Akustik ist durch darauf abgestimmte Architektur und die vielen Holzverkleidungen an den Wänden exzellent. Konzerte jeder Art, egal ob Klassik, Volksmusik, Jazz oder Pop, werden in der Georg-Friedrich-Händel Halle so zum akustischen Erlebnis.
In unmittelbarer Nähe zum Händel-Haus wurde die Kongress- und Konzerthalle 1989 errichtet. Mit ihrem modernen Erscheinungsbild, der Symbiose aus Glas, Beton und Naturmaterialien, zählt die Georg-Friedrich-Händel Halle zu den modernsten Veranstaltungslokationen der ganzen Region. Absoluter Blickfang der Konzerthalle ist die 2000 erbaute Konzertorgel, die nicht nur visuell sondern auch akustisch den Raum beherrscht.
Die steilen Ränge, durch die auch der Gast in der letzten Reih erstaunlich nahe am Geschehen ist, bieten über 1.500 Besuchern beste Sicht von allen Plätzen. Auch die Akustik ist durch darauf abgestimmte Architektur und die vielen Holzverkleidungen an den Wänden exzellent. Konzerte jeder Art, egal ob Klassik, Volksmusik, Jazz oder Pop, werden in der Georg-Friedrich-Händel Halle so zum akustischen Erlebnis.