Kloster Lüne

Am Domänenhof, 21337 Lüneburg, Deutschland Route planen

Im Herzen Lüneburgs, inmitten einer idyllischen Grünanlage und umgeben von alten Bäumen liegt das Kloster Lüne. In ihrer Gesamtheit erhalten, fühlt man sich in der fast 800 Jahre alten Anlage des Klosters auf beeindruckende Weise in vergangene Zeiten zurückversetzt und kann dem hektischen Alltag hier für einige Momente entfliehen. Noch dazu beherbergt das Kloster Lüne zahlreiche wertvolle Kunstschätze, die im Textilmuseum ausgestellt sind.

Bereits im Jahr 1172 wurde Lüne als Benediktinerinnenkloster gegründet, schon 1380 fiel die Anlage einem verheerenden Brand zum Opfer. Mühevoll wurde das Kloster im regionaltypischen Stil der Backsteingotik wiederaufgebaut und konnte in dieser architektonisch so bemerkenswerten Form über die Jahrhunderte hinweg bewahrt werden. Schon beim Eintreten in den Klosterhof, der durch den Duft blühender Rosen und das satte Grün von Efeu bestimmt wird, fühlt man sich wie im Märchen. Der malerische Hof wird umsäumt von den gotischen, roten Backsteingebäuden und dem beeindruckenden spätbarocken Gästehaus. Als eines der Highlights im Kloster Lüne zählt die Brunnenhalle, in deren Mitte der 600 Jahre alte gotische Brunnen noch immer vor sich hin gurgelt. Die Klosterkirche stammt aus dem Jahr 1410 und beherbergt mit einem Beweinungsbild Lucas Cranachs des Älteren einen besonders wertvollen Kunstschatz. Daneben ziehen aber auch das gotische Triptychon und die imposante Barockorgel die Blicke auf sich.

Im Textilmuseum, das seit 1995 seine Pforten im Kloster öffnet, sind noch zahlreiche weitere kostbare Besitztümer ausgestellt. Weißstickereien und Bildteppiche im Klosterstich stellen Heiligenlegenden und biblische Themen dar und wurden über Jahrhunderte von den Bewohnerinnen im Kloster aufbewahrt. Die Stickarbeiten in Wolle auf Leinwand stammen teilweise sogar noch aus dem Jahr 1250.

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