Veranstaltungsinfos
Angst vor Krieg, Wohlstandsverlust und Ressourcenknappheit. Die Angst greift um sich und setzt eine Spirale der Verhärtung, Ausgrenzung und des autoritären Denkens in Gang. Falczyk/Herschel/Reiniger laden auf einen surrealen Trip ein und treiben sich und dem Publikum die Angst mit anarchischer Energie aus.
Mit psychoanalytischem Gespür, Komik und absurdem Humor gehen Falczyk/Herschel/Reiniger einem gesellschaftlichen Affekt mit politischer Sprengkraft auf den Grund. Dafür treten Figuren der neueren deutschen Geschichte in einem grotesken Raum des Unbewussten auf. Der Wiedergänger eines Typen in Deutschlandtrikot, der vor über 30 Jahren zur Projektionsfigur einer faschistischen Männlichkeit erklärt wurde und sich nun schämt, überhaupt auf der Bühne zu stehen. Ein Bundeswehrsoldat, der sich in das Theater verirrt hat und dem es die Sprache verschlagen zu haben scheint, bevor er einen polnischen Monolog hält. Und über allem wachend eine Moderatorin, der nicht zu trauen ist. Zu einem eindringlichen Soundtrack entfalten Falczyk/Herschel/Reiniger das Psychogramm einer Gesellschaft im Angesicht von erstarkendem Rechtspopulismus, zunehmender Militarisierung und den Krisen der Zukunft.
Mit den Mitteln des Theaters, in einem Setting zwischen Geisterbeschwörung und Konfrontationstherapie geht es gegen Disziplinierung, Kontrolle und den inneren Faschismus.
Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen, Erhardt Friedrich Stiftung, Stiftung Kulturregion Hannover, Kulturbüro Hannover, Friedrich Weinhagen Stiftung
In Kooperation mit dem Laft e.V., Theaterhaus Hildesheim e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Künstlerstadt Kalbe e.V. und des theaterhaus berlin
Mit psychoanalytischem Gespür, Komik und absurdem Humor gehen Falczyk/Herschel/Reiniger einem gesellschaftlichen Affekt mit politischer Sprengkraft auf den Grund. Dafür treten Figuren der neueren deutschen Geschichte in einem grotesken Raum des Unbewussten auf. Der Wiedergänger eines Typen in Deutschlandtrikot, der vor über 30 Jahren zur Projektionsfigur einer faschistischen Männlichkeit erklärt wurde und sich nun schämt, überhaupt auf der Bühne zu stehen. Ein Bundeswehrsoldat, der sich in das Theater verirrt hat und dem es die Sprache verschlagen zu haben scheint, bevor er einen polnischen Monolog hält. Und über allem wachend eine Moderatorin, der nicht zu trauen ist. Zu einem eindringlichen Soundtrack entfalten Falczyk/Herschel/Reiniger das Psychogramm einer Gesellschaft im Angesicht von erstarkendem Rechtspopulismus, zunehmender Militarisierung und den Krisen der Zukunft.
Mit den Mitteln des Theaters, in einem Setting zwischen Geisterbeschwörung und Konfrontationstherapie geht es gegen Disziplinierung, Kontrolle und den inneren Faschismus.
Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Stiftung Niedersachsen, Erhardt Friedrich Stiftung, Stiftung Kulturregion Hannover, Kulturbüro Hannover, Friedrich Weinhagen Stiftung
In Kooperation mit dem Laft e.V., Theaterhaus Hildesheim e.V.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Künstlerstadt Kalbe e.V. und des theaterhaus berlin
Ort der Veranstaltung
Fast täglich bietet das Kulturzentrum Pavillon in Hannover eine Veranstaltung und begeistert mit diesem umfangreichen und facettenreichen Kulturprogramm seit Jahren die Hannoveraner.
Das offene Kulturzentrum bietet eine Vielzahl von Highlights für den Kalender: Theater, Kabarett, Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen finden hier statt. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot von Workshops, Projekten und politischen Debatten oder Diskussionsrunden. Deutschlandweit bekannt ist der Pavillon vor allem durch sein seit 1995 jährlich stattfindendes Weltmusikfestival MASALA. Im Kulturzentrum haben zudem das Café Mezzo, eine Zweigstelle der Stadtbibliothek Hannover sowie die theaterwerkstatt hannover e.v. und der workshop hannover e.v. Quartier bezogen.
Das ursprünglich nur als Provisorium errichtete Gebäude des Pavillons beherbergt das Kulturzentrum nun schon seit 1977. Besonders auffällig ist die 2000 zur EXPO installierte Solarstromanlage auf dem Dach des Gebäudes. Der Pavillon verfügt über einen Großen und Kleinen Saal sowie zwei Gruppenräume.
Das offene Kulturzentrum bietet eine Vielzahl von Highlights für den Kalender: Theater, Kabarett, Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen finden hier statt. Ergänzt wird das umfangreiche Angebot von Workshops, Projekten und politischen Debatten oder Diskussionsrunden. Deutschlandweit bekannt ist der Pavillon vor allem durch sein seit 1995 jährlich stattfindendes Weltmusikfestival MASALA. Im Kulturzentrum haben zudem das Café Mezzo, eine Zweigstelle der Stadtbibliothek Hannover sowie die theaterwerkstatt hannover e.v. und der workshop hannover e.v. Quartier bezogen.
Das ursprünglich nur als Provisorium errichtete Gebäude des Pavillons beherbergt das Kulturzentrum nun schon seit 1977. Besonders auffällig ist die 2000 zur EXPO installierte Solarstromanlage auf dem Dach des Gebäudes. Der Pavillon verfügt über einen Großen und Kleinen Saal sowie zwei Gruppenräume.