Ave Maris Stella - Nordische Weite & Südliche Intensität
Lara-Ann Fischer, Flensburger Bach-Chor, Matthias Janz  
Veranstalter:
Flensburger Bach-Chor e. V. , Am Margarethenhof 30, 24937 Flensburg, Deutschland
Tickets
Veranstaltungsinfos
Auftaktkonzert der Oktober-Konzertreise nach Südtirol: Der Flensburger Bach-Chor präsentiert sein neues Tourneeprogramm AVE MARIS STELLA zuerst in der Heimat. Die Zuhörer erwartet eine außergewöhnliche musikalische Reise durch Nord- und Südeuropa sowie mehrere Jahrhunderte geistlicher Chormusik.
Spannungsfeld zweier Klangwelten
Die Dramaturgie des Abends lebt von Kontrasten, die ineinander greifen. Auf der einen Seite steht der Norden: Skandinavische Klangwelten aus Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen treffen auf das norddeutsche Musikerbe von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy. Diese kühle Transparenz und Struktur wird im Programm direkt der südeuropäischen Farbigkeit gegenübergestellt, die durch Werke italienischer Meister wie Claudio Monteverdi und Gioachino Rossini vertreten ist.
Trotz der unterschiedlichen Epochen und Herkünfte verbindet die ausgewählten Stücke eine gemeinsame emotionale Ausdruckskraft. Für das Publikum entsteht so ein vielschichtiger Dialog zwischen skandinavischer Weite und mediterraner Strahlkraft, der das Programm zu einem besonderen Akzent im regionalen Kulturkalender macht.
Mitwirkende:
Lara-Ann Fischer, Sopran
Flensburger Bach-Chor
Matthias Janz, Leitung und Orgel
Spannungsfeld zweier Klangwelten
Die Dramaturgie des Abends lebt von Kontrasten, die ineinander greifen. Auf der einen Seite steht der Norden: Skandinavische Klangwelten aus Finnland, Dänemark, Schweden und Norwegen treffen auf das norddeutsche Musikerbe von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy. Diese kühle Transparenz und Struktur wird im Programm direkt der südeuropäischen Farbigkeit gegenübergestellt, die durch Werke italienischer Meister wie Claudio Monteverdi und Gioachino Rossini vertreten ist.
Trotz der unterschiedlichen Epochen und Herkünfte verbindet die ausgewählten Stücke eine gemeinsame emotionale Ausdruckskraft. Für das Publikum entsteht so ein vielschichtiger Dialog zwischen skandinavischer Weite und mediterraner Strahlkraft, der das Programm zu einem besonderen Akzent im regionalen Kulturkalender macht.
Mitwirkende:
Lara-Ann Fischer, Sopran
Flensburger Bach-Chor
Matthias Janz, Leitung und Orgel
Ort der Veranstaltung
Im Herzen der Flensburger Altstadt steht die St. Marienkirche. Die evangelische Hauptkirche zählt zu den größten und bedeutendsten Gotteshäusern der Stadt und bestimmt mit ihrem markanten Turm die Silhouette Flensburgs. Neben den regelmäßigen Gottesdiensten finden in der Marienkirche auch immer wieder erstklassige Konzerte statt, vor allem des Flensburger Bachchores, der zu den traditionsreichsten Norddeutschlands gehört.
Erstmals erwähnt wurde St. Marien 1248, obwohl eine Vorgängerkirche an gleicher Stelle als sicher gilt. Im selben Jahr wurde das alte Gotteshaus zerstört und mit dem Bau der heutigen gotischen Hallenkirche begonnen. Durch zahlreiche Um- und Anbauten über die Jahrhunderte hinweg erhielt St. Marien ihr heutiges Aussehen: Schon von weitem erkennt man die Kirche an ihrem über den Dächern aufragenden Turm, der allerdings erst im 18. Jahrhundert angebaut wurde. Besonderes Augenmerk ist die Mondsichelmadonna, die in einer Fensterblende der Turmfront steht und ein Kind auf dem Arm hält. Sie stammt von 1589 und wurde eigens für den zu dieser Zeit erbauten Giebel geschaffen.
Doch nicht nur außen gibt es einige Kunstschätze zu entdecken, die Marienkirche hat es auch in sich. Besonders auffällig ist der Renaissance-Altar, der fast den gesamten Chorraum ausfüllt und im Jahr 1598 erschaffen wurde. Kunstvolle goldene Verzierungen umrahmen Bilder des letzten Abendmahls, die Anbetung der Hirten und Christus als Heiland. Auch die Kanzel, als Stiftung eines wohlhabenden Ehepaars des 16. Jahrhunderts, zieht bewundernde Blicke auf sich. Reich verziert mit Szenen aus der Bibel darstellenden Schnitzereien zeigt sich nicht nur die Kanzel selbst, sondern auch der Schalldeckel.
Erstmals erwähnt wurde St. Marien 1248, obwohl eine Vorgängerkirche an gleicher Stelle als sicher gilt. Im selben Jahr wurde das alte Gotteshaus zerstört und mit dem Bau der heutigen gotischen Hallenkirche begonnen. Durch zahlreiche Um- und Anbauten über die Jahrhunderte hinweg erhielt St. Marien ihr heutiges Aussehen: Schon von weitem erkennt man die Kirche an ihrem über den Dächern aufragenden Turm, der allerdings erst im 18. Jahrhundert angebaut wurde. Besonderes Augenmerk ist die Mondsichelmadonna, die in einer Fensterblende der Turmfront steht und ein Kind auf dem Arm hält. Sie stammt von 1589 und wurde eigens für den zu dieser Zeit erbauten Giebel geschaffen.
Doch nicht nur außen gibt es einige Kunstschätze zu entdecken, die Marienkirche hat es auch in sich. Besonders auffällig ist der Renaissance-Altar, der fast den gesamten Chorraum ausfüllt und im Jahr 1598 erschaffen wurde. Kunstvolle goldene Verzierungen umrahmen Bilder des letzten Abendmahls, die Anbetung der Hirten und Christus als Heiland. Auch die Kanzel, als Stiftung eines wohlhabenden Ehepaars des 16. Jahrhunderts, zieht bewundernde Blicke auf sich. Reich verziert mit Szenen aus der Bibel darstellenden Schnitzereien zeigt sich nicht nur die Kanzel selbst, sondern auch der Schalldeckel.