Veranstaltungsinfos
Tim Vogler, Violine
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello
Nikolaus Friedrich, Bassettklarinette
Wolfgang Amadé Mozart
Streichquartett in d-Moll, KV 421
Sascha Lino Lemke
N.N. | Uraufführung
***
Robert Fuchs
Quintett für Klarinette und Streichquartett in Es-Dur, op. 102
Das Konzert startet tragisch und düster mit Mozarts Streichquartett KV 421, dem einzigen Moll-Quartett unter den berühmten Haydn-Quartetten. Laut den Erinnerungen von Constanze Weber entstand es, während sie mit ihrem ersten Kind in den Wehen lag und ihre Schreie sind in die Musik eingeflossen. Fuchs, eine wichtige Figur im Wiener Musikleben Ende des 19. Jahrhunderts, schlägt mit seinem Klarinettenquintett eine Brücke zwischen Brahms’scher Tradition und den Klangfarben der Jahrhundertwende. Die englische Klarinettistin Thea King beschrieb das Werk treffend als eine Verbindung, die „die Aromen des jungen Mahler, Strauss und Schönberg“ annimmt. Es wird spannend, wie sich die Uraufführung des Komponisten Sascha Lino Lemkes in diesen Reigen einfügt.
Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt. Mit kammermusikalischer Intelligenz, spieltechnischer Souveränität und interpretatorischem Feingefühl lassen Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck einen unverkennbaren Streichquartettklang entstehen, der dank der lebendigen Ensemblekultur immer neue Perspektiven gewinnt. Der erste Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian 1986 machte das ostdeutsche Ensemble von der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bereits ein Jahr nach der Gründung international bekannt. 2025 feiert das Ensemble sein 40-jähriges Bestehen in unveränderter Besetzung – dieses ist singulär.
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello
Nikolaus Friedrich, Bassettklarinette
Wolfgang Amadé Mozart
Streichquartett in d-Moll, KV 421
Sascha Lino Lemke
N.N. | Uraufführung
***
Robert Fuchs
Quintett für Klarinette und Streichquartett in Es-Dur, op. 102
Das Konzert startet tragisch und düster mit Mozarts Streichquartett KV 421, dem einzigen Moll-Quartett unter den berühmten Haydn-Quartetten. Laut den Erinnerungen von Constanze Weber entstand es, während sie mit ihrem ersten Kind in den Wehen lag und ihre Schreie sind in die Musik eingeflossen. Fuchs, eine wichtige Figur im Wiener Musikleben Ende des 19. Jahrhunderts, schlägt mit seinem Klarinettenquintett eine Brücke zwischen Brahms’scher Tradition und den Klangfarben der Jahrhundertwende. Die englische Klarinettistin Thea King beschrieb das Werk treffend als eine Verbindung, die „die Aromen des jungen Mahler, Strauss und Schönberg“ annimmt. Es wird spannend, wie sich die Uraufführung des Komponisten Sascha Lino Lemkes in diesen Reigen einfügt.
Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, das weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt. Mit kammermusikalischer Intelligenz, spieltechnischer Souveränität und interpretatorischem Feingefühl lassen Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck einen unverkennbaren Streichquartettklang entstehen, der dank der lebendigen Ensemblekultur immer neue Perspektiven gewinnt. Der erste Preis beim Streichquartett-Wettbewerb in Evian 1986 machte das ostdeutsche Ensemble von der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bereits ein Jahr nach der Gründung international bekannt. 2025 feiert das Ensemble sein 40-jähriges Bestehen in unveränderter Besetzung – dieses ist singulär.
Ort der Veranstaltung
Das Schloss Schwetzingen ist vor allem wegen seines prachtvollen barocken Schlossgartens weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Erbaut wurde dieses Gesamtkunstwerk aus Schloss und Garten vom Pfälzischen Fürsten Carl Theodor, der hiermit einen Treffpunkt für Musiker, Künstler und Kunstfreunde schuf.
Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.
Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.
Aus einer kleinen mittelalterlichen Wasserburg machte Carl Theodor im 18. Jahrhundert seine kurfürstliche Sommerresidenz. Fast alle am Hof angestellten Künstler waren mit der Gestaltung von Schloss und Garten beteiligt. Die fast 72 Hektar große Anlage mit ihren Brunnen, Pavillons, Skulpturen und Wasserspielen befindet sich direkt im Herzen der Stadt und lädt zahlreiche Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Jährlich finden hier seit 1952 die Schwetzinger Festspiele statt, bei denen schon große Stars wie Yehudi Menuhin und Romy Haag gastierten, alle zwei Jahre das Lichterfest. Auch damals war der Schwetzinger Schlossgarten bereits ein Ort der Kunst: Schon der junge Wolfgang Amadeus Mozart spielte hier Konzerte, auch Friedrich Schiller und Voltaire fanden hier Inspiration.
Der Schwetzinger Schlossgarten ist der einzige Europas, der noch in seiner originalen Anlage erhalten ist. Nicht nur deshalb lädt er zu einem Spaziergang ein. Auch zahlreiche Ausstellungen auf dem Schlossgelände wie die Orangerie-Ausstellung oder die Dokumentation der Entstehung des Gartens sind nicht nur informativ, sondern auch äußerst interessant.