Veranstaltungsinfos
In ihrem fesselnden Solo-Debüt Unbound verwebt die Londoner Tap Dance Künstlerin Avalon Rathgeb Fragen der Identität – künstlerischer, sexueller, geschlechtlicher und individueller Art – und setzt sich dabei mit dem Thema der Objektifizierung auseinander. Zwischen Tap Dance, Video, Text und Kostümen wird Geschlecht in Unbound zu etwas, das auf unterschiedliche Weise zugeschrieben und wandelbar wird.
Teile des Stückes basieren lose auf dem Bühnenleben der berühmten britischen Performerin der Music Hall und Männerimitatorin Vesta Tilley, die 1874 erstmals in London auftrat, während andere Teile Avalon Rathgeb in einem von Tap Dancer Joshua Hilberman choreografierten Tanzfilm zeigen. Zum Schluss präsentiert sich die Künstlerin in einem zeitgenössischen Kontext und verbindet Video, Tap Dance, Bewegung und Text.
Teile des Stückes basieren lose auf dem Bühnenleben der berühmten britischen Performerin der Music Hall und Männerimitatorin Vesta Tilley, die 1874 erstmals in London auftrat, während andere Teile Avalon Rathgeb in einem von Tap Dancer Joshua Hilberman choreografierten Tanzfilm zeigen. Zum Schluss präsentiert sich die Künstlerin in einem zeitgenössischen Kontext und verbindet Video, Tap Dance, Bewegung und Text.
Ort der Veranstaltung
Das tanzhaus nrw, ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, ist mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Probenstudios zu ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich ein Spiel- und Produktionsort sowie eine Akademie mit mehr als 4.000 Besuchern wöchentlich. In der Kombination aus Produktion und Präsentation von zeitgenössischem Tanz einerseits und der Akademie für professionell tätige Tanzschaffende und Amateure andererseits ist das tanzhaus nrw in Deutschland einzigartig; ein im wahrsten Sinne des Wortes ganztägig aktives Haus des Tanzes. Professionelle Tänzer, Choreografen und Amateure repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Trennung von Hoch-, Sub- und Soziokultur, das Theater als Ort der Exklusivität und des sozialen Ausschlusses, all das wird im tanzhaus nrw überwunden. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.