Veranstaltungsinfos
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Saiten und Sphären 1: Sergey Malov spielt Werke von J. S. Bach und B. BartókSergey Malov,Marburg , Landgrafenschloss, Fürstensaal
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Saiten und Sphären 2: Das Oberon Trio spielt Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Charlotte Bray und Franz SchubertOberon Trio,Marburg , Landgrafenschloss, Fürstensaal
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Saiten und Sphären 3: Tabea Zimmermann und Thomas Hoppe spielen Werke von Johann Nepomuk Hummel, Johannes Brahms und Max RegerTabea Zimmermann und Thomas Hoppe,Marburg , Landgrafenschloss, Fürstensaal
Beim ersten Musikfestival im Marburger Landgrafenschloss eröffnen Weltklasse-Musikerinnen und -Musiker auf Streichinstrumenten sowie am Klavier und Clavichord vielfältige Klangräume. Im Wahrzeichen Marburgs werden musikalische, emotionale und historische Sphären ausgelotet.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm setzt Akzente, die über das rein Musikalische hinausführen.
Freitag, 12. Juni 2026, 18 Uhr, Fürstensaal
Einführungsvortrag von Musikwissenschaftler PD Dr. Michael Braun zu Bartók und Bach
Freitag, 12. Juni 2026, 19 Uhr, Fürstensaal
Sergey Malov: Werke für Violine, Violoncello da Spalla sowie Clavichord von Johann Sebastian Bach und Béla Bartók
Samstag, 13. Juni 2026, 18 Uhr, Fürstensaal
Einführungsveranstaltung von Schauspielerin Mechthild Grabner: Lesung aus Shakespeares Sommernachtstraum
Samstag, 13. Juni 2026, 19 Uhr, Fürstensaal
Oberon Trio: Konzert zum 20-jährigen Bestehen des Ensembles mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Charlotte Bray und Franz Schubert
Sonntag, 14. Juni 2026, 11 Uhr, Stipe-Garten
Musikalischer Brunch: Im Garten der Stipendiat*innenanstalt beim Schloss werden neben Brunch und Musik auch Unterhaltung und Spiele für alle Altersgruppen angeboten.
Sonntag, 14. Juni 2026, 18 Uhr, Fürstensaal
Abschlusskonzert Tabea Zimmermann und Thomas Hoppe: Werke für Viola (transkribiert) und Klavier von Max Reger, Johannes Brahms und Johann Nepomuk Hummel
Copyright: Julia Wesely, Felix Broede, Marco Borggreve, Frank Jerke
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm setzt Akzente, die über das rein Musikalische hinausführen.
Freitag, 12. Juni 2026, 18 Uhr, Fürstensaal
Einführungsvortrag von Musikwissenschaftler PD Dr. Michael Braun zu Bartók und Bach
Freitag, 12. Juni 2026, 19 Uhr, Fürstensaal
Sergey Malov: Werke für Violine, Violoncello da Spalla sowie Clavichord von Johann Sebastian Bach und Béla Bartók
Samstag, 13. Juni 2026, 18 Uhr, Fürstensaal
Einführungsveranstaltung von Schauspielerin Mechthild Grabner: Lesung aus Shakespeares Sommernachtstraum
Samstag, 13. Juni 2026, 19 Uhr, Fürstensaal
Oberon Trio: Konzert zum 20-jährigen Bestehen des Ensembles mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Charlotte Bray und Franz Schubert
Sonntag, 14. Juni 2026, 11 Uhr, Stipe-Garten
Musikalischer Brunch: Im Garten der Stipendiat*innenanstalt beim Schloss werden neben Brunch und Musik auch Unterhaltung und Spiele für alle Altersgruppen angeboten.
Sonntag, 14. Juni 2026, 18 Uhr, Fürstensaal
Abschlusskonzert Tabea Zimmermann und Thomas Hoppe: Werke für Viola (transkribiert) und Klavier von Max Reger, Johannes Brahms und Johann Nepomuk Hummel
Copyright: Julia Wesely, Felix Broede, Marco Borggreve, Frank Jerke
Ort der Veranstaltung
Hoch über der Altstadt Marburgs thront das Landgrafenschloss, eine der Hauptsehenswürdigkeiten, die nicht nur geschichtlich, sondern auch kunst- und bauhistorisch von großer Bedeutung ist. Heute wird das Schloss als Universitätsmuseum für Kulturgeschichte und für kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Festakte oder Konzerte genutzt.
Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.
Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.
Die Baugeschichte des Landgrafenschlosses reicht bis ins 10. Jahrhundert zurück und es diente bis heute den verschiedensten Zwecken: Wohnburg, Gefängnis, Garnisionssitz und Staatsarchiv. Seit 1976 wurde es für die Philipps-Universität hergerichtet und ist seit dem auch zu großen Teilen zu besichtigen. Die wohl ältesten Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert und gehörten zum Residenzschloss Heinrich I., dem Enkel der Heiligen Elisabeth. Die Reste einer alten Burganlage, die sich unter dem heutigen Schloss befindet, stammen sogar aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Der Fürstensaal, der im 13. Jahrhundert von Heinrich I. erbaut wurde, zählt zu den bedeutendsten profanen Säle der deutschen Gotik. Seine Bedeutung erhielt er vor allem durch das Marburger Religionsgespräch zwischen Luther und Zwingli, das 1529 hier stattfand.
Das Landgrafenschloss Marburg ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird: Ob bei Führungen durch das Landgrafenschloss oder bei einem Besuch des Universitätsmuseums, hier bietet sich Ihnen die Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben. Doch nicht nur das: Der Fürstensaal wird auch heute noch zu kulturellen Veranstaltungen wie Lesungen, Tagungen oder Konzerten genutzt und steht auch für Firmenfeiern, Festakte oder Jubiläen zur Verfügung.