Veranstaltungsinfos
von Bishop Black
(auf Englisch)
Ist da ein Raum, in dem andere Kräfteverhältnisse herrschen? Ein anderes Universum, Multiversen, ein gleichzeitiges Drehen mit verschiedener Richtung und Geschwindigkeit im Omniversum?
Diese Welt ist starr, sie wird starrer. Die zunehmende Wirkmacht rechtsradikaler, nationalistischer Positionen verhärtet die binären, christlich und weiß dominierten Ordnungen. Die Bewegung muss beginnen, beschleunigt, Wärme verbreiten. Sie hat schon begonnen, ohne Anfang und Ende. In andere Multiversen.
Bishop Black sucht die Dekolonisierung. Bewegung für Bewegung, Bild für Bild, Wort für Wort arbeitet Bishop Black gegen den alten Mythos von „Am Anfang war die Reinheit“. Mit jedem Soundlayer und jeder Muskelbewegung sucht they dem Druck der alten polaren Achsenmächte von sexual identity und racial identity zu widerstehen und das Gravitationsfeld zu einem dritten, offenen, unbekannten Pol zu öffnen.
Becoming My Body ist der Weg wider die Kolonisierung durch Sexualitätskonzepte und Fashion, durch eurozentrische Kosmologie und Epistemologie. Becoming My Body ist ein performatives, getanztes, synthetisches Schreiten zu einem Raum, in dem andere Kräfteverhältnisse herrschen, Bishop Blacks Einladung in deren Multiversen.
Mit Becoming My Body zeigt Bishop Black die erste abendfüllende Soloperformance – als Bündelung der eigenen Strategien in Video, Sound, Tanz, Dragshow und Performance.
Foto: Zé de Paiva
(auf Englisch)
Ist da ein Raum, in dem andere Kräfteverhältnisse herrschen? Ein anderes Universum, Multiversen, ein gleichzeitiges Drehen mit verschiedener Richtung und Geschwindigkeit im Omniversum?
Diese Welt ist starr, sie wird starrer. Die zunehmende Wirkmacht rechtsradikaler, nationalistischer Positionen verhärtet die binären, christlich und weiß dominierten Ordnungen. Die Bewegung muss beginnen, beschleunigt, Wärme verbreiten. Sie hat schon begonnen, ohne Anfang und Ende. In andere Multiversen.
Bishop Black sucht die Dekolonisierung. Bewegung für Bewegung, Bild für Bild, Wort für Wort arbeitet Bishop Black gegen den alten Mythos von „Am Anfang war die Reinheit“. Mit jedem Soundlayer und jeder Muskelbewegung sucht they dem Druck der alten polaren Achsenmächte von sexual identity und racial identity zu widerstehen und das Gravitationsfeld zu einem dritten, offenen, unbekannten Pol zu öffnen.
Becoming My Body ist der Weg wider die Kolonisierung durch Sexualitätskonzepte und Fashion, durch eurozentrische Kosmologie und Epistemologie. Becoming My Body ist ein performatives, getanztes, synthetisches Schreiten zu einem Raum, in dem andere Kräfteverhältnisse herrschen, Bishop Blacks Einladung in deren Multiversen.
Mit Becoming My Body zeigt Bishop Black die erste abendfüllende Soloperformance – als Bündelung der eigenen Strategien in Video, Sound, Tanz, Dragshow und Performance.
Foto: Zé de Paiva
Ort der Veranstaltung
Theater, Tanz, Performance, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Filmabende – mitten in Kreuzberg bietet das Ballhaus Naunynstraße ein reiches Programm. 2023 wurde es hierfür mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Denn tatsächlich ist das Profil dieses Hauses einzigartig, es markiert eine Zäsur in der deutschsprachigen Theaterlandschaft.
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen
2008 wurde es von Shermin Langhoff als postmigrantisches Theater eröffnet. Seit 2013, seit der künstlerischen Leitung von Wagner Carvalho, stehen dabei zunehmend schwarze Protagonist*innen, Artists of Color und queere Künstler*innen im Fokus. Das Theater arbeitet mit seinen Programmen gegen strukturellen Rassismus und intersektionale Ausschlussmechanismen an und entwickelt in diesem Zuge neue Erzählungen und ästhetische Formen. Damit ist es über die Jahre zum wichtigen Impulsgeber für die Dekolonisierung in Kunst, Wissenschaft, Politik und Alltag geworden.
Gelegen im Herzen Berlin-Kreuzbergs, ist das Ballhaus Naunynstraße am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. In der Umgebung befinden sich Bahn- und Bushaltestellen, die nur einen kurzen Fußweg entfernt liegen