Wortkino Theater
Bella Italia  
Veranstalter:
Stadtverwaltung Hemsbach , Schlossgasse 41, 69502 Hemsbach, Deutschland
* Preise inkl. MwSt.,
pro Bestellung
Veranstaltungsinfos
Für Italienerinnen und Italiener ist Deutschland eine bewundernswert disziplinierte Nation, wo man einen
Zebrastreifen ohne Lebensgefahr überqueren kann. Und für Deutsche ist Italien eine Operettenbühne
unter blauem Himmel mit singenden Gemüsehändlern, verlockenden Küsten, ikonischen Städten und
Menschen voller Lebensfreude – o bella Italia! Dich hat der Schöpfer nach Entwürfen von Michelangelo
geschaffen.
Ella Werner, Norbert Eilts und Clemens Parrotta vermitteln singend und sprechend mit Witz und Humor
das Portrait eines fremden Landes: zwei Stunden italienische Musik und Poesie – Kurzurlaub für die Seele!
Zebrastreifen ohne Lebensgefahr überqueren kann. Und für Deutsche ist Italien eine Operettenbühne
unter blauem Himmel mit singenden Gemüsehändlern, verlockenden Küsten, ikonischen Städten und
Menschen voller Lebensfreude – o bella Italia! Dich hat der Schöpfer nach Entwürfen von Michelangelo
geschaffen.
Ella Werner, Norbert Eilts und Clemens Parrotta vermitteln singend und sprechend mit Witz und Humor
das Portrait eines fremden Landes: zwei Stunden italienische Musik und Poesie – Kurzurlaub für die Seele!
Ort der Veranstaltung
Die ehemalige Synagoge im baden-württembergischen Hemsbach ist heute ein geschütztes Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung und wird für diverse Veranstaltungen genutzt. Des Weiteren ist das damalige Badhaus mittlerweile eine Erinnerungsstätte der ehemaligen jüdischen Gemeinde, unter anderem mit Gedenktafeln der in Vernichtungslagern umgekommenen Hemsbacher Juden.
Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.
Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.
Die Geschichte der profanierten Synagoge geht auf das Jahr 1843 zurück, als die örtliche jüdische Gemeinde das Haus im Ortskern kaufte. Fortan befanden sich in den Räumlichkeiten das Gemeindezentrum mit Synagoge, eine Schule, Lehrerwohnung und das Badhaus. SA-Männer zerstörten die Synagoge im Zuge der Novemberpogrome 1938, während Anwohner eine Brandstiftung verhindern konnten. Im Zweiten Weltkrieg nutzte man sie als Lagerraum, nach dem Krieg als Flüchtlingsunterkunft. Zwischen 1960 und 1984 waren Sozialwohnungen in der ehemaligen Synagoge eingerichtet. Carl Mayer von Rothschild stiftete einen großen Teil zum Bau der Synagoge, die 1985 durch ein Feuer im Nachbarhaus schwer beschädigt wurde.
Die restaurierte Synagoge wurde 1987 der Öffentlichkeit übergeben. Sie erreichen das Gebäude gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Bahnhof liegt kaum zehn Gehminuten entfernt. Autofahrer finden in der Umgebung, z. B. am Rathausplatz, ausreichend Parkmöglichkeiten.