Veranstaltungsinfos
Lasst uns in Empathie, Verantwortung und Spiel auf der Bühne zusammenkommen. POSTO ist ein partizipatives Tanzstück über das Finden und Einnehmen des eigenen Platzes. Auf der Bühne befinden sich drei überdimensionale, aufblasbare Bälle, ansonsten ist sie leer. Spielerisch laden die Bälle zur Interaktion ein und eröffnen zugleich vielfältige körperliche und emotionale Reaktionen. Wie können individuelle Bedürfnisse nach Teilhabe, Abstand oder Beobachtung in ein gemeinsames Erlebnis übersetzt werden? Gemeinschaft und Respekt werden in der Interaktion zwischen Tänzer*innen und Publikum verhandelt. In POSTO wird der Theaterraum zum Ort des Miteinanders, in dem Empathie, Verantwortung und Spiel ineinandergreifen.
Das Kernteam von Zinola Kühn Productions sind Alfredo Zinola als Choreograf und Micaela Kühn Jara als Produzentin und Vermittlungsreferentin. Seit 2015 arbeiten sie zusammen auf Basis ihres gemeinsamen Interesses an Tanz für junges Publikum. Gemeinsam entwerfen sie Projekte und andere Formate, die oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen in Ko-Autor*innenschaft entstehen. Ihre Hauptsitze sind Köln und München. Sie arbeiten in Kooperation mit dem tanzhaus nrw Düsseldorf und mit dem HochX in München. Ihre Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Grenzen von Formaten, Themen und Ideen zur Gestaltung dessen auslotet, was eine Tanzperformance für junges Publikum sein kann. Durch ihre Arbeit möchten sie hinterfragen, in welcher Beziehung Gesellschaft und Kindheit stehen. Neben den Produktionen und internationalem Touring arbeiten sie mittels Workshops, Diskussionen und Kooperationen mit anderen Künstler*innen daran, die diskursive und kollegiale Ebene des Berufsfeldes weiterzuentwickeln.
Dauer: ca. 60 Min.
Das Kernteam von Zinola Kühn Productions sind Alfredo Zinola als Choreograf und Micaela Kühn Jara als Produzentin und Vermittlungsreferentin. Seit 2015 arbeiten sie zusammen auf Basis ihres gemeinsamen Interesses an Tanz für junges Publikum. Gemeinsam entwerfen sie Projekte und andere Formate, die oft in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen in Ko-Autor*innenschaft entstehen. Ihre Hauptsitze sind Köln und München. Sie arbeiten in Kooperation mit dem tanzhaus nrw Düsseldorf und mit dem HochX in München. Ihre Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Grenzen von Formaten, Themen und Ideen zur Gestaltung dessen auslotet, was eine Tanzperformance für junges Publikum sein kann. Durch ihre Arbeit möchten sie hinterfragen, in welcher Beziehung Gesellschaft und Kindheit stehen. Neben den Produktionen und internationalem Touring arbeiten sie mittels Workshops, Diskussionen und Kooperationen mit anderen Künstler*innen daran, die diskursive und kollegiale Ebene des Berufsfeldes weiterzuentwickeln.
Dauer: ca. 60 Min.
Ort der Veranstaltung
Das tanzhaus nrw, ansässig in einem ehemaligen Düsseldorfer Straßenbahndepot, ist mit zwei Bühnen und acht Tanz- und Probenstudios zu ein internationales Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich ein Spiel- und Produktionsort sowie eine Akademie mit mehr als 4.000 Besuchern wöchentlich. In der Kombination aus Produktion und Präsentation von zeitgenössischem Tanz einerseits und der Akademie für professionell tätige Tanzschaffende und Amateure andererseits ist das tanzhaus nrw in Deutschland einzigartig; ein im wahrsten Sinne des Wortes ganztägig aktives Haus des Tanzes. Professionelle Tänzer, Choreografen und Amateure repräsentieren das, was das Haus im Kern ausmacht: das gemeinschaftliche Erleben von Tanz unter dem Dach einer einzigen Institution. Die Trennung von Hoch-, Sub- und Soziokultur, das Theater als Ort der Exklusivität und des sozialen Ausschlusses, all das wird im tanzhaus nrw überwunden. Zentrales Anliegen ist die kreative Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper und seiner Rolle in den Gesellschaften der Gegenwart.