Bild: Wie herrlich hast Du uns gemacht | Konzert zum 354. Todestag von Heinrich Schütz - Geistliches und Weltliches von Schütz, Barbara Strozzi und Francesca Caccini

Wie herrlich hast Du uns gemacht | Konzert zum 354. Todestag von Heinrich Schütz - Geistliches und Weltliches von Schütz, Barbara Strozzi und Francesca Caccini

Susanne Langner, Mirko Ludwig, Max Hattwich, Gerd Amelung  

Schlossstraße 6
06712 Zeitz

Tickets ab 20,00 € *
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V. , Immermannstraße 28, 39108 Magdeburg, Deutschland

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Veranstaltungsinfos

Geistliches und Weltliches von Schütz, Barbara Strozzi und Francesca Caccini

Seit 2021 lässt das Heinrich Schütz Musikfest mit seinen Kooperationspartnern die Saison an Schütz’ Todestag ausklingen. In diesem Jahr erklingt im Festsaal des Museums Schloss Moritzburg Kammermusik von Heinrich Schütz und seinen italienischen Zeitgenossinnen Francesca Caccini und Barbara Strozzi. Caccini zählte als Komponistin und Sängerin zur Prominenz am Hof der Medici in Florenz; ihr "Primo libro" (1618) und die frühe ‚Oper‘ "La liberazione di Ruggiero dall’isola d’Alcina" (1625) wurden, ungewöhnlich für eine Berufsmusikerin ihrer Zeit, gedruckt und weit verbreitet. Strozzi gilt als Hauptvertreterin weltlicher Kammermusik des 17. Jahrhunderts: 1644 bis 1664 veröffentlichte sie in Venedig acht Bände, überwiegend Madrigale, Arien und Kantaten, die sie teils selbst aufführte. Schütz, der Moritz von Sachsen-Zeitz ab 1663 bei der Einrichtung der Hofmusik beriet, erlebte den Festsaal in seiner heutigen Gestalt zwar nie – doch gerade hier entfaltet sich die Musik aus Italien und Deutschland stimmungsvoll und eindrücklich.

Susanne Langner, Alt
Mirko Ludwig, Tenor
Max Hattwich, Laute und Theorbe
Gerd Amelung, Orgel

Ort der Veranstaltung

Was im 10. Jahrhundert als ottonische Kaiserpfalz begann, ist heute der Dom St. Peter und Paul, der eine beeindruckende Station der Straße der Romanik ist. Der Zeitzer Dom dient nicht nur als katholische Pfarrkirche der Stadt, sondern ist neben den sonntäglichen Gottesdiensten auch Schauplatz zahlreicher Konzerte und Sonderveranstaltungen.

Nachdem 967 das Bistum Zeitz gegründet wurde, benötigte man natürlich auch eine Kirche: Der Bau der Domkirche St. Peter und Paul war beschlossen. Aber schon vor Ende der Errichtung des Gotteshauses wurde der Bischofssitz verlegt, die Kirche als Basilika um 1100 vollendet. Große Teile dieses Baus sind noch heute erhalten. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder ergänzt: Der gotische Chor, die Sakristei und die Empore werden so hinzugefügt. Außerdem wird die bis dahin romanische Basilika in eine gotische Hallenkirche umgebaut. Nach dem Einsturz eines der Querschiffe wurden die Renaissance-Fenster eingebaut, die Kirche später zur Schlosskirche umgebildet.

Vor allem die Glocken in der Kirche sind von großem kunsthistorischen Belang: Auf ihnen sind bedeutsame Glocken-Ritzzeichnungen zu finden, die vom Gießer seitenverkehrt in die Gussform der Glocke eingearbeitet wurden und so von der großen Kunstfertigkeit der Gießer zeugen. Auch die Ruhestätte Georgius Agricolas, dem bekannten Wissenschaftler und Vater der Mineralogie, ist von großer Bedeutung.
Dom St. Peter und Paul
Schlossstraße 6
06712 Zeitz