Angela Alves: Never Rest - Premiere
After Work Tours #2  
Veranstalter:
Sophiensaele GmbH , Sophienstraße 18, 10178 Berlin, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
English version below
Im Rahmen von/As part of Never Work – International Performance Festival
Hausführung/Guided house tour, Performance
19./20./21.06., 17:30
Start: Kasse/Box office
Deutsch/German
Ca. 45 Min.
Ausruhen ist eine überlebenswichtige Praxis für die Gesundheit. Es wirkt entzündungshemmend, hilft gegen chronische Schmerzen, Bluthochdruck und Burnout. Damit das Ausruhen seinen Zauber entfalten kann, kommt es aber nicht nur darauf an, wie wir uns ausruhen, sondern auch, wo wir es tun.
In Never Rest untersucht Angela Alves die räumlichen Grenzen des Ausruhens. Sie fragt, ob Ausruhen überhaupt möglich ist in Arbeits- und Gesundheitsräumen, die von Druck, Kontrolle und Erwartungen geprägt sind.
Als Hausführung konzipiert, führt sie das Publikum durch die Räume der Sophiensæle und auf eine historische Spurensuche des Nicht-Ausruhens: von den Ostarbeiter*innen des NS-Regimes, die in den 1940er-Jahren im heutigen Festsaal der Sophiensæle arbeiten und schlafen mussten, über die schlaflosen Nächte von Tänzer*innen im Theater, bis zu den Dauerbadpatient*innen der sogenannten Heil- und Pflegeanstalten der frühen Moderne, die in der Badewanne zur Ruhe kommen und manchmal auch übernachten mussten.
Choreografie, Performance: Angela Alves
Dramaturgie: Annekathrin Walther
Illustrationen: Koen v. Prittwitz
Never Rest entsteht in Kooperation mit den Sophiensælen im Rahmen des Festivals Never Work. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
_______________
Rest is a vital practice for good health. It has anti-inflammatory effects and helps alleviate chronic pain, high blood pressure and burnout. However, for rest to work its magic, it matters not only how we rest, but also where we do so.
In Never Rest, Angela Alves explores the spatial limits of rest. She asks whether rest is even possible in work and healthcare spaces characterized by pressure, control and expectations.
Conceived as a guided tour, she leads the audience through the rooms of Sophiensæle on a historical quest for traces of non-rest: from the Eastern European laborers of the Nazi regime, who were forced to work and sleep in what is now Sophiensæle’s Festsaal in the 1940s, to the sleepless nights of dancers in the theater, to the long-term bath patients of the sanatoriums and nursing homes of early modernism, who had to find rest in the bathtub and sometimes even spend the night there.
Choreografie, Performance: Angela Alves
Dramaturgie: Annekathrin Walther
Illustrationen: Koen v. Prittwitz
Never Rest is being produced in co-operation with Sophiensæle as part of the festival Never Work. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Im Rahmen von/As part of Never Work – International Performance Festival
Hausführung/Guided house tour, Performance
19./20./21.06., 17:30
Start: Kasse/Box office
Deutsch/German
Ca. 45 Min.
Ausruhen ist eine überlebenswichtige Praxis für die Gesundheit. Es wirkt entzündungshemmend, hilft gegen chronische Schmerzen, Bluthochdruck und Burnout. Damit das Ausruhen seinen Zauber entfalten kann, kommt es aber nicht nur darauf an, wie wir uns ausruhen, sondern auch, wo wir es tun.
In Never Rest untersucht Angela Alves die räumlichen Grenzen des Ausruhens. Sie fragt, ob Ausruhen überhaupt möglich ist in Arbeits- und Gesundheitsräumen, die von Druck, Kontrolle und Erwartungen geprägt sind.
Als Hausführung konzipiert, führt sie das Publikum durch die Räume der Sophiensæle und auf eine historische Spurensuche des Nicht-Ausruhens: von den Ostarbeiter*innen des NS-Regimes, die in den 1940er-Jahren im heutigen Festsaal der Sophiensæle arbeiten und schlafen mussten, über die schlaflosen Nächte von Tänzer*innen im Theater, bis zu den Dauerbadpatient*innen der sogenannten Heil- und Pflegeanstalten der frühen Moderne, die in der Badewanne zur Ruhe kommen und manchmal auch übernachten mussten.
Choreografie, Performance: Angela Alves
Dramaturgie: Annekathrin Walther
Illustrationen: Koen v. Prittwitz
Never Rest entsteht in Kooperation mit den Sophiensælen im Rahmen des Festivals Never Work. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
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Rest is a vital practice for good health. It has anti-inflammatory effects and helps alleviate chronic pain, high blood pressure and burnout. However, for rest to work its magic, it matters not only how we rest, but also where we do so.
In Never Rest, Angela Alves explores the spatial limits of rest. She asks whether rest is even possible in work and healthcare spaces characterized by pressure, control and expectations.
Conceived as a guided tour, she leads the audience through the rooms of Sophiensæle on a historical quest for traces of non-rest: from the Eastern European laborers of the Nazi regime, who were forced to work and sleep in what is now Sophiensæle’s Festsaal in the 1940s, to the sleepless nights of dancers in the theater, to the long-term bath patients of the sanatoriums and nursing homes of early modernism, who had to find rest in the bathtub and sometimes even spend the night there.
Choreografie, Performance: Angela Alves
Dramaturgie: Annekathrin Walther
Illustrationen: Koen v. Prittwitz
Never Rest is being produced in co-operation with Sophiensæle as part of the festival Never Work. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Ort der Veranstaltung
Als eine der Produktionsstätten für freie darstellende Künste in Berlin präsentieren die Sophiensæle ein facettenreiches, breit gefächertes Programm. Das ehemalige Handwerkervereinshaus in der Sophienstraße ist heute Gaststätte für Aufführungen in Tanz, Performance, Theater, Bildender Kunst, Diskurs und Text.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Ursprünglich in Besitz des Handwerkervereins, schufen Sasha Waltz und Jochen Sandig in den 90er Jahren einen Ort für kreativen Austausch in den Räumlichkeiten der heutigen Sophiensæle. Das Konzept legt dabei besonders großen Wert auf die Begegnung von Kunstschaffenden und Publikum. Mit verschiedenen Formaten wie Konzerten, Vorträgen, Performances oder Festivals bietet das Programm einzigartige Möglichkeiten, neue Theaterformen zu entdecken und auszuprobieren. Das Gebäude umfasst den großen Festsaal, den Hochzeitssaal, die Kantine sowie ein Foyer. Diese können sowohl einzeln als auch als gesamte Location gemietet werden. Das gesamte Haus hat eine Kapazität von bis zu 350 Besuchenden.
Die Sophiensæle sind durch ihre zentrale Lage in Berlin mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besonders gut erreichbar. In unmittelbarer Nähe befinden sich Haltestellen von U-Bahn und Tram. Für Gäste, die mit dem Auto anreisen, stehen in fußläufiger Umgebung öffentliche, gegebenenfalls gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.