Wie aus dem Gesicht geschnitten - Schauspiel von Boris Dennulat
Veranstalter:
Landestheater Detmold , Theaterplatz 1, 32756 Detmold, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Uraufführung:
Wie aus dem Gesicht geschnitten [16+]
Schauspiel von Boris Dennulat
Nach einem Brandunfall ist Berits Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Mehrere Jahre und dutzende Operationen später erhält sie eine Gesichtstransplantation, sodass sie endlich wieder den Weg zurück in ein normales Leben einschlagen kann. Auf der Straße begegnet sie einige Monate nach der Transplantation Lars, der vermeintlich auf Dienstreise unterwegs ist – Berit bietet ihm eine Stadtführung an und zwischen den beiden funkt es. Kurz darauf eröffnet ihr Lars, dass Berit ihn an jemanden erinnert: vor einem halben Jahr starb Lars‘ Frau Veronika – und spendete sämtliche ihrer Organe, inklusive ihrer Haut. Lars hat Berit als Empfängerin von Veronikas Spende ausfindig gemacht und aufgesucht. Daraufhin stattet Berit, die seit der Transplantation mit ihrer Identität hadert, Lars einen Besuch ab, um mehr über das erste Leben ihres neuen Gesichts zu erfahren. Als Berit dann auch noch Veronikas alte Tagebücher liest, fangen die beiden immer mehr an, sich zu vermischen …
Wie aus dem Gesicht geschnitten [16+]
Schauspiel von Boris Dennulat
Nach einem Brandunfall ist Berits Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Mehrere Jahre und dutzende Operationen später erhält sie eine Gesichtstransplantation, sodass sie endlich wieder den Weg zurück in ein normales Leben einschlagen kann. Auf der Straße begegnet sie einige Monate nach der Transplantation Lars, der vermeintlich auf Dienstreise unterwegs ist – Berit bietet ihm eine Stadtführung an und zwischen den beiden funkt es. Kurz darauf eröffnet ihr Lars, dass Berit ihn an jemanden erinnert: vor einem halben Jahr starb Lars‘ Frau Veronika – und spendete sämtliche ihrer Organe, inklusive ihrer Haut. Lars hat Berit als Empfängerin von Veronikas Spende ausfindig gemacht und aufgesucht. Daraufhin stattet Berit, die seit der Transplantation mit ihrer Identität hadert, Lars einen Besuch ab, um mehr über das erste Leben ihres neuen Gesichts zu erfahren. Als Berit dann auch noch Veronikas alte Tagebücher liest, fangen die beiden immer mehr an, sich zu vermischen …
Ort der Veranstaltung
Das Grabbe-Haus in Detmold, heute in bester City-Lage in der Fußgängerzone gelegen, ist ein sozial- und literaturhistorisch bedeutendes Gebäude: 1752 wurde es als Gefängnis errichtet. Auch die Amts- und Wohnräume des Zuchtmeisters, als dessen Sohn 1801 der Dichter Christian Dietrich Grabbe geboren wurde, befanden sich in dem Bauwerk.
1851 ging das Gebäude aus dem städtischen in den privaten Besitz über und wurde gewerblich genutzt, bis 1938 die Grabbe-Gesellschaft das Haus übernahm. Schließlich ging das Gebäude 1989 an die Stadt Detmold über, die darin eine Kulturelle Begegnungsstätte einrichtete. Diese beherbergt das Studio-Theater im hinteren Teil des Gebäudes, das Café Gothland, das Lippische Literaturarchiv im Obergeschoss, die Geschäftsstelle der Grabbe-Gesellschaft, sowie das Büro der Bürgerstiftung.
Die Kleine Bühne im Grabbe-Haus bietet Platz für 61 Besucher, die ein vielfältiges Programmangebot in Anspruch nehmen können. In jeder Spielzeit werden fünf Neuinszenierungen aus dem Bereich Schauspiel, Musiktheater und Ballett, sowie zahlreiche Wiederaufnahmen gezeigt. Hier können Theaterformen und –stilistiken in kleinem Rahmen ausprobiert werden. Die Bühne gilt als Experimentierstätte und als Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und brisanten Themen.
1851 ging das Gebäude aus dem städtischen in den privaten Besitz über und wurde gewerblich genutzt, bis 1938 die Grabbe-Gesellschaft das Haus übernahm. Schließlich ging das Gebäude 1989 an die Stadt Detmold über, die darin eine Kulturelle Begegnungsstätte einrichtete. Diese beherbergt das Studio-Theater im hinteren Teil des Gebäudes, das Café Gothland, das Lippische Literaturarchiv im Obergeschoss, die Geschäftsstelle der Grabbe-Gesellschaft, sowie das Büro der Bürgerstiftung.
Die Kleine Bühne im Grabbe-Haus bietet Platz für 61 Besucher, die ein vielfältiges Programmangebot in Anspruch nehmen können. In jeder Spielzeit werden fünf Neuinszenierungen aus dem Bereich Schauspiel, Musiktheater und Ballett, sowie zahlreiche Wiederaufnahmen gezeigt. Hier können Theaterformen und –stilistiken in kleinem Rahmen ausprobiert werden. Die Bühne gilt als Experimentierstätte und als Plattform für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen und brisanten Themen.