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Bart Davenport

Bart Davenport  

Wilhelmstraße 15 A
63450 Hanau

Tickets ab 17,00 € *
Veranstalter: Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation e.V. , Sandeldamm 19, 63450 Hanau, Deutschland
* Preise inkl. MwSt., pro Bestellung

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Ermäßigungsinformationen

Für diese Veranstaltung gibt es keine ermäßigten Eintrittspreise.

Die Begleitperson eines Schwerbehinderten mit dem Zusatz "B" im Ausweis erhält freien Zugang zur Veranstaltung. Eine separate Ticketbuchung für die Begleitperson ist nicht notwendig. Schwerbehindertenausweis bitte zur Veranstaltung mitbringen.

Eine Stornierung von bereits gebuchten Tickets ist nur bei Absage der Veranstaltung zulässig. Kontakt für Rückfragen im Einzelfall: info@kuz-hanau.de
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Veranstaltungsinfos

Bart Davenport hat viele Gesichter: Er war bereits Mod, Blues-Sänger und Softrock-Troubadour. Er ist ein eklektischer Singer-Songwriter mit zeitloser Crooner-Stimme. Seine Songs sind geschmeidig und widerborstig zugleich, sie bringen uns in eine imaginäre Vergangenheit oder Gegenwart, gespickt mit romantischen Oden und rätselhaften Figuren. Davenports Geschichten sind oftmals eine Spiegelung des Jetzt; sie spielen in einer Fantasiewelt, und doch vermitteln sie persönliche und universelle Wahrheiten. In seinem Heimstudio in Los Angeles hat er nun zwölf neue Songs eingespielt – eine Rückkehr zu Akustikgitarren und 60er-Jahre Barock-Pop-Klängen. „Episodes“ ist sein achtes Album seit dem 2002 veröffentlichten Solo-Debüt. Es erscheint im März 2022 auf Tapete Records.
Davenport setzt diesmal bewusst auf eine LoFi-Ästhetik und nimmt uns mit auf eine Reise durch farbenfrohe Geschichten, die komisch und tragisch zugleich sind. Sixties-Riffs auf der Zwölfsaitigen, avantgardistisch-barocke Bratschen und weltgewandte Percussion-Klänge bilden die Kulisse für Songs voller frischer Romantik, surrealer Offenbarung, dystopischer Realität und nostalgischer Erinnerung.
Davenports neues Material beflügelt die Fantasie und bietet eine Flucht vor den Turbulenzen der Gegenwart, ist aber zugleich auch als ungewöhnlicher Kommentar zu verstehen. Ob digitale Antagonisten in „Holograms“, tanzende Oligarchen in „Billionaires“ oder rätselhafte Nudisten in „Naked Man“ – viele schräge Charaktere bevölkern die lustige kleine Welt, die sich in Davenports Versen entfaltet. Seine Stimme klingt bisweilen besonders weich, dann wieder singt er in einem etwas frecheren, dramatischeren Bariton. Auf die allseits präsente Happy/Sad-Stimmung scheint er ein Patent zu haben, hinzu kommt gelegentlich auch mal eine jazzigere Harmonie.
Auf „Episodes“ betätigt sich Davenport an zahlreichen Instrumenten, doch allein hat er das Album nicht eingespielt. Bei der Produktion spielten zahlreiche Gäste eine entscheidende Rolle: Drummer Graeme Gibson veredelt viele der Tracks mit seiner Lässigkeit, darunter auch das Kinks-artige „It‘s you“. „Easy Listeners“ erfreut mit dem tropischem Samba-Flair, in dem sich Davenport gerne mal suhlt, diesmal wird er dabei unterstützt von dem versierten Percussionisten Andres Renteria (Jose Gonzales, Rodrigo Amarante). Das von türkischem Psychedelic inspirierte „Strange Animal“ hat futuristische Orgel-Riffs von Aaron M. Olson (L.A. Takedown) in petto, der Davenports vorheriges Album („Blue Motel“ von Bart & The Bedazzled) produziert hat. In Erscheinung treten zudem die langjährigen Bandgefährten Jessica Espeleta (Bass) und Wayne Faler (Lead-Gitarre).
Der ruhigste Song des Albums ist möglicherweise zugleich der herausragendste: das brit-folkige „Alice Arrives“. Davenports herbstlich anmutende Stimme und sein Gitarrenspiel werden meisterhaft begleitet von Dina Maccabees Streicherarrangements, die von seriösem Barock zu verspielter Moderne morphen – und wieder zurück. Dies und auch der schwerere, orchestralere Sound von „Billionaires“ verleihen dem eigentlich nach Heimarbeit klingenden Album eine gewisse HiFi-Note.

Ort der Veranstaltung

Der Brückenkopf in Hanau – eine Kneipe die seit 1983 heraussticht. Ursprünglich gegründet, um der linken Bewegung ein Zuhause zu geben, ist der Brückenkopf zum kulturellen Zentrum gewachsen, das Vielfalt wirklich lebt: Egal ob Lesung oder Punkkonzert, Poetry-Slam oder Party, hier kommen Gäste garantiert in den Genuss – auch kulinarisch!

Bis heute wird der Brückenkopf von einem Verein getragen, gehört also sich selbst. Als autonome Kneipe, in die auch viele ehrenamtliche Arbeitsstunden hineinfließen, hat er inzwischen sogar den Hanauer Kulturpreis gewonnen.

Der kultige Charakter macht die Kneipe zu einer unverwechselbaren Location, dem „One-Size-Fits-All“- Ort zwischen Aschaffenburg und Wiesbaden. Der Brückenkopf wartet nicht nur mit Äppelwoi und Schoppen auf, sondern auch mit einem ausgiebigen Programm und jede Menge guter Unterhaltung.
Brückenkopf Hanau
Wilhelmstraße 15
63450 Hanau
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