„Wer sind wir? Deutschland auf der Suche nach seiner Identität“
Joschka Fischer  
Tickets ab 19,95 €
*
Ermäßigung verfügbar
Veranstalter:
MSK Wort gGmbH , Alexanderstr. 9, 10178 Berlin, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Vortrag mit anschließender Signierstunde
Die USA sind nicht mehr jene verlässliche Schutzmacht, auf die sich Deutschland jahrzehntelang verlassen konnte. Damit steht Deutschland vor einer Frage, die lange verdrängt werden konnte: Welche Rolle will und muss dieses Land in einer Welt übernehmen, die sich schneller verändert, als die alte Bundesrepublik es gewohnt war? Die Rivalität zwischen den großen Mächten verschärft sich, künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Gesellschaft, der globale Süden tritt selbstbewusster auf, Europa ist militärisch unter Druck.
In seinem Vortrag stellt Joschka Fischer diese Lage in einen größeren historischen Zusammenhang. Deutschland ist weiterhin die drittstärkste Industrienation der Welt, zugleich aber ein Land, dessen Verhältnis zu Macht, Militär und nationalem Selbstverständnis von der Katastrophengeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt bleibt. Kann ein postnationales Deutschland in einer zunehmend gefährlichen Welt bestehen? Reicht wirtschaftliche Stärke noch aus, wenn technologische Souveränität, Verteidigungsfähigkeit und politische Entschlossenheit neu verhandelt werden müssen?
Deutschland muss klären, was Verantwortung heute bedeutet. Das Vertrauen, das seine früheren Kriegsgegner ihm nach 1945 entgegenbrachten, war die Voraussetzung des deutschen Wiederaufstiegs. Der Ex-Außenminister Joschka Fischer zeigt, was es heute bedeutet, diesem Vertrauen weiterhin gerecht zu werden und sich zugleich mutig den völlig neuen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu stellen – militärisch, technologisch und politisch.
Joschka Fischer, geboren 1948 in Gerabronn, war von 1998 bis 2005 Bundesaußenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1994 bis 2006 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. 2006/07 war er Gastprofessor an der Princeton University. Er lebt in Berlin und veröffentlichte zahlreiche Bücher zu deutscher und internationaler Politik, Europa und der neuen Weltordnung.
Die USA sind nicht mehr jene verlässliche Schutzmacht, auf die sich Deutschland jahrzehntelang verlassen konnte. Damit steht Deutschland vor einer Frage, die lange verdrängt werden konnte: Welche Rolle will und muss dieses Land in einer Welt übernehmen, die sich schneller verändert, als die alte Bundesrepublik es gewohnt war? Die Rivalität zwischen den großen Mächten verschärft sich, künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft und Gesellschaft, der globale Süden tritt selbstbewusster auf, Europa ist militärisch unter Druck.
In seinem Vortrag stellt Joschka Fischer diese Lage in einen größeren historischen Zusammenhang. Deutschland ist weiterhin die drittstärkste Industrienation der Welt, zugleich aber ein Land, dessen Verhältnis zu Macht, Militär und nationalem Selbstverständnis von der Katastrophengeschichte des 20. Jahrhunderts geprägt bleibt. Kann ein postnationales Deutschland in einer zunehmend gefährlichen Welt bestehen? Reicht wirtschaftliche Stärke noch aus, wenn technologische Souveränität, Verteidigungsfähigkeit und politische Entschlossenheit neu verhandelt werden müssen?
Deutschland muss klären, was Verantwortung heute bedeutet. Das Vertrauen, das seine früheren Kriegsgegner ihm nach 1945 entgegenbrachten, war die Voraussetzung des deutschen Wiederaufstiegs. Der Ex-Außenminister Joschka Fischer zeigt, was es heute bedeutet, diesem Vertrauen weiterhin gerecht zu werden und sich zugleich mutig den völlig neuen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts zu stellen – militärisch, technologisch und politisch.
Joschka Fischer, geboren 1948 in Gerabronn, war von 1998 bis 2005 Bundesaußenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Von 1994 bis 2006 gehörte er dem Deutschen Bundestag an. 2006/07 war er Gastprofessor an der Princeton University. Er lebt in Berlin und veröffentlichte zahlreiche Bücher zu deutscher und internationaler Politik, Europa und der neuen Weltordnung.
Ort der Veranstaltung
Die beeindruckende Kirche aus dem 13. Jahrhundert gehört zu den fünf Hamburger Hauptkirchen. Ihr Turmschaft ist nach dem Leuchtturm der zu Hamburg gehörenden Insel Neuwerk das zweitälteste aufrecht stehende Bauwerk der Hansestadt. Sie gilt als die Kirche der Seeleute.
Die Kirche wurde in ihrer Geschichte mehrmals um- und ausgebaut. Durch einen Fliegerangriff im Jahr 1943 wurde sie größtenteils zerstört, ihr Wiederaufbau erfolgte aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation der Gemeinde nur ungenügend. Erst 1957 gelang es, den zerstörten Turm gemäß den Vorlagen aus dem 17.Jahrhunderts wieder herzustellen. 2007 wurde die Kirche St. Katharinen erneut saniert. Der sagenumwobene Turmhelm von 1657 trägt die Krone der heiligen Katharina, der die Kirche geweiht ist. Der Legende nach wurde die Kirchenkrone aus dem Goldschatz des Piraten Klaus Störtebeker hergestellt. In der Kirche finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, häufig steht dabei die wertvolle Orgel im Zentrum, welche die Kirche nach der Reformation erhielt. Auf dem Instrument spielte der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach im Jahr 1720 ein Konzert und bezeichnete es danach als „ein in allen Stucken vortreffliches Werk“.
Liebhaber der Kirchenmusik kommen bei dem Besuch eines Konzertes in der Kirche St. Katharinen voll und ganz auf ihre Kosten. Außerdem finden in der Kirche häufig A-Capella-Veranstaltungen, Uraufführungen neuer Musik sowie Konzerte des Kinder- und Jugendchors statt.
Die Kirche wurde in ihrer Geschichte mehrmals um- und ausgebaut. Durch einen Fliegerangriff im Jahr 1943 wurde sie größtenteils zerstört, ihr Wiederaufbau erfolgte aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Situation der Gemeinde nur ungenügend. Erst 1957 gelang es, den zerstörten Turm gemäß den Vorlagen aus dem 17.Jahrhunderts wieder herzustellen. 2007 wurde die Kirche St. Katharinen erneut saniert. Der sagenumwobene Turmhelm von 1657 trägt die Krone der heiligen Katharina, der die Kirche geweiht ist. Der Legende nach wurde die Kirchenkrone aus dem Goldschatz des Piraten Klaus Störtebeker hergestellt. In der Kirche finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, häufig steht dabei die wertvolle Orgel im Zentrum, welche die Kirche nach der Reformation erhielt. Auf dem Instrument spielte der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach im Jahr 1720 ein Konzert und bezeichnete es danach als „ein in allen Stucken vortreffliches Werk“.
Liebhaber der Kirchenmusik kommen bei dem Besuch eines Konzertes in der Kirche St. Katharinen voll und ganz auf ihre Kosten. Außerdem finden in der Kirche häufig A-Capella-Veranstaltungen, Uraufführungen neuer Musik sowie Konzerte des Kinder- und Jugendchors statt.