Bild: Academy of St Martin in the Fields

Academy of St Martin in the Fields

Joshua Bell (Violine / Leitung)  

Rathausplatz 1
91052 Erlangen

Tickets ab 33,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: gVe e.V. , Südliche Stadtmauerstr. 35, 91054 Erlangen, Deutschland

Tickets

Aktionscode

Verfügen Sie über einen Aktionscode?

Veranstaltungsinfos

Der Geiger und Dirigent Joshua Bell ist ein international agierender, musikalischer Botschafter, der mit seiner Ausstrahlung, seiner publikumszugewandten, grandiosen Musizierweise die Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Der sechste (!) Auftritt des gefeierten Geigerweltstars in Erlangen dürfte zusammen mit seinem Orchester, der Academy of St Martin in the Fields, weit über die treue Fangemeinde hinaus Publikum anziehen. Die Kunde von Joshua Bells ansprechender Programmgestaltung und der lebendigen Interpretation zusammen mit der Academy of St Martin in the Fields bleibt hörenswert, erlebnisreich – immer wieder!

Oft bekommt der 59-jährige Amerikaner Bell die Frage gestellt: „Dirigieren und gleichzeitig als Solist auf der Bühne stehen … Wie geht das?“ Auch in diesem Konzert wird Bell das Bruch-Violinkonzert als Solist zusätzlich dirigentisch leiten. Joshua Bell erklärte das in einem Interview: „Ich habe bereits die Violinkonzerte von Mendelssohn, Brahms (2026 in Erlangen) und sogar das Doppelkonzert von Brahms in dieser Doppelfunktion aufgeführt. Es wirkte alles sehr organisch, besonders mit den Musikern der Academy of St Martin in the Fields, die außergewöhnlich gut zuhören können. Ich genieße es, mich nicht mehr nach der Meinung anderer Dirigenten richten zu müssen oder nach deren limitiertem Zeitbudget. Ich wähle sozusagen meine eigenen Schlachten, wie man so schön sagt. Aber es bedeutet mehr Arbeit, weil ich mich nicht nur mit meinem Geigenpart auseinandersetzen muss, sondern mit dem eines ganzen Orchesters. Mit der Academy of St Martin in the Fields bin ich ein besserer Musiker geworden!“

Im sinfonischen zweiten Teil geht Bell mit der Academy die 2. Sinfonie von Brahms an. Auch da wird manches neuer, ungewohnter und auf jeden Fall springlebendig klingen.

Gespannt sein darf man auf das „moderne Werk“ vor dem Bruch-Violinkonzert. Meist sind es Auftragskompositionen von Bell oder der Academy. In der Saison 2025/26 war es Kevin Puts’ wunderbarer Satz „Earth“ und wurde begeistert vom Publikum aufgenommen. Bell gesteht: „Ich bin da sehr altmodisch. Ich will etwas Schönes. Provokativ oder interessant reicht einfach nicht.“ Damit trifft und erweitert er – unabhängig von Diskussionen um Neue Musik – bei vielen Konzertbesuchern den Programmgeschmack, ohne trivial zu sein.

Es ist nicht nur praktisch, wenn der Solist zugleich Orchesterleiter ist und seinen orchestralen Partner seit Jahrzehnten kennt, sondern es bringt auch eine musikalische Vertrautheit mit sich, von der alle Seiten – Solist, Orchester und Publikum – profitieren. Seit 2011/12 leitet Joshua Bell das vielleicht berühmteste Kammerorchester, die Academy of St Martin in the Fields. Er ist Nachfolger des legendären Gründers Neville Marriner. Es fließt eine „andere Energie“, bestätigt Bell, wenn er auf seiner berühmten Stradivari Gibson ex Huberman von 1713, oft als Primus inter pares, vom ersten Pult aus das Orchester leitet. Die Musiker scheinen zufrieden: Sie haben Joshua Bells Vertrag als Musikdirektor bis 2028 verlängert.

Joshua Bell ist ein Fan neuer Technologien. Wird KI eines Tages den Komponisten, den Dirigenten ersetzen? Bell zweifelt: „Ich liebe KI, bin fasziniert davon, aber auch besorgt, dass unser Alltag immer mehr von Smartphones und Algorithmen beherrscht wird. Es beruhigt mich, dass wir noch in Sinfoniekonzerte gehen, weil da bis zu 100 echte Menschen auf der Bühne Musik von echten Menschen auf Instrumenten spielen, die teilweise vor 300 Jahren von Menschenhand gefertigt wurden. Wenn uns gesagt würde, die Sinfonie sei von KI komponiert, die Musiker seien Roboter und der Dirigent ein Algorithmus, dann glaube ich nicht, dass dies beim Zuhörer eine emotionale Reaktion hervorrufen würde.“
So kann der gVe darauf vertrauen, dass Joshua Bell weiterhin in persona auftritt, musiziert, begeistert.

Text: Sabine Kreimendahl

Ort der Veranstaltung

Flexibilität, Modernität und Funktionalität garantieren das perfekte Ambiente für jede Veranstaltung. Die hochmoderne Heinrich-Lades-Halle gehört zu den bedeutendsten Kongresszentren Nordbayerns. Des Weiteren bietet die Halle Platz für Konzerte und Unterhaltungsprogramme. Künstler wie Urban Priol lassen es sich nicht nehmen hier aufzutreten.

1971 wurde der Bau der Heinrich-Lades-Halle fertiggestellt. Seitdem war sie Schauplatz zahlreicher Konzerte, Bälle und Messen. Und das kommt nicht von ungefähr. Zwei Säle, zwei Foyers und acht Tagungsräume laden zu großen Top-Events ein. Der „Große Saal“ stellt mit einer 200 Quadratmeter großen Bühne genügend Raum für Orchester und Chöre zur Verfügung. Außerdem verfügt er über eine hervorragende Akustik. Der „Kleine Saal“ ist besonders für Tagungen und kleiner Konzerte interessant. Die beiden Foyers runden das Raumangebot ab. Hier können z.B. Messen veranstaltet werden. Die räumliche Flexibilität ist die Basis des überregionalen Interesses an dieser Location. Passen Sie die Räumlichkeiten an Ihre Veranstaltung an, oder erleben Sie Theateraufführungen oder Kongresse im perfekten Rahmen.

Die Heinrich-Lades-Halle in Erlangen ist mehr als nur Veranstaltungsort. Sie ist Ort der Begegnung, höchster technischer Raffinesse und hochwertigem Service.
Heinrich-Lades-Halle
Rathausplatz 2
91052 Erlangen
Heinrich-Lades-Halle