Kloster Lamspringe

Kirchweg 2, 31195 Lamspringe, Deutschland Route planen

Das ehemalige Kloster Lamspringe, das bereits in den 890er Jahren urkundlich erwähnt wurde, ist heute Schaubühne vieler kultureller und künstlerischer Veranstaltungen. Doch auch abseits der Veranstaltungstermine laden der idyllische Klostergarten und die steinernen Gebäude zu Spaziergängen und Erkundungstouren ein.

Als Benediktinerinnenkloster erlebte es seine Blütezeit im 12. und 13. Jahrhundert. Der Konvent umfasste bis zu 180 Nonnen und machte es zu einem florierenden Wirtschaftsbetrieb. Während dieser Zeit galt es als das erfolgreichste Nonnenkloster im Bistum Hildesheim. Während englische Mönche nach Lamspringe kamen und das geistliche und weltliche Leben bereicherten ließen sie wegen des großen Erfolgs des Klosters eine barocke Klosterkirche erbauen. Die Klosterkirche im Stil westfälischer Nachgotik stammt aus dem Jahr 1670 und enthält eine der künstlerisch wertvollsten barocken Ausstattungen des Landes. Dazu zählen vor allem die reichen Verzierungen in Form von kunstvollen Schnitzereien und die Blumenbilder. Auch der Märtyrer Oliver Plunkett hat hier seine letzte Ruhestätte gefunden und der Reliquienschrein des Heiligen ist immer wieder Ziel zahlreicher Pilger. Das ganze Areal des Klosters wird vom idyllischen Klostergarten eingefasst, der seit 1965 als Bürgerpark besteht. Der Park wird nicht nur von der sagenumwobenen Lammequelle und den kleinen Teichen in Szene gesetzt, sondern auch von modernen Skulpturen geziert.

Dank seiner zentralen Lage ist das Kloster Lamspringe gut zu erreichen. Erleben Sie die einmalige Atmosphäre des barocken Klosters und profitieren Sie von dem kulturellen Angebot der historischen Anlage.

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