Veranstaltungsinfos
„À la française“
Das Sinfonieorchester der HfM Trossingen unter der Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel spielt französische Komponisten
PROGRAMM
•Emmanuel Chabrier (1841–1894)
España. Rapsodie pour orchestre (1883)
•Jean Françaix (1912–1997):
Klarinettenkonzert (1967/68)
Solistin: Shen-Chieh Liu (Klasse Prof. Chen Halevi)
•Gabriel Fauré (1845–1924)
Pavane fis-Moll op. 50 (1887)
•Claude Debussy (1862–1918)
La Mer (1903/05)
Erneut ist das Sinfonieorchester der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen in der Klosterkirche Alpirsbach zu Gast. Das hochkarätige Ensemble junger Künstler:innen aus über 20 Nationen präsentiert unter der Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel rund um Debussys impressionistisches Meisterwerk „La Mer“ ein farbenreiches französisches Programm mit populären Kompositionen von Fauré und Chabrier sowie dem grandiosen Klarinettenkonzert von Françaix.
Mit der bekannten temperamentvollen Rhapsodie „España“ von Emmanuel Chabrier bieten die Young Professionals des Trossinger Hochschulorchesters ihrem Publikum einen furiosen Konzertauftakt. Das folgenden Klarinettenkonzert von Jean Françaix gilt als eines der schwierigsten seiner Gattung und so steht hier die Solistin Shen-Chieh Liu aus Taiwan im Mittelpunkt, die sich nach Studien in Taipeh und Köln nun bei Prof. Chen Halevi an der HfM Trossingen auf ihr Konzertexamen vorbereitet. Die vertraute tänzerische „Pavane“ von Gabriel Fauré, eine unbeschwerte Gesellschaftsskizze der Belle Époque, bildet den Auftakt der zweiten Konzerthälfte. Claude Debussys klingende Meereslandschaft „La Mer“ gehört zu den bedeutendsten Klanggemälden des Impressionismus überhaupt. Von geheimnisvoll verschatteten Melodien des Morgengrauens über kraftvoll-intensive Klänge der gleißenden Mittagshitze und dem feinen Spiel der Lichtreflexionen auf dem Wasser bis zum urgewaltigen Kampf von Wind und Wellen entsteht ein ganzes Universum farbiger und hochvirtuoser Orchesterkunst. Klanggenuss pur!
Das Sinfonieorchester der HfM Trossingen ist das zentrale künstlerische Gemeinschaftsprojekt der Hochschule und gleichzeitig ein kreativer Motor im kulturellen Leben der Region. Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus über 20 Nationen bilden das hochmotivierte Ensemble, dessen genreübergreifendes Repertoire von der Klassik bis zur Gegenwart reicht. Seit 2010 ist Sebastian Tewinkel Professor für Orchesterleitung der HfM Trossingen und künstlerischer Leiter des Orchesters. Er war bereits weltweit bei zahlreichen namhaften Orchestern zu Gast und ist seit 2019 auch künstlerischer Leiter des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau. 2012 wurde ihm ein ECHO Klassik für eine CD-Produktion mit den Bamberger Symphonikern und dem Cellisten Maximilian Hornung verliehen.
Vorverkauf bis 21.05.2026, 23:59 Uhr
Copyright: HfM Trossingen
Das Sinfonieorchester der HfM Trossingen unter der Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel spielt französische Komponisten
PROGRAMM
•Emmanuel Chabrier (1841–1894)
España. Rapsodie pour orchestre (1883)
•Jean Françaix (1912–1997):
Klarinettenkonzert (1967/68)
Solistin: Shen-Chieh Liu (Klasse Prof. Chen Halevi)
•Gabriel Fauré (1845–1924)
Pavane fis-Moll op. 50 (1887)
•Claude Debussy (1862–1918)
La Mer (1903/05)
Erneut ist das Sinfonieorchester der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen in der Klosterkirche Alpirsbach zu Gast. Das hochkarätige Ensemble junger Künstler:innen aus über 20 Nationen präsentiert unter der Leitung von Prof. Sebastian Tewinkel rund um Debussys impressionistisches Meisterwerk „La Mer“ ein farbenreiches französisches Programm mit populären Kompositionen von Fauré und Chabrier sowie dem grandiosen Klarinettenkonzert von Françaix.
Mit der bekannten temperamentvollen Rhapsodie „España“ von Emmanuel Chabrier bieten die Young Professionals des Trossinger Hochschulorchesters ihrem Publikum einen furiosen Konzertauftakt. Das folgenden Klarinettenkonzert von Jean Françaix gilt als eines der schwierigsten seiner Gattung und so steht hier die Solistin Shen-Chieh Liu aus Taiwan im Mittelpunkt, die sich nach Studien in Taipeh und Köln nun bei Prof. Chen Halevi an der HfM Trossingen auf ihr Konzertexamen vorbereitet. Die vertraute tänzerische „Pavane“ von Gabriel Fauré, eine unbeschwerte Gesellschaftsskizze der Belle Époque, bildet den Auftakt der zweiten Konzerthälfte. Claude Debussys klingende Meereslandschaft „La Mer“ gehört zu den bedeutendsten Klanggemälden des Impressionismus überhaupt. Von geheimnisvoll verschatteten Melodien des Morgengrauens über kraftvoll-intensive Klänge der gleißenden Mittagshitze und dem feinen Spiel der Lichtreflexionen auf dem Wasser bis zum urgewaltigen Kampf von Wind und Wellen entsteht ein ganzes Universum farbiger und hochvirtuoser Orchesterkunst. Klanggenuss pur!
Das Sinfonieorchester der HfM Trossingen ist das zentrale künstlerische Gemeinschaftsprojekt der Hochschule und gleichzeitig ein kreativer Motor im kulturellen Leben der Region. Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus über 20 Nationen bilden das hochmotivierte Ensemble, dessen genreübergreifendes Repertoire von der Klassik bis zur Gegenwart reicht. Seit 2010 ist Sebastian Tewinkel Professor für Orchesterleitung der HfM Trossingen und künstlerischer Leiter des Orchesters. Er war bereits weltweit bei zahlreichen namhaften Orchestern zu Gast und ist seit 2019 auch künstlerischer Leiter des Bayerischen Kammerorchesters Bad Brückenau. 2012 wurde ihm ein ECHO Klassik für eine CD-Produktion mit den Bamberger Symphonikern und dem Cellisten Maximilian Hornung verliehen.
Vorverkauf bis 21.05.2026, 23:59 Uhr
Copyright: HfM Trossingen
Ort der Veranstaltung
Im malerischen Kinzigtal liegt mit dem Kloster Alpirsbach eines der eindrucksvollsten und schönsten Beispiele für cluniazensische Reformarchitektur. Faszinierende Einblicke in klösterliches Leben, den Geist der Vergangenheit spüren und sich von uralten Mauern faszinieren lassen: Ein Besuch im Kloster Alpirsbach mit seinem bedeutenden Klostermuseum ist ein einzigartiges Erlebnis. Neben dem Museumsbetrieb ist das Kloster auch ein beliebter Veranstaltungsort. Vor allem die überregional bekannten Kreuzgangkonzerte bieten ein ganz besonderes Klangerlebnis, das von der Stimmung der historischen Gemäuer bestimmt wird.
Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.
Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.
Der kleine Ort Alpirsbach im Herzen des Schwarzwaldes wurde bereits 1095 von Mönchen besiedelt, aus deren Landgut das Kloster im selben Jahr hervorging. 1455, nach einigen Jahren der Konventsauflösung, wurde sowohl das Klausurgebäude umgebaut als auch die Klosterkirche neu ausgestattet. Von der alten Klosterkirche aus der Gründungszeit zeugt noch heute ihr Turm. Aus dem kleinen Kloster im 11. Jahrhundert ist eine beeindruckende Klosteranlage geworden, wie sie heute im Südwesten Deutschlands ihresgleichen sucht. Die Architektur des gesamten Komplexes ist dabei eng an das benediktinische Klosterbauschema angelehnt: Um den imposanten Kreuzgang gruppieren sich Klausur und Klosterkirche und zeugen so vom asketischen Leben der Mönche. Das zeigt sich auch in der Schlichtheit der monumentalen Gebäude, deren Erscheinungsbild von der romanischen Kirche beherrscht wird.
Sensationelle Funde das mittelalterliche Klosterleben betreffend können im Klostermuseum bestaunt werden. Vor allem das Sammelsurium an Gegenständen aus dem Besitz der Klosterschüler zeigt eindrucksvoll, wie sich das Leben hier abgespielt haben muss. Strafarbeiten und Zeichnungen finden sich im Museum ebenso wie Textilien. Fachleute zeigen sich begeistert vom Fund eines Paars Bundschuhe von 1500, das einzige je gefundene erhaltene Paar überhaupt.