Bild: Best of Classic präsentiert - FARINELLI BaRockt VIVALDI - Polish Art Philharmonic & Maestro Michael Waldemar Maciaszczyk - Willk

Best of Classic präsentiert - FARINELLI BaRockt VIVALDI - Polish Art Philharmonic & Maestro Michael Waldemar Maciaszczyk - Willk

Polish Art Philharmonic & Maestro Michael Waldemar Maciaszczyk  

An der Marienkirche 1
17033 Neubrandenburg

Tickets ab 56,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Dirk Kamella Event-& Kulturmanagement , Querstraße 11, 04889 Gneisenaustadt Schildau, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

Tickets

Veranstaltungsinfos

Zwischen Barockglanz und Jahreszeiten-Zauber
„Farinelli barockt Vivaldi“ vom 26.04. bis 03.05. 2026
Ein großes Orchester, eine gefeierte Solistin, ein leidenschaftlicher Maestro – und eines der bekanntesten Werke der Musikgeschichte: Mit „Farinelli barockt Vivaldi“ lädt die Polish Art Philharmonic 2026 zu einer musikalischen Zeitreise in die Welt des Barock ein - virtuos, emotional und überraschend zeitlos. Unter der Leitung von Michael Maciaszczyk präsentiert das Orchester ein zweigeteiltes Programm, das den Zauber des 18. Jahrhunderts lebendig werden lässt.

Im Zentrum des ersten Programmteils steht eine der schillerndsten Figuren der Musikgeschichte: Farinelli, geboren als Carlo Broschi. Im 18. Jahrhundert war er ein europäischer Superstar, gefeiert an den Höfen von London bis Madrid. Seine außergewöhnliche Stimme mit einem Umfang von mehr als drei Oktaven inspirierte Komponisten wie Georg Friedrich Händel zu virtuosen Arien. Farinelli war jedoch mehr als nur ein Sänger – er war Projektionsfläche für Sehnsüchte und Symbol einer Epoche zwischen künstlerischer Freiheit und persönlichem Opfer. Seine Karriere erzählt von Ruhm, Einsamkeit und der überwältigenden Kraft der Musik.

Diese historische Figur erhält 2026 eine heutige Stimme: die Koloratur-Mezzosopranistin Aleksandra Opała. Die international gefragte Sängerin gilt als Spezialistin im Barock- und Belcanto-Repertoire. Ihre Interpretationen sind technisch brillant und zugleich emotional fein nuanciert. „Diese Musik verlangt absolute Hingabe“, sagt Opała. Mit Ausdruckskraft und stimmlicher Präzision haucht sie den Arien neues Leben ein.

Nach der Pause erklingen mit „Le quattro stagioni“ die berühmten „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi – eines der meistgespielten Werke der klassischen Musik. Als Geiger und Dirigent in Personalunion gestaltet Maciaszczyk das Werk mit besonderer Nähe zum Orchester. „Die Jahreszeiten sind wie ein musikalischer Spiegel“, erklärt er: „Jeder hört darin eigene Erinnerungen, Stimmungen, Hoffnungen.“ Ziel des Ensembles sei es, Brücken zu bauen – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Kennern und Neugierigen.

Die besondere Atmosphäre der Konzertsäle mit ihren eindrucksvollen Architekturen bieten dafür den idealen Rahmen. Man darf sich also freuen auf ein Konzert, das barocke Opernleidenschaft und orchestrale Klangfarben eindrucksvoll vereint. Oder, wie es Maciaszczyk formuliert: „Wenn die Menschen nach dem Konzert mit glänzenden Augen nach Hause gehen, dann haben wir alles richtig gemacht.“

Karten für „Farinelli barockt Vivaldi“ gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Kinder bis zehn Jahre zahlen in Begleitung eines Erwachsenen nur fünf Euro, Schüler bis 16 Jahre erhalten 50 Prozent Ermäßigung. Bestplatzbuchungen sind möglich unter: bestofclassic@web.de.


Fotos: Andreas Lander, Layout: NIWI Design

Ort der Veranstaltung

Von außen zeigt sich die Kirche als beeindruckende Vertreterin der Backsteingotik, in ihrem Inneren ist sie einer der schönsten Konzertsäle Europas: Die Rede ist von der Konzertkirche Neubrandenburg, die eine traumhafte Symbiose zwischen Moderne und Historie, Glaube und Kultur darstellt. Deutschlands aufsehenerregendste Konzerthalle sorgt für unvergessliche, faszinierende Konzertereignisse in einmaligem Ambiente.

Die Geschichte der imposanten Marienkirche geht als Hauptpfarrkirche Neubrandenburgs bis ins 13. Jahrhundert zurück, wo kurz nach der Stadtgründung mit dem Bau des ersten Gotteshauses begonnen wurde. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie Bauarbeiten im 19. Jahrhundert, wo sie als beispielhafter und architektonischer Höhepunkt der Backsteingotik galt. Dabei zeugt vor allem das aus dem 13. Jahrhundert stammende Ostwerk mit dem prachtvollen Giebel, der durch freistehendes, filigranes Maßwerk besticht, von großer Kunstfertigkeit. Das prächtige Gotteshaus inspirierte heute wie damals viele Künstler. Mehrere Gemälde Caspar David Friedrichs zeigen, wie faszinierend das Bauwerk schon früher gewirkt haben muss.

Im Jahr 2001 ist aus dem einstigen Mittelunkt des Glaubens eine Konzertspielstätte internationalen Ranges geworden. Die Konzertkirche zeichnet sich nicht nur durch hervorragende akustische Verhältnisse aus, auch die Atmosphäre in den mehr als 800 Jahre alten Mauern ist eine ganz besondere. Fünf bedeutende Auszeichnungen, darunter auch der Finnische Staatspreis für Kunst, konnte die Konzertkirche Neubrandenburg mit ihrem innovativen Konzept, der herausragenden Architektur und dem facettenreichen Konzertkalender schon für sich entscheiden.
Konzertkirche Neubrandenburg
An der Marienkriche 1
17033 Neubrandenburg