Walter Sittler liest Heinrich Heine - »Charmanter Gott und boshaft wie ein Teufel«
Veranstalter:
Stadt Wolfenbüttel | Kulturbüro , Stadtmarkt 3-6, 38300 Wolfenbüttel, Deutschland
Veranstaltungsinfos
Walter Sittler liest Heinrich Heine
»Charmanter Gott und boshaft wie ein Teufel«
Gelesen von Walter Sittler, musikalisch begleitet von Siniša Ljubojević (Akkordeon)
Heinrich Heine war ein Dichter voller Gegensätze: romantisch und ironisch, liebevoll und spöttisch, witzig‑leicht und tief melancholisch. Als leidenschaftlicher Liebender und scharfzüngiger Beobachter seiner Zeit zählt er zu den facettenreichsten Autoren des 19. Jahrhunderts – immer brillant, niemals langweilig. Politisch unbequem und als Jude selbst nach seiner Konversion angefeindet, wurde er von Zensur verfolgt und schließlich ins Pariser Exil gedrängt.
Die Literaturexpertin Christa Linsenmaier‑Wolf hat aus Gedichten, Briefen und Prosatexten eine lebendige Lebensskizze zusammengestellt – von den frühen lyrischen Anfängen bis zu den späten Jahren in der berühmten »Matratzengruft «. Bekannte Texte wie die »Loreley«, »Im wunderschönen Monat Mai« oder »Denk ich an Deutschland« begegnen weniger vertrauten Passagen und eröffnen einen frischen Blick auf Heines Werk.
Walter Sittler leiht Heinrich Heine seine Stimme. Siniša Ljubojević begleitet ihn mit atmosphärischen Akkordeonklängen. Eine literarisch‑musikalische Hommage an einen der charmantesten und zugleich schärfsten Geister der deutschen Literatur.
Konzept: Christa Linsenmaier‑Wolf
Besetzung: Siniša Ljubojević (Akkordeon), Walter Sittler
Foto: © Jennifer Sittler
»Charmanter Gott und boshaft wie ein Teufel«
Gelesen von Walter Sittler, musikalisch begleitet von Siniša Ljubojević (Akkordeon)
Heinrich Heine war ein Dichter voller Gegensätze: romantisch und ironisch, liebevoll und spöttisch, witzig‑leicht und tief melancholisch. Als leidenschaftlicher Liebender und scharfzüngiger Beobachter seiner Zeit zählt er zu den facettenreichsten Autoren des 19. Jahrhunderts – immer brillant, niemals langweilig. Politisch unbequem und als Jude selbst nach seiner Konversion angefeindet, wurde er von Zensur verfolgt und schließlich ins Pariser Exil gedrängt.
Die Literaturexpertin Christa Linsenmaier‑Wolf hat aus Gedichten, Briefen und Prosatexten eine lebendige Lebensskizze zusammengestellt – von den frühen lyrischen Anfängen bis zu den späten Jahren in der berühmten »Matratzengruft «. Bekannte Texte wie die »Loreley«, »Im wunderschönen Monat Mai« oder »Denk ich an Deutschland« begegnen weniger vertrauten Passagen und eröffnen einen frischen Blick auf Heines Werk.
Walter Sittler leiht Heinrich Heine seine Stimme. Siniša Ljubojević begleitet ihn mit atmosphärischen Akkordeonklängen. Eine literarisch‑musikalische Hommage an einen der charmantesten und zugleich schärfsten Geister der deutschen Literatur.
Konzept: Christa Linsenmaier‑Wolf
Besetzung: Siniša Ljubojević (Akkordeon), Walter Sittler
Foto: © Jennifer Sittler
Ort der Veranstaltung
In Wolfenbüttel, der Wirkungsstätte Gotthold Ephraim Lessings, einem der bedeutendsten Dichter der deutschen Aufklärung, existiert seit 1909 das nach ihm benannte „Lessingtheater“ und bereichert das Kulturangebot der Region seitdem mit hochklassigem Theaterprogramm.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.
Nachdem das Haus im Jahre 2007 aufgrund von Sanierungsarbeiten geschlossen wurde, feierte es am 24. Mai 2013 seine Wiedereröffnung. Vor allem technisch wurden das Gebäude und die Bühne auf den neusten Stand gebracht, ohne dabei jedoch das historische, denkmalgeschützte Erscheinungsbild zu verändern. Auf der flexibel nutzbaren Bühne, sollen nun jährlich bis zu 170 Veranstaltungen wie beispielsweise Theateraufführungen oder Konzerte stattfinden. Außerdem werden theaterpädagogische Projekte angeboten, die sich vor allem an Schüler und Lehrer, aber auch an sonstige Theaterbegeisterte und –interessierte richten um diesen die Welt des Theaters näher zu bringen sowie erste Schauspiel- oder Tanzerfahrung zu verschaffen.
Lessing hat das deutsche Theater mit seinen Stücken wie „Nathan der Weise“, die auch heute noch aufgeführt werden, maßgeblich geprägt. Das Lessingtheater ist jedoch nicht nur für Lessing-Liebhaber, sondern aufgrund seines vielfältigen und abwechslungsreichen Veranstaltungsangebots für alle Freunde der Kultur absolut empfehlenswert.