Bild: "Bachs Italien" - Barockkonzert mit der Akademie für Alte Musik Berlin - Sarah Hayashi, Sopran

"Bachs Italien" - Barockkonzert mit der Akademie für Alte Musik Berlin - Sarah Hayashi, Sopran

Akademie für Alte Musik Berlin  

Große Hamburger Str. 29-30
10115 Berlin

Tickets ab 20,90 € *
Veranstalter: Akademie für Alte Musik Berlin GbR , Lübecker Straße 22, 10559 Berlin, Deutschland

Tickets

Veranstaltungsinfos

Dass Johann Sebastian Bach bravourös nach “italienischem Gusto” zu komponieren verstand, zeigt sich nicht nur in dem bekannten Konzert, dass diesen Beinamen trägt, sondern in vielen Werken des Thomaskantors.
War Italien das gelobte Land für Musiker im 18. Jahrhundert, so ist allerdings bemerkenswert, dass Bach selbst nie einen Fuß nach Italien setzte. Mit den neuesten musikalischen Entwicklungen machte sich Bach vor allem durch das Notenstudium exemplarischer Werke vertraut.
“Bachs Italien” geht diesen Spuren nach und zeichnet ein Panorama der Klangwelt Italiens, aus der Bach auf mannigfache Weise Inspiration beziehen sollte.

Mitwirkende
Sarah Hayashi, Sopran
Gergely Bodoky, Traversflöte
Akademie für Alte Musik Berlin
Georg Kallweit, Konzertmeister

Programm
Johann Sebastian Bach
Concerto “nach italienischem Gusto” BWV 971 (Fassung für Streicher)

Francesco Bartolomeo Conti
Kantate „Languet anima mea“

Antonio Vivaldi
Concerto für Flauto traverso, Streicher und Basso continuo a-Moll RV 440

Giovanni Battista Pergolesi
Rezitativ “Nel chiuso centro” und Arie “Euridice, e dove sei?” aus der Kantate “Orfeo” P. 115

Francesco Bartolomeo Conti
Sinfonia A-Dur

Antonio Vivaldi
Concerto Grosso in g-Moll, aus “L’Estro Armonico” Op. 3,2 RV 578

Johann Sebastian Bach
Kantate „Non sa che sia dolore“ BWV 209

Änderungen vorbehalten.

Ort der Veranstaltung

Versteckt hinter einer schmiedeeisernen Einfriedung liegt die Sophienkirche, deren verwunschen wirkender Kirchhof direkt an die Hackeschen Höfe grenzt. In der Kirche mit dem einzig verbliebenen barocken Turm in ganz Berlin werden nicht nur Gottesdienste gefeiert, sondern auch Theater gespielt, Konzerte gegeben oder Begegnungen aller Art organisiert.

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche von Königin Sophie Luise, deren Namen heute trägt, gestiftet. Geweiht wurde sie wegen der Abneigung König Friedrich Wilhelms gegen Sophie zuerst als Spandauische Kirche, später aber auch offiziell in Sophienkirche umbenannt.

Zahlreiche Gräber sind in und um die Kirche zu finden: Unter anderem fand hier Carl Friedrich Zelter, Lehrer Felix Mendelssohn-Bartholdys, seine letzte Ruhestätte. Im Jahr 1964 predigte sogar Martin Luther King in der Sophienkirche und legte den Grundstein für ihre auch politische Bedeutung: Ende der 80er war die Kirche Ausgangspunkt viele Demonstrationen.
Sophienkirche Berlin
Große Hamburger Strasse 29-30
10115 Berlin